Ich bin froh, dass ich da weg bin.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die netten Kollegen teilweise und das kleine familiäre Haus.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsatmosphäre auf Station, alle sind unzufrieden. Die Bezahlung und die Wertschätzung. Parkplatz-Situation um die Klinik herum und die Parkplätze sind kostenpflichtig für Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter mehr schätzen und mehr nützliche Fort- und Weiterbildungen anbieten, die auch finanziell etwas ausmachen.
Arbeitsatmosphäre
Mit einem netten Team ging’s gut, aber sonst eher abgespannt und mehr auf den Profit als auf den Patienten bedacht.
Image
Also die internen und ehemaligen Mitarbeiter sprechen nicht gut übers Haus
Work-Life-Balance
In der Freizeit hat man immer damit gerechnet angerufen zu werden und zum einspringen gebeten, auch am eigenen Geburtstag ohne Gratulationen zu bekommen. Teilweise auch 12 Tage am Stück Dienste.
Karriere/Weiterbildung
Es werden kaum nützliche Fort- und Weiterbildungen angeboten. Am liebsten bleibt man nur Schwester auf Station (so das Gefühl).
Gehalt/Benefits
Als geschätzte Mitarbeiterin wurde ich unterirdisch bezahlt und es wurde mir immer so positiv geredet - brainwash.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel weg geworfen, immer mehr Produkte sind in doppelter Plastikverpackung eingepackt.
Kollegenzusammenhalt
Ich hatte ein tolles Team gehabt, ohne dieses wäre ich schon vor Jahren eher weg gewesen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Geschenke zu gewissen Prämien im Alter oder Rentenabschiede sind lächerlich. Ich finde aber schon, dass man im Team auf die älteren Kollegen Rücksicht genommen hat.
Vorgesetztenverhalten
In Entscheidungen wird man nicht einbezogen sondern vor vollendete Tatsachen gestellt. Kritik gegenüber den Vorgesetzten ist unerwünscht.
Arbeitsbedingungen
Die Klinik ist digitalisiert und die Arbeitsbedingungen echt in Ordnung.
Kommunikation
Von den Leitungen hat man kaum Informationen zu Neuerungen und künftigen Plänen besprochen, die einen auch selbst betroffen haben. Es wurde so getan als wären sie selbst ganz überrascht obwohl sie involviert waren.
Der Ton auf Station eher grob, wenig Lob, eher Selbstverständlichkeit zu jeder unangenehmen Bereitschaft.
Gleichberechtigung
Ich habe im Nachhinein erfahren, dass ich unterirdisch schlecht verdient habe im Vergleich zu anderen Krankenschwestern. Es wurde sich immer auf den Tarifvertrag in Verhandlungen ausgeruht.
Interessante Aufgaben
Als Krankenschwester auf einer interdisziplinären Station hat man immer mal wieder Neues was man sieht und gerade operativ ist’s spannend und interessant.

