Kantinen-Flair in München
Arbeitsatmosphäre
Mittelmäßig, es gibt viel Druck, viele Meetings, dazu sehr kleine Ikea-Schreibtische in einem sehr kleinem, lauten Büro und kleine Laptops am Standort München. Der Arbeitsplatz hat ziemliches Kantinenflair. Man wird bei der Arbeit extrem überwacht und täglich wird man auf seine KPI hingewiesen bzw zur Rechenschaft gezogen.
Image
Wer schlecht redet, fliegt
Work-Life-Balance
Positiv: Freitags um 16Uhr Feierabend, 30 Tage Urlaub
Negativ: man wird darauf gedrillt, in der Freizeit Kontakte zu knüpfen, die im Arbeitskontext genutzt werden. So bekommt man Hausaufgaben ubers Wochenende, und muss am Montag früh darüber berichten.
Karriere/Weiterbildung
Schwer einzuschätzen, wie es tatsächlich ist. Es wird gelockt damit,dass jeder aufsteigen könne. Überprüfbar ist es nicht
Gehalt/Benefits
Mickriges Grundgehalt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einen Tag frei, um in der Community Gutes zu tun
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen in München helfen sich gegenseitig und unternehmen manchmal in der Freizeit etwas miteinander. Sie eint, dass sie sehr jung (20-25 J.) ,fremd in einer Großstadt sind und die deutsche Sprache nicht beherrschen.
Umgang mit älteren Kollegen
Normal, unauffällig
Vorgesetztenverhalten
Mischmasch von "Weltmännisch" hin zu "kleinkarriert".
Arbeitsbedingungen
wenig Platz, kleine Schreibtische, kleine Büros, kleine Monitore. Immerhin freie Getränke
Kommunikation
Onboarding sehr umfassend, später bekommt man einen Mentor zugewiesen, der aber meist in einem anderen Teil des Kontinents sitzt. Die Kommunikation dient in erster Linie dazu, um die Arbeitsmoral auszuforschen und weiter suptilen Druck aufzubauen. Unehrlichkeit stieß mir manchmal übel auf, die Kollegen arrangieren sich jedoch damit, da sie aus einer Notsituationen heraus bei K2 in München arbeiten (Flucht vor schlechter Wirtschaftslage in der Heimat, Krieg in der Heimat).
Gleichberechtigung
Aufstiegschancen sollen bestehen, natürlich ist am Ende auch Sympathie tragend, dennoch möglich für Mann und Frau, sich durchzusetzen
Interessante Aufgaben
Am Anfang gibt es viel zu lernen, am letztlich ist alles sehr repetitiv. Liste durchtelefonieren und neben dem Recruiting gleichzeitig versuchen, eigene Produkte zu verkaufen.