1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Großartige Kolleg:innen, die selbst ohne Leitung mehr Struktur hinbekommen als jede „offizielle Führungsebene“.
Hier lernt man Skills fürs Leben: Selbstorganisation, Konfliktmanagement, Improvisation auf olympischem Niveau.
Führungskräfte, die es schaffen, Verantwortung zu vermeiden, ohne dabei ganz zu verschwinden – das ist schon fast Kunst.
Kommunikation besteht aus zwei Optionen: Schweigen oder Abwertung. Dazwischen gibt es nichts.
Es gehört schon Mut dazu, sich so konsequent der Professionalität zu verweigern – das schaffen nicht viele.
Strukturen werden nicht geschaffen, sondern höchstens verschoben – meistens nach unten.
Vielleicht mal anfangen, Türen zu öffnen, anstatt sie zu schließen.
Verantwortung nicht nur delegieren, sondern auch mal selbst tragen – ein revolutionärer Gedanke, ich weiß.
Statt „Wir sind nicht zuständig“ könnte man es mit „Wir übernehmen das“ probieren.
Atmosphäre? Eher ein Gemisch aus Misstrauen, Gerüchten und abfälligen Kommentaren. Wer hier noch Motivation verspürt, bringt sie von zuhause mit.
Nach außen gern als „soziales Aushängeschild“ verkauft. Intern spricht der Buschfunk eine andere Sprache.
Theoretisch möglich, praktisch abhängig von Willkür und Launen. Flexibilität gibt es nur, wenn es ins Konzept passt – und das ändert sich gern spontan.
Weiterbildung? Nur wenn man sie sich selbst erkämpft. Der Karriereweg ist unklar und abhängig von Sympathie, nicht von Leistung.
Das Gehalt kommt pünktlich – und allein das wird schon als Großzügigkeit verkauft. Sozialleistungen? Wenn man darunter versteht, dass man „die Stunden ja auch mit dem Bleistift schreiben kann“, dann passt es. Ansonsten eher das Motto: Sei froh, dass du überhaupt Arbeit hast.
Sozialbewusstsein nach außen gern gezeigt, intern aber eher ein Feigenblatt. Nachhaltigkeit endet spätestens an der Bürotür.
Die Kolleg:innen halten erstaunlich gut zusammen – vermutlich, weil sie alle wissen, dass von oben nichts zu erwarten ist. Das Miteinander rettet, was die „Führung“ zerstört.
Ältere Kolleg:innen bringen viel Erfahrung ein, werden aber oft übergangen oder nicht wertgeschätzt.
Beeindruckend, wie konsequent manche Menschen unter ihren Möglichkeiten bleiben. Verantwortung wird zuverlässig nach unten durchgereicht. Wenn Passiv-Aggressivität olympisch wäre, lägen hier die Goldmedaillen.
Technik, Ausstattung und Arbeitsumfeld sind in vielen Bereichen veraltet. Prozesse scheitern weniger an Ressourcen, sondern an „Nicht-Zuständigkeiten“.
Kommunikation besteht aus Schweigen, Abwertungen oder dem Satz „dafür sind wir nicht zuständig“. Rückmeldungen zu wichtigen Themen? Fehlanzeige.
Gleichberechtigung hängt stark davon ab, wie sehr man sich beliebt macht. Objektive Kriterien? Fehlanzeige.
Die Arbeit mit Menschen ist interessant und sinnvoll. Leider wird sie durch fehlende Strukturen, zusätzliche Aufgaben aus der Führungsebene und permanente Improvisation erschwert.