Das Gras ist nicht immer grün – aber trotzdem schon über 18 Jahre dabei
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den großen Freiraum, den ich habe, um meine Arbeit selbst zu gestalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viele Sitzungen ohne saubere Protokolle. Man merkt manchmal, dass sich nicht alle Teilnehmenden gut vorbereiten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Fokus auf unser Hauptprogramm WODIS würde die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen deutlich erleichtern. Außerdem könnte man alte Programme konsequenter ablösen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr angenehm. Es gibt viele nette Kolleg*innen und trotz der täglichen Aufgaben bleibt immer Zeit für ein persönliches Gespräch. Lob zeigt sich oft nicht nur in Worten, sondern vorrangig im Vertrauen, das uns entgegengebracht wird, sowie der Freiheit, selbst Entscheidungen treffen zu können. Ich arbeite bereichsübergreifend und kann sagen, dass man auch außerhalb des eigenen Teams nicht das Gefühl hat, außen vor zu sein. Natürlich gibt es kleine Grüppchenbildungen und manchmal knirscht es auch ein wenig, aber das gehört für mich dazu und ist kein Grund, schlechter zu bewerten.
Image
Das Image ist, soweit ich das einschätzen kann, gut. Die Stiftung wird vor allem als kirchlich-sozial wahrgenommen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist wirklich gut. Es gibt Phasen, in denen es stressig wird, aber Überstunden kann man problemlos abfeiern und Urlaubsgenehmigungen waren bisher nie ein Problem – solange natürlich der Betrieb läuft. Die Bereichsleitung achtet sehr darauf, dass wir uns nicht übernehmen und unterstützt, wo es geht. Dank der flexiblen Arbeitszeiten kann ich meine Bring- und Holzeiten für mein Kind gut abdecken. Viel besser geht es meiner Meinung nach nicht.
Karriere/Weiterbildung
Ich konnte mich intern gut weiterentwickeln: von der technischen Kundenbetreuung zum Facility Manager. Die Personalabteilung unterstützt bei Weiterbildungen und stellt verschiedene Lernplattformen zur Verfügung. Besonders positiv war für mich, dass meine Vorgesetzte dabei immer als Förderin und stetig unterstützend an meiner Seite war. Man muss aber auch selbst Eigeninitiative zeigen – nachgetragen bekommt man auch hier nichts, was ich aber grundsätzlich richtig finde.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung ist immer pünktlich. Es gibt Unterschiede zwischen den Abteilungen, weil diese manche Aufgaben unterschiedlich bewerten und anders auslegen. Das sorgt für Diskussionen. Insgesamt bewegen sich die Gehälter aber auf dem üblichen Niveau der Wohnungswirtschaft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Sozialbewusstsein ist durchweg hoch, und es wird versucht, allen Ansprüchen so gut wie möglich gerecht zu werden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist meist gut, auch weil sich viele Kolleg*innen persönlich kennen. Ich komme mit fast allen gut bis sehr gut aus – und hoffe, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wer Hilfe braucht, bekommt sie auch. Natürlich gibt es vereinzelt Kolleg*innen, die mal nicht reagieren oder etwas ruppig sind, aber das ist wirklich selten. Schön finde ich auch, dass der Kontakt zu ehemaligen Kolleg*innen oft bestehen bleibt und daraus ein Netzwerk entsteht, von dem alle profitieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich bin selbst Anfang 40, aber ich nehme wahr, dass versucht wird, auch ältere Kolleg*innen bei technischen Themen mitzunehmen. Gleichzeitig schätze ich deren Erfahrung sehr – man kann viel voneinander lernen.
Vorgesetztenverhalten
Ich werde umfassend in Entscheidungen einbezogen, die meinen Bereich betreffen. Konflikte werden offen diskutiert – ohne das Motto „Ober sticht Unter“. Wer Recht hat, bekommt auch Recht, unabhängig von der Hierarchie. Ich spüre, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird, und weiß, dass meine Vorgesetzten hinter mir stehen, wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Ein ähnliches Vorgehen kann ich auch bei den anderen Bereichsleitern beobachten. Nicht jede Entscheidung finde ich gut, die Verantwortung tragen aber letztendlich die Vorgesetzten und stehen auch schlussendlich hinter Ihren Entscheidungen.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist gut, und auch die Arbeitsbedingungen passen. In der Hauptgeschäftsstelle fehlt mir aber ein richtiger Sozialraum mit Küche und Platz für den Austausch – das würde den fünften Stern bringen.
Kommunikation
Die Kommunikation läuft in der Regel gut. Ich bekomme alle wichtigen Informationen, die ich für meine Arbeit brauche. Sollte doch mal etwas fehlen, ist der direkte Weg zu den Verantwortlichen kurz und unkompliziert. Eine kleine Herausforderung bleibt die Vielzahl an Programmen, wodurch es nicht immer gelingt, alle Daten zentral parat zu haben – hier unterstützt der ERP-Bereich zwar, aber manche Programme sind eben sehr speziell.
Im Bereich Wohnen gibt es regelmäßige Sitzungen, in denen offen gesprochen wird, und zusätzlich alle zwei Wochen einen kleinen Austausch mit der Bereichsleitung, um Prozesse für meine Arbeit gemeinsam zu besprechen.
Gleichberechtigung
Ich hatte in meiner Zeit bei der Stiftung sowohl weibliche als auch männliche Vorgesetzte. Aus meiner Sicht spielt das Geschlecht hier keine Rolle, hier spreche ich aber nur für mich als Mann.
Interessante Aufgaben
Der Routineanteil ist natürlich da (etwa 65 %), aber durch verschiedene Projekte, die ich eigenständig manage und verantworte, bleibt es spannend. Ich kann Ideen entwickeln und umsetzen, auch wenn nicht alles funktioniert. Besonders spannend finde ich, dass ich viele verschiedene Unternehmen und Menschen kennenlerne.
