Julius Schulte Trebsen GmbH & Co. KG Logo

Julius 
Schulte 
Trebsen 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertungen

4 von 14 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Rückblick auf drei Jahre bei JST

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Systemintegration im Bereich IT in Trebsen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Allen Kritikpunkten zum Trotz gibt es im Unternehmen Kollegen, die den Arbeitsalltag deutlich angenehmer machen. Einige Mitarbeiter sind hilfsbereit, fachlich kompetent und menschlich aufgeschlossen. Gerade diese Kollegen haben dazu beigetragen, dass die Zeit im Unternehmen trotz vieler negativer Erfahrungen stellenweise positiv in Erinnerung bleibt. Ohne sie wäre meine Gesamtbewertung deutlich schlechter ausgefallen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein großes Problem war aus meiner Sicht die Unternehmenskultur. Lästereien, Gerüchte und respektloses Verhalten gegenüber Kollegen.

Verbesserungsvorschläge

Die Personalabteilung sollte aus meiner Sicht stärker an einer offenen und professionellen Feedbackkultur arbeiten. Dazu gehört nicht nur, Kritik konstruktiv zu äußern, sondern auch, Kritik von Mitarbeitern anzunehmen und ernsthaft zu reflektieren.
Darüber hinaus würde ich mir einen respektvolleren und diskreteren Umgang mit persönlichen oder sensiblen Themen wünschen. Nicht jede Unterhaltung bleibt hinter geschlossenen Türen, weshalb bei entsprechenden Gesprächen mehr Aufmerksamkeit auf Vertraulichkeit und Professionalität gelegt werden sollte.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich während meiner Zeit im Unternehmen zunehmend verschlechtert. Zu Beginn gab es noch regelmäßige Quartalsessen, die den Zusammenhalt fördern sollten. Gegen Ende fanden diese jedoch kaum noch statt. Rückblickend überrascht mich das nicht, da vielfach das Vertrauen untereinander fehlte. Private Gespräche und persönliche Informationen blieben nach meinem Eindruck nicht immer dort, wo sie hingehörten.

Zusätzlich gab es sogenannte Beschäftigtenkommunikationstreffen (BKT). Die Idee dahinter war grundsätzlich sinnvoll, jedoch fehlte vielen Mitarbeitern das Vertrauen in die durchführende Instanz. Dadurch wurden Probleme, Kritik oder Sorgen häufig gar nicht erst offen angesprochen. Eine offene Kommunikationskultur konnte sich so aus meiner Sicht nicht entwickeln.

Insgesamt war das Arbeitsklima von Misstrauen, Grüppchenbildung und mangelnder Offenheit geprägt. Für ein gesundes und professionelles Arbeitsumfeld sind dies keine guten Voraussetzungen.

Karrierechancen

Karrierechancen waren praktisch nicht vorhanden. Die wirtschaftliche Lage und die bestehende Personalstruktur ließen kaum Spielraum für Neueinstellungen, Übernahmen oder berufliche Weiterentwicklung. Wer auf langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten hofft, wird hier vermutlich enttäuscht werden.

Arbeitszeiten

Ich kann hier nur für den Bereich der Verwaltung sprechen, nicht für die Produktion.

Grundsätzlich bietet das Unternehmen flexible Arbeitszeiten mit einer Kernarbeitszeit, wodurch sich der Arbeitstag in vielen Fällen gut an persönliche Bedürfnisse anpassen lässt. Auch Homeoffice ist grundsätzlich möglich, muss jedoch in der Regel mit der jeweiligen Führungskraft abgestimmt werden. Dabei hatte ich den Eindruck, dass die Handhabung je nach Abteilung oder Person unterschiedlich ausfiel – für einige war Homeoffice eher ein Privileg, für andere nahezu selbstverständlich.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Verwaltung üblicherweise am Wochenende frei hat und geleistete Überstunden grundsätzlich durch Freizeit ausgeglichen werden können. Insgesamt bieten die Arbeitszeiten eine gute Flexibilität, weshalb ich diesen Bereich überwiegend positiv bewerte.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung lag aus meiner Sicht im soliden Mittelfeld. Sie war weder außergewöhnlich hoch noch besonders niedrig. Für einen Auszubildenden wurde ein angemessenes Gehalt gezahlt, das im Vergleich zu vielen anderen Ausbildungsbetrieben durchaus fair war. In diesem Punkt gibt es wenig zu kritisieren, auch wenn die Vergütung allein andere Schwächen der Ausbildung und des Arbeitsumfelds nicht ausgleichen kann.

Die Ausbilder

Nach dem ersten Lehrjahr verließ mein Ausbilder das Unternehmen. Anschließend gab es keinen festen Ausbilder mehr, der die Verantwortung für meine weitere Ausbildung übernahm. Eine strukturierte Betreuung und planmäßige Vermittlung der Ausbildungsinhalte fanden nicht statt. Über weite Teile der Ausbildung mussten Inhalte eigenständig erarbeitet werden. Für einen Ausbildungsbetrieb entspricht dies aus meiner Sicht nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Ausbildung.

Spaßfaktor

Es gab einige Kollegen, mit denen man lachen, scherzen und den Arbeitsalltag angenehmer gestalten konnte. Allerdings hatte ich häufig den Eindruck, dass eine lockere Atmosphäre nicht besonders erwünscht war. Bereits normales gemeinsames Lachen oder ein kurzer Spaß unter Kollegen wurde teilweise kritisch betrachtet. Dadurch entstand oft das Gefühl, sich ständig zurückhalten zu müssen, anstatt in einem entspannten und motivierenden Arbeitsumfeld arbeiten zu können.

Aufgaben/Tätigkeiten

Nach dem ersten Lehrjahr gab es über längere Zeiträume nur wenige fachlich relevante Aufgaben. Die vorhandenen Tätigkeiten waren häufig schnell erledigt, sodass anschließend oft Leerlauf entstand. Statt einer abwechslungsreichen und ausbildungsrelevanten Beschäftigung wurden teilweise auch Aufgaben übertragen, die keinen Bezug zum Ausbildungsberuf hatten. So durfte ich beispielsweise zur Weihnachtszeit einen Origami-Drachen basteln. Solche Tätigkeiten mögen gut gemeint sein, tragen jedoch nicht zur fachlichen Entwicklung eines Auszubildenden bei. Insgesamt fehlten aus meiner Sicht passende Aufgaben, um die im Ausbildungsrahmenplan vorgesehenen Kenntnisse und Fähigkeiten praxisnah zu vermitteln.

Variation

Variation war während der Ausbildung kaum vorhanden. Statt regelmäßig neue Themen, Technologien oder Aufgabenbereiche kennenzulernen, wiederholten sich dieselben Tätigkeiten oder es gab zeitweise überhaupt keine sinnvolle Beschäftigung. Die Ausbildung bot nur sehr wenige Möglichkeiten, unterschiedliche Bereiche des Berufsbildes kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Respekt

Der Umgang miteinander war aus meiner Sicht in vielen Bereichen erschreckend schlecht. Es entstand häufig der Eindruck, dass Mitarbeiter in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden und nicht jeder den gleichen Respekt oder die gleiche Wertschätzung erhielt. Wer gut ins Umfeld passte, hatte es deutlich leichter als andere.

Besonders kritisch empfand ich den Umgang einiger Kollegen untereinander. Lästereien, respektlose Kommentare und ein allgemein wenig wertschätzendes Miteinander waren keine Seltenheit. Dabei bezieht sich diese Kritik ausdrücklich nicht auf die fachliche Ausbildung, sondern auf das Arbeitsumfeld und die Unternehmenskultur. Ein respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein – hier habe ich jedoch oft das Gegenteil erlebt. Rückblickend war dies einer der Hauptgründe dafür, warum ich mich im Unternehmen nicht wohlgefühlt habe.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julius Schulte

Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback und die Zeit, die Sie sich dafür genommen haben. Wir schätzen es, dass Sie sowohl positive als auch kritische Aspekte Ihrer Ausbildungszeit ansprechen.

Es freut uns, dass Sie den Zusammenhalt einzelner Kollegen positiv hervorgehoben haben – ein respektvolles Miteinander ist für uns ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit.
Gleichzeitig möchten wir einige Ihrer Aussagen aus unserer Sicht ergänzen und einordnen:
- Ausbildungsstruktur und Betreuung:
Auch nach personellen Veränderungen ist die Verantwortung für die Ausbildung im Unternehmen klar geregelt. Es gibt definierte Ansprechpartner sowie strukturierte Ausbildungspläne, die sich am Ausbildungsrahmenplan orientieren. Ziel ist es, alle relevanten Inhalte praxisnah und systematisch zu vermitteln.
- Aufgaben und Tätigkeiten:
Unsere Auszubildenden erhalten grundsätzlich fachbezogene Aufgaben und werden in unterschiedliche Themen eingebunden. Einzelne, punktuelle Tätigkeiten spiegeln nicht den Gesamtumfang der Ausbildung wider. Gleichzeitig erwarten wir, dass Aufgaben aktiv eingefordert und angenommen werden.
- Arbeitsumfeld und Kommunikation:
Ein respektvoller Umgang ist für uns selbstverständlich. Sollten einzelne Situationen anders wahrgenommen worden sein, nehmen wir das ernst und arbeiten weiterhin daran, unsere Feedback- und Kommunikationskultur zu stärken.

Wir nehmen Ihr Feedback grundsätzlich als Anlass zur Reflexion, möchten jedoch auch betonen, dass eine erfolgreiche Ausbildung immer ein Zusammenspiel aus betrieblicher Unterstützung und persönlichem Engagement ist.
Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Gute Firma

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Trebsen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich bin froh hier zu sein da muss ich mir keine Sorgen um die Zukunft machen. Das Unternehmen entwickelt sich weiter, es läuft stabil. passt für mich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich nix zu meckern.

