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Kärcher
Bewertung

Mehrfachbewertung

Außenwirkung dialogorientiert – intern ohne Konsequenz

1,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Alfred Kärcher SE & Co. KG in Bühlertann gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sarkasmus, wie er sich mit der Wow-Kampagne selbst veräppelt. Zumindest haben die Kollegen darüber viel zu lachen...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die öffentlichen Reaktionen des Unternehmens auf kritische Bewertungen – insbesondere die wiederkehrende Einladung, sich „gerne persönlich zu melden“ – wirken nach außen konstruktiv und dialogbereit.
Aus interner Perspektive entsteht jedoch ein anderes Bild:
Kritische Themen, die über Bewertungen, Gespräche oder sogar schriftlich eingebracht wurden, sind in den letzten Jahren nachweislich weder strukturiert aufgearbeitet noch mit den verantwortlichen Stellen nachhaltig besprochen worden. Mehrere der angesprochenen Punkte sind seit längerer Zeit bekannt und unverändert.
Gleichzeitig berichten Mitarbeitende übereinstimmend, dass nach erfolgreichen Bewerbungs- oder Einstellungsprozessen aktiv auf positive Bewertungen hingewiesen wurde, während gegen negative Einträge systematisch vorgegangen wurde. Eine offene interne Diskussion oder sichtbare Ableitung von Maßnahmen blieb aus.
Vor diesem Hintergrund wirkt das öffentliche Dialogangebot eher als Instrument zur Wahrung der Außenwirkung denn als ernst gemeinter Ansatz zur Verbesserung interner Prozesse und Kultur.
Ein echtes Signal für Offenheit wäre, kritisches Feedback intern transparent zu adressieren, Verantwortlichkeiten klar zu benennen und Veränderungen nachvollziehbar umzusetzen – nicht nur öffentlich darauf zu verweisen.

Verbesserungsvorschläge

Die öffentlichen Reaktionen des Unternehmens auf kritische Bewertungen – insbesondere die wiederkehrende Einladung, sich „gerne persönlich zu melden“ – wirken nach außen konstruktiv und dialogbereit.
Aus interner Perspektive entsteht jedoch ein anderes Bild:
Kritische Themen, die über Bewertungen, Gespräche oder sogar schriftlich eingebracht wurden, sind in den letzten Jahren nachweislich weder strukturiert aufgearbeitet noch mit den verantwortlichen Stellen nachhaltig besprochen worden. Mehrere der angesprochenen Punkte sind seit längerer Zeit bekannt und unverändert.
Gleichzeitig berichten Mitarbeitende übereinstimmend, dass nach erfolgreichen Bewerbungs- oder Einstellungsprozessen aktiv auf positive Bewertungen hingewiesen wurde, während gegen negative Einträge systematisch vorgegangen wurde. Eine offene interne Diskussion oder sichtbare Ableitung von Maßnahmen blieb aus.
Vor diesem Hintergrund wirkt das öffentliche Dialogangebot eher als Instrument zur Wahrung der Außenwirkung denn als ernst gemeinter Ansatz zur Verbesserung interner Prozesse und Kultur.
Ein echtes Signal für Offenheit wäre, kritisches Feedback intern transparent zu adressieren, Verantwortlichkeiten klar zu benennen und Veränderungen nachvollziehbar umzusetzen – nicht nur öffentlich darauf zu verweisen.

Arbeitsatmosphäre

Teils OK.nicht gut, jedoch ertraglich

Kommunikation

Fokus Top down. Rote Ampel und Nein unerwünscht. Wer ja sagt, kommt weiter

Kollegenzusammenhalt

Gut, wenn bereits jahrzehnte lang zusammengewachsen.
Neulinge müssen sich beweisen ( altes Wertesystem )

Work-Life-Balance

Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit wird nicht nach dem Prinzip Vertrauensvorschuss gelebt - man muss sich rechtfertigen und es gibt ungeschriebene Gesetze, die eher in Richtung *Arbeit flatrate wirksam werden. Überzeit, Stundenaufbau bei vielen Kollegen Pflicht, der Abbau dann nach Auftragslage...

Vorgesetztenverhalten

Wasser predigen, Wein saufen. Ungleich und unfair. Man versteckt sich hinter seiner Hierarchie und tut nach oben hin immer weniger. Krankenstand wird unten härter verfolgt, als nach oben-genausi auch der der Performancelevel. Durch die Blume wird viel gedroht.

Gleichberechtigung

Jeder muss gleich hart leisten - jung, alt, gesund, angeschlagen, Frau, Mann...

Umgang mit älteren Kollegen

Schockierend undankbar

Image

Warum noch Made in Germany drauf steht oder an den Gebäuden hängt, wenn doch strategisch alles nach Vietnam, Rumänien,... Verlagert wird. Der Anteil ist bald sehr gering.... Der Wettbewerb baut mittlerweise leistungsgleiche Produkte, sehr viel günstiger und sehr viel qualitativer


Interessante Aufgaben

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Karriere/Weiterbildung

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Yannik MollPersonalreferent

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese sehr ausführliche Bewertung genommen haben. Wir schätzen die Offenheit, mit der Sie Ihre Kritikpunkte adressieren, und nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst und möchten darauf eingehen:

Sie kritisieren die fehlende Transparenz im Umgang mit kununu Bewertungen. Wir möchten Ihnen versichern, dass jede Bewertung intern analysiert wird. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie im Verlauf von individuellen Fällen nicht immer im Detail auf dem Laufenden halten können – dies dient primär dem Schutz der Anonymität der Bewertenden sowie aller involvierten Personen. Über die Einzelfälle hinaus nutzen wir die Plattform als strategisches Instrument: In unserem jährlichen Rückblick analysieren wir Stimmungsbilder nach Standorten und Bereichen, um dringende Handlungsfelder zu identifizieren und an die relevanten Stakeholder zu adressieren. Ihr Feedback ist demnach wichtig und wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für Ihre Zeit, um eine Bewertung zu schreiben.

Dass unser Angebot zum persönlichen Dialog auf Sie wie eine standardisierte Floskel wirkt, bedauern wir. Ja, wir schreiben es unter jede unserer Stellungnahmen, weil wir es auch wirklich so meinen und ausnahmