2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vielleicht mal ein Buch über moderne Personalführung lesen – oder zumindest eines über Überweisungsfristen. Es soll Gerüchte geben, dass Mitarbeiter, die man wertschätzt, sogar noch besser arbeiten. Verrückt, oder?
Sauberkeit und Ordnung werden hier als „überbewerteter Luxus“ betrachtet. Wer kein Problem mit Staubschichten aus der Gründungszeit und einer gewissen Grundverwahrlosung hat, wird sich wohlfühlen. Was die Gesundheit angeht: Man wird hier eher als Verschleißteil betrachtet. Wenn man kaputt ist, wird man ersetzt – Prävention oder Ergonomie sind Fremdwörter.
Die Balance ist super: Die Führung hat das Life, die Angestellten die Work. Gesundheitliche Belange werden als persönliches Hobby der Mitarbeiter abgetan.
Ein echtes Abenteuer! Jeden Monat aufs Neue darf man raten, wann das Geld wohl kommt. Pünktlichkeit ist hier eine Einbahnstraße: Der Chef erwartet sie von uns, lebt sie beim Gehalt aber als „kreative Freiheit“ aus. Benefits? Fortbildungen? Klar, man darf lernen, wie man mit wenig Geld den Monat überlebt. Alles andere würde ja den Gewinn der Familie schmälern.
Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Kollegen halten zusammen, meistens während man gemeinsam darauf wartet, dass der Lohn endlich auf dem Konto eintrudelt. Man ist sich einig: Wir sind hier nur Statisten im „Reich und Reich gesellt sich gern“-Epos der Geschäftsführung.
Das Duo Infernale aus Chef und Schwiegersohn bildet eine perfekt eingespielte Einheit – zumindest wenn es darum geht, den Fuhrpark der Führungsebene zu optimieren. Entscheidungen werden beim Familienessen getroffen; wer nicht zur Verwandtschaft gehört, hat nichts zu melden. Die Kommunikation besteht hauptsächlich daraus, die Angestellten klein zu halten, damit sie bloß nicht auf die Idee kommen, sie seien mehr wert als ihr (unpünktliches) Gehalt.
Die spannendste Aufgabe ist die tägliche Motivationssuche. Ansonsten wird strikt darauf geachtet, dass man nicht über seinen Tellerrand hinauswächst. Fortbildung gibt es höchstens in Form von „Learning by doing – aber mach bloß keinen Fehler, der Geld kostet“.
Pro
Hervorragendes Sehtraining: Durch die konsequente Dunkelheit am Arbeitsplatz lernt man, sich wie eine Fledermaus per Echo zu orientieren.
Stärkung der Resilienz: Wer hier überlebt, den kann im restlichen Berufsleben absolut nichts mehr schockieren.
Gelebte Tradition: Man fühlt sich jeden Tag wie in einem Museum für Arbeitsbedingungen aus der Zeit der Industrialisierung.
Spannungsfaktor: Jeden Monat bleibt es bis zum Schluss ein Krimi, ob und wann das Gehalt eintrudelt.
Lichtallergie des Chefs: Stromkosten für Lampen werden scheinbar direkt vom persönlichen Glück des Inhabers abgezogen.
Finanzielle Diät: Mindestlohn und unpünktliche Zahlungen sorgen dafür, dass man gar nicht erst in die Versuchung kommt, unnötiges Geld für Luxus (wie Miete oder Essen) auszugeben.
Hygiene-Konzept „Natur pur“: Die Staubschichten sind mittlerweile so dicht, dass sie als zusätzliches Dämmmaterial für den Winter dienen könnten.
Vetternwirtschaft deluxe: Wenn man nicht zur Familie gehört, ist man im Grunde nur ein lästiger Kostenfaktor, der zufällig die Arbeit erledigt.
Wertschätzung im Minusbereich: Ein „Danke“ ist hier wohl ein Fremdwort, das in keinem firmeninternen Wörterbuch existiert.
Ein Traum für jeden, der Lichtscheue und Staubmilben liebt. Um die Stromrechnung des Chefs nicht unnötig zu belasten, wird in einer atmosphärischen Fast-Dunkelheit gearbeitet. Das schont nicht nur die Stromkosten, sondern kaschiert auch hervorragend deSchmutz, auf den hier glücklicherweise kein Wert gelegt wird. Wer braucht schon Sauberkeit oder Ergonomie, wenn man im Schutz der Finsternis seine Augen und die Gesundheit ruinieren kann?
Ideal für alle, die gerne im Dunkeln tappen, kein Geld zum Überleben brauchen und schon immer mal wissen wollten, wie weit man das Prinzip „Familie zuerst“ dehnen kann. 10/10 Punkten für die konsequente Vermeidung von Mitarbeiterzufriedenheit!
Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Arbeiten im 19. Jahrhundert angefühlt hat – nur ohne die schicken Zylinder – ist hier genau richtig!
Fortbildung wird hier großgeschrieben – und zwar im Sinne von „Fortbleiben“. Man lernt hier vor allem eines: Demut und die Fähigkeit, mit absolut nichts Großes zu leisten. Wer sich nicht weiterentwickelt, kann auch keine Gehaltserhöhung fordern. Ein geniales System!
Ein „Danke“ sucht man hier vergebens, aber das ist auch gut so. Echte Profis brauchen keine Bestätigung, sondern zehren von der reinen Freude, die Taschen des Chefs zu füllen. Aufmerksamkeiten oder gar Firmenfeste gibt es nicht – das schützt vor gefährlichen sozialen Kontakten und peinlicher Partystimmung. Absolute Work-Life-Separation: Das Leben findet woanders statt, hier wird nur gelitten.
Ein Traum für jeden, der Lichtscheue und Staubmilben liebt. Um die Stromrechnung des Chefs nicht unnötig zu belasten, wird in einer atmosphärischen Fast-Dunkelheit gearbeitet. Das schont nicht nur die Stromkosten, sondern kaschiert auch hervorragend den Schmutz, auf den hier glücklicherweise kein Wert gelegt wird. Wer braucht schon Sauberkeit oder Ergonomie, wenn man im Schutz der Finsternis seine Augen und die Gesundheit ruinieren kann?
Der Chef ist ein wahrer Philanthrop – allerdings nur gegenüber seiner eigenen Familie. Da Blut bekanntlich dicker als Wasser ist, fließt das Geld auch vorrangig in den inneren Zirkel. Löhne werden eher als „unverbindliche Empfehlung“ betrachtet und kommen mit einer künstlerischen Verzögerung, die die eigene Spontanität bei der Miete herrlich fördert. Das Gehalt orientiert sich streng am Mindestlohn, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter nicht durch plötzlichen Reichtum ihren Hunger auf Arbeit verlieren.