2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre und der Umgang unter den Kollegen waren grundsätzlich gut. Die Kollegen waren hilfsbereit und der Zusammenhalt war aus meiner Sicht in Ordnung.
Positiv fand ich außerdem die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten bzw. Homeoffice. Auch die Einarbeitung war grundsätzlich umfangreich und hat einen breiten Einblick in die verschiedenen Unternehmensbereiche ermöglicht.
Der Bewerbungsprozess selbst war ebenfalls positiv. Die einzelnen Schritte waren klar strukturiert und wurden zügig durchgeführt: zunächst ein Gespräch mit HR, anschließend ein Gespräch mit der Entwicklung, danach eine Coding-Aufgabe, ein Nachgespräch und schließlich die Vertragsphase. Insgesamt hatte ich hier einen professionellen und gut organisierten Eindruck.
Allerdings zeigte sich später eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Bewerbungsprozess und dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Insbesondere die Coding-Aufgabe vermittelte aus meiner Sicht einen deutlich stärkeren Fokus auf klassische Softwareentwicklung, als dieser im späteren Arbeitsalltag mit der starken Ausrichtung auf JobRouter und Low-Code tatsächlich vorhanden war.
Das Gehalt empfand ich gemessen an meiner damaligen Berufserfahrung als angemessen.
Die größte Schwäche sehe ich in der technischen Ausrichtung und den Rahmenbedingungen für Entwickler. Die starke Fokussierung auf Low-Code mit JobRouter empfand ich als deutlich einschränkend, insbesondere wenn man aus der klassischen Softwareentwicklung kommt und moderne Entwicklungsstandards gewohnt ist.
Besonders kritisch empfand ich die teilweise sehr heterogene Kundeninfrastruktur. Bei einzelnen Kunden gab es beispielsweise nur ein Produktivsystem, sodass Änderungen direkt auf dem Live-System vorgenommen werden mussten. Teilweise erfolgte der Zugriff auf diese Systeme sogar über TeamViewer. Aus meiner Sicht ist das für eine professionelle Softwareentwicklung keine zeitgemäße Arbeitsweise. Eine klare Trennung zwischen Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung sowie ein standardisierter und sicherer Zugriff wären hier aus meiner Sicht dringend erforderlich.
Auch die technische Dokumentation war in vielen Bereichen nicht ausreichend vorhanden. Informationen mussten teilweise aktiv bei Kollegen erfragt werden, was insbesondere die Einarbeitung erschwert.
Organisatorisch gab es viele Meetings, gleichzeitig musste man Informationen oder benötigte Unterstützung teilweise selbstständig bei verschiedenen Ansprechpartnern einholen. Auch bei Aufgaben und Prozessen bestand aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial.
Für jemanden, der als Softwareentwickler eine klassische, technisch anspruchsvolle Entwicklungsumgebung erwartet, würde ich daher empfehlen, sich vor einer Bewerbung sehr genau über den tatsächlichen Arbeitsalltag und den Anteil an Low-Code-Entwicklung zu informieren.
Aus meiner Sicht sollte stärker in eine moderne und standardisierte technische Infrastruktur investiert werden. Unterschiedliche Kundenumgebungen, teilweise veraltete Softwarestände sowie fehlende oder nicht einheitlich vorhandene Testsysteme erschweren eine saubere und sichere Entwicklung.
Ebenso sehe ich Verbesserungspotenzial bei der technischen Dokumentation und bei der internen Organisation. Viele Informationen mussten aktiv bei Kollegen erfragt werden, wodurch gerade die Einarbeitung unnötig erschwert wird. Weniger und dafür zielgerichtetere Meetings sowie klarere Verantwortlichkeiten könnten ebenfalls die Produktivität erhöhen.
Aus Entwicklersicht würde ich außerdem empfehlen, wieder stärker auf klassische Softwareentwicklung und automatisierte Prozesse zu setzen, anstatt Aufgaben durch manuelle Arbeit und stark eingeschränkte Low-Code-Lösungen abzubilden. Gerade bei einem technisch ausgerichteten Beratungsunternehmen sollte die Entwicklungsumgebung den Mitarbeitern ermöglichen, effizient und zeitgemäß zu arbeiten.
Atmosphäre grundsätzlich gut
Nach außen Consulting, intern aus deiner Sicht deutliche organisatorische/technische Defizite
Flexible Arbeitszeiten + mobiles Arbeiten
Kaum echte Weiterbildungsmöglichkeiten erlebt
Gehalt okay, aber kaum zusätzliche Benefits
Zu kurzer Zeitraum für eine fundierte Bewertung
Kollegen waren grundsätzlich in Ordnung
In drei Monaten schwer belastbar zu beurteilen
Teilweise schwer erreichbar, wenig Führung im Alltag
Technische Infrastruktur und Entwicklungsumgebung problematisch
Viele Meetings, trotzdem häufig Hinterherlaufen
Keine gravierenden negativen Erfahrungen
Grundsätzlich okay, openRPA interessant, JobRouter stark begrenzend
- Spannende Themen im Automotive-Umfeld
- Einblicke in unterschiedliche Autohäuser und Prozesse
- Grundsätzlich moderne Themen rund um Digitalisierung und After Sales
- Starker Fokus auf Präsentationen und theoretische Konzepte
- Teilweise sehr hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitig begrenztem Handlungsspielraum
- Feedback und Kommunikation nicht immer konsistent oder lösungsorientiert
- Arbeitsalltag stark abhängig vom jeweiligen Projekt und den beteiligten Personen
- Mehr Fokus auf eine konstruktive und wertschätzende Feedbackkultur
- Realistischere Planung von Arbeitszeiten, insbesondere bei Reisetätigkeit und Projektphasen
- Stärkerer Fokus auf operative Umsetzung statt ausschließlich auf Analyse und Präsentation
- Klarere Kommunikation und strukturiertere Einarbeitung neuer Mitarbeitender
Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht stark von einem eher kritischen und fehlerorientierten Umgang geprägt.
Positive Leistungen wurden weniger hervorgehoben, während der Fokus häufig auf potenziellen Fehlern lag.
Das hat die Zusammenarbeit teilweise eher bremsend als motivierend wirken lassen.
Das Unternehmen wirkt nach außen professionell und modern.
Intern habe ich die Arbeitsweise jedoch teilweise anders wahrgenommen, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsbelastung und Zusammenarbeit.
Die Work-Life-Balance war insbesondere in Projektphasen herausfordernd.
Nach langen Tagen beim Kunden (z. B. 8–18 Uhr) wurden teilweise zusätzliche Abendtermine erwartet, was die nachhaltige Leistungsfähigkeit erschwert hat.
Es konnten Einblicke in Automotive-Prozesse und Beratungsansätze gewonnen werden. Eine strukturierte Förderung oder klare Entwicklungsperspektive konnte ich in der Zeit teilweise erkennen.
Die Vergütung ist grundsätzlich in Ordnung.
Allerdings steht sie aus meiner Sicht nicht immer im Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsbelastung, insbesondere in intensiven Projektphasen mit hoher Reisetätigkeit und langen Arbeitstagen.
Hierzu kann ich keine fundierte Bewertung abgeben.
Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt in Ordnung, jedoch stark abhängig vom jeweiligen Projekt und den beteiligten Personen.
In einzelnen Konstellationen hat die Zusammenarbeit gut funktioniert, in anderen war sie eher von Distanz und unterschiedlichen Arbeitsweisen geprägt.
Dazu kann ich keine konkrete Bewertung abgeben, da ich hierzu keine direkten Einblicke hatte.
Tendenziell in Ordnung.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung, allerdings waren die zeitliche Planung der Reisetätigkeit teilweise herausfordernd.
Die Kommunikation war teilweise wenig konsistent und nicht immer lösungsorientiert.
Gerade in der Einarbeitungsphase hätte ich mir mehr Klarheit und einen konstruktiveren Umgang mit Rückfragen gewünscht, um schneller Sicherheit in den Aufgaben zu gewinnen.
Hier habe ich persönlich keine negativen Erfahrungen gemacht.
Aus meiner Sicht wird im Arbeitsalltag grundsätzlich ein respektvoller Umgang gepflegt.
Die Themen rund um Automotive, Prozesse und Digitalisierung waren grundsätzlich interessant.
Allerdings lag der Fokus häufig stärker auf Analyse und Dokumentation als auf operativer Umsetzung.