Wenig Wertschätzung, viel “Wertschöpfung”
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Entwicklung der letzten 2-3 Jahre.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung für die Mitarbeitenden.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist mittlerweile sehr durchwachsen. Zwischen einzelnen Teams oder Personen funktioniert die Zusammenarbeit noch gut, insgesamt dominiert aber Unsicherheit und Distanz. Wertschätzung wird häufig per Marketingsprech kommuniziert, aber nicht mehr spürbar gelebt.
Work-Life-Balance
Flexible Modelle existieren nur auf dem Papier, die Geschäftsführung und Abteilungsleiterebene strebt ein Präsenzmodell wie in den 80ern an. Teilzeitmodelle und das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden als Problem gesehen.
Karriere/Weiterbildung
Sparen ist angesagt.
Gehalt/Benefits
Durchschnittlich in den fachlichen Ebenen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Atomkraft und Kriegsschiffe werden öffentlich selten erwähnt. Das Abschaffen eines Betriebsrates spricht auch nicht für ein vorhandenes Sozialbewusstsein.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams gibt es teilweise noch starken Zusammenhalt, ein Relikt aus besseren Zeiten. Das Vertrauen zwischen den Führungsebenen und den Mitarbeitenden ist in beide Richtungen nicht mehr vorhanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei uns im Team wird bewusst auf junge Mitarbeitende gesetzt, da sie weniger kosten. Es wird sich gerne frühzeitig von älteren Kollegen getrennt.
Vorgesetztenverhalten
Die Abteilungsleiter sind Marionetten der Geschäftsführung, Rückgrat ist nicht existent. Kontrolle statt Vertrauen. Eigenverantwortung wird gefordert, aber gleichzeitig ständig eingeschränkt. Es werden Listen mit Home Office Quoten geführt.
Arbeitsbedingungen
Zentrale, moderne Büros und gute IT-Ausstattung.
Kommunikation
Viele Informationen erreichen Mitarbeitende spät oder gar nicht. Entscheidungen werden top-down getroffen und häufig nur oberflächlich erklärt. Kritische Rückfragen sind nicht erwünscht.
Gleichberechtigung
Also konservativer, weißer Mann hat man keine Probleme.
Interessante Aufgaben
Es wird fleißig verwaltet.

