2 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die betreffende Stellenausschreibung hinterlässt bei mir einen äußerst fragwürdigen Eindruck.
Nach meiner Bewerbung erhielt ich weder eine Eingangsbestätigung noch irgendeine andere Rückmeldung. Gerade bei einer ausgeschriebenen Führungsposition ist ein solches Vorgehen zumindest erklärungsbedürftig.
Besonders auffällig sind jedoch die widersprüchlichen Angaben in den verschiedenen Stellenausschreibungen. Auf StepStone wird für die Position ausdrücklich ein Firmenwagen genannt. In der entsprechenden Ausschreibung auf der offiziellen Homepage des Unternehmens findet sich davon hingegen kein Hinweis.
Das wirft aus meiner Sicht erhebliche Fragen auf: Handelt es sich um einen Fehler? Ist die Anzeige auf StepStone nicht aktuell? Oder werden Bewerber auf unterschiedlichen Plattformen bewusst mit unterschiedlichen Informationen angesprochen? Eine bewusste Manipulation lässt sich selbstverständlich nicht beweisen – die vorhandenen Widersprüche sind jedoch auffällig und sollten vom Unternehmen erklärt werden.
Noch grundsätzlicher stellt sich für mich die Frage, welchen tatsächlichen Zweck diese Ausschreibung verfolgt. Im Endeffekt ist nicht klar, ob das Unternehmen für diese Position tatsächlich eine Führungskraft sucht oder ob die Stelle möglicherweise aus anderen Gründen ausgeschrieben ist.
Eine seriöse Stellenausschreibung sollte aus meiner Sicht auf allen Plattformen konsistente und transparente Informationen enthalten. Ebenso sollte der Eingang einer Bewerbung zumindest nachvollziehbar bestätigt werden.
Unter diesen Umständen steht die Stellenausschreibung für mich unter einem deutlichen Verdacht auf mangelnde Transparenz und Verlässlichkeit. Eine klare Stellungnahme des Unternehmens zu den unterschiedlichen Angaben und zum Umgang mit Bewerbungen wäre daher angebracht.
In meiner Bewerbung habe ich ausdrücklich darum gebeten, im Falle einer Absage eine kurze persönliche Rückmeldung zu den wesentlichen Entscheidungsgründen zu erhalten. Eine faire Bitte, die zeigen sollte, dass mir ein transparenter und respektvoller Bewerbungsprozess wichtig ist.
Die Antwort darauf? Eine austauschbare Standardabsage ohne jeden Bezug zu meiner Bewerbung und ohne ein einziges Wort zu meinem ausdrücklich formulierten Feedbackwunsch. Offenbar war selbst dafür keine Zeit oder kein Interesse vorhanden.
Unternehmen sprechen heute gerne von Wertschätzung, Respekt, Transparenz und einer positiven Candidate Experience. Wenn diese Werte jedoch bereits bei einer einfachen Bitte um Feedback enden, wirken sie eher wie Marketingbegriffe als gelebte Unternehmenskultur.
Niemand erwartet eine seitenlange Begründung. Aber wer Bewerber dazu auffordert, Zeit, Mühe und Engagement in eine Bewerbung zu investieren, sollte zumindest den Anstand besitzen, auf einen höflich formulierten Wunsch nach einer kurzen Rückmeldung einzugehen – oder ehrlich kommunizieren, dass individuelles Feedback grundsätzlich nicht gegeben wird.
Für mich hinterlässt dieser Bewerbungsprozess den Eindruck, dass Bewerber zwar willkommen sind, solange sie sich bewerben, danach jedoch mit einer automatisierten Standardabsage abgefertigt werden. Das ist weder transparent noch besonders wertschätzend.
Mein Fazit: Große Worte über Unternehmenskultur verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn sie sich im Bewerbungsprozess nicht wiederfinden.