Verbesserungsvorschläge

Eine Kantine, 38 Stunden Woche und für die Werkstatt eien Waschmaschine :) und ein jobrad wäre schön,

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hier ist echt top, da könnten sich manche Arbeitgeber mal eine Scheibe von abschneiden. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt, aber wer hier nur meckert und alles schlechtmacht, sollte sich vielleicht mal fragen, ob er überhaupt am richtigen Platz ist. Wenn ich mir die vorherigen Beiträge von manchen Kollegen anschaue, kann ich nur den Kopf schütteln. Hauptsache alles Schlecht machen. Wir haben hier ein gutes Team und eine ordentliche Zusammenarbeit

Work-Life-Balance

Das mit der Dauerbereitschaftgefühl, was in den letzten Beiträgen gesagt wurde, stimmt so nich. Man muss sich halt vorher mal richtig informieren oder einfach mit seinem Vorgesetzten reden. Dann weiß man auch, wie es wirklich läuft.Schichten haben guten wie schlechtes Seiten, aber das muss man sich halt vorher überlegen. Für mich passt das vollkomen, ich und meine Famile komm damit gut klar und verdien dabei auch noch gutes Geld. Klar gibt Bringeschicht...das ist halt Schichtsystem. 38. Stunden Woche wäre schon ein Pfund, wenn wir das hätten...ist aber ok

Karriere/Weiterbildung

Es gibt hier interne wie externe Weiterbildungen, man muss halt nur mal nachfragen. Einfach mal mit dem Produktionsleiter sprechen, dann weiß man, was möglich ist. Wer sich weiterentwickeln will, bekommt seine Möglchketen

Gehalt/Benefits

gehalt kommt immer Pünktlich. Gehalt ist gut. und für die Verhältnissse i der region recht ordentlich

Kollegenzusammenhalt

Ist mega r Zusammenhalt unter den Kollegen ist auch top, wir helfen uns gegensetig und packen gemeinsam an. Die ewigen Nörgler gibt’s überall, aber die ändern nix dran, dass es hier läuft. Ansonsten passt alles wunderbar

Vorgesetztenverhalten

Manche Vorgesetzte denken, die sind wer, sind sie aber nich. Aber bei uns gibt es eine gute Mischung

Arbeitsbedingungen

Die Bedingungen hier sind gut, da gibt’s echt schlimmere Arbeitgeber. Klar, perfekt ist nix aber wer was sagt und dran bleibt kann was bewegen

Kommunikation

Ich krieg alle wichtigen Info, die ich brauche. Und wenn ich mal was nicht weiß, dann hol ich mir die halt. Man kann man auch mal was vergessen, aber unterm Strich läuft das hier ordentlich.“


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Je nach dem in welcher Abteilung man ist. Kann man Vorteile nutzen.

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Trebsen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt stets pünktlich.

Nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Fehlende Gerechtigkeit zwischen den Abteilungen
- wenig Freizeit als Produktioner

Verbesserungsvorschläge

Benefits modernisieren und erweitern,
Für Gleichberechtigung unter den Mitarbeitern sorgen, gerade im Bezug auf Freizeit. ( Produktioner haben im Jahr ca 10-12 Tage weniger frei, als der Rest)

Arbeitsatmosphäre

Ist ok,

Image

Teils Teils

Work-Life-Balance

Viel Work wenig life, gerade als Produktionsmitarbeiter

Karriere/Weiterbildung

In der Produktion sehr schwierig, wenn es nicht gerade die Meisterschule ist

Gehalt/Benefits

Ein soweit gutes Gehalt, was stets pünktlich kommt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt Bewusstsein wird groß geschrieben

Kollegenzusammenhalt

Sehr unterschiedlich,

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise sehr traurig, mit wie wenig Respekt jahrelange Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet werde

Vorgesetztenverhalten

Manche der höheren Positionen, gehen weit über ihre Befugnisse hinaus. Und lehnen sich mit Aussagen oder Handlungen, sehr weit aus dem Fenster

Arbeitsbedingungen

Soweit ok, an einigen Stellen herrscht jedoch modernisierungsvedarf

Kommunikation

Teilweise sehr schleppend

Interessante Aufgaben

Arbeitsbelastung unter den Mitarbeitern könnte gerechter aufgeteilt werden


Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

familienfreundliches Unternehmen mit gutem Ambiente

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Trebsen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

sehr sozial, flexibel, super Miteinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

ohne Auto sehr schlecht zu erreichen, ansonsten mit Auto gut angebunden

Verbesserungsvorschläge

das Gute mehr nach außen tragen

Arbeitsbedingungen

alles was gebraucht wird, wird beschafft


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen