2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Es war mal eine tolle Firma, in der Mitarbeiter auch Wertschätzung erfahren haben...
Gut am Arbeitgeber finde ich
pünktlich das Gehalt (oder eher Schmerzensgeld) auf dem Konto
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
es sind zu viele Punkte, die können alle gar nicht aufgezählt werden...
Verbesserungsvorschläge
Geschäftsleitung austauschen, kompetente Menschen in diesen Positionen einsetzen, Mitarbeiter nicht verheizen
Image
Der Schein nach aussen wird mit der Onlinepräsenz gewahrt, in Wahrheit liegt die Jbh in Trümmern
Work-Life-Balance
trotz allen hat man noch immer relativ viele "Freiheiten"
Karriere/Weiterbildung
Es werden Fortbildungen angeboten, Karriere möchte man in diesem Unternehmen nicht mehr machen
Kollegenzusammenhalt
unter den Kollegen ist Stimmung ok, die aktuelle Situation schweisst eher zusammen
Umgang mit älteren Kollegen
Alter oder lange Zugehörigkeit sind egal, alle werden gleich (mies) behandelt
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzten wird oft ein Maulkorb verpasst, versuchen aber ihr bestes
Arbeitsbedingungen
Ständiger Druck (getreu dem Motto: "ihr müsst euch anstrengen, es liegt nicht an der Leitung"), Unsichereiten, wie es für die MA weiter geht, Zukunftsängste, die nicht ernst genommen werden u.v.m.
Kommunikation
wichtige Informationen werden erst sehr spät von der Geschäftsführung weitergeleitet, keine ehrliche Aussagen zum aktuellen Zustand des Unternehmens, man wird für dumm/naiv gehalten
Arbeitsatmosphäre
Jugendhilfe auf Höhe der Zeit sieht anders aus.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Außenwirkung und das Marketing. Die JBH verkauft sich außerordentlich gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der mangelnde fachliche Anspruch an wertschätzende und gewaltfreie Jugendarbeit auf Höhe der Zeit ist nicht vermittelbar. Ein derartiges Desinteresse an der eigenen Arbeit findet sich im Rahmen beruflicher Bildung nur noch sehr selten.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt hat die JBH Essen den Sprung in die Jugendhilfe auf höhe der Zeit maximal verpasst und hat hier eklatanten Nachholbedarf. Für eine deutliche Abgrenzung zum zurecht seit Jahren kritisierten Privaten Bildungssektor wird es viel Reflexionsraum nach innen brauchen. Insbesondere die verpflichtenden Weiterbildungen für Werk-Anleiter wäre hier enorm wichtig.
Außerdem wäre es mutmaßlich hilfreich nach innen zu kommunizieren, dass Jugendliche im Jahr 2025 weder angebrüllt, noch zum essen gezwungen werden sollten. Die JBH läuft hier dem eigenen Gewaltschutz-Konzept Lichtjahre hinterher.
Arbeitsatmosphäre
Die allgemeine Unzufriedenheit wird nicht versteckt. An sich eine gute Nachricht.
Image
Öffentliche Träger genießen ein ganz gutes Image.. warum auch immer.
Work-Life-Balance
Wer kein Interesse an der eigenen Arbeit hat, kann sie auch einfach lassen und Feierabend machen. Da ist der Arbeitgeber weitestgehend entspannt.
Karriere/Weiterbildung
Sehr viel Weiterbildung möglich. Karriere aktuell wahrscheinlich nicht.
Gehalt/Benefits
Unter'm allgemeinen Durchschnitt. Dafür leicht verdientes Geld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird allgemein eher als Störfaktor wahrgenommen
Kollegenzusammenhalt
Die allgemeine Arbeitsmoral ist vollkommen am Boden. Das spürt man in vielen Teams.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt kaum "jüngere". Daher bleibt dem Betrieb keine Wahl.
Vorgesetztenverhalten
Ok. Keine Ausreißer nach oben oder unten bekannt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsausstattung ist okay soweit.. gibt schlimmeres.
Kommunikation
Mehr Flurfunk als offizielle Informationen. Das dürfte aber überall so sein.
Gleichberechtigung
Kommt sehr drauf an, wen man wo unter welcher Leitung fragt.
Interessante Aufgaben
Das Tagewerk soll weg gearbeitet werden, die Zahlen müssen sitzen, der Rest ist relativ egal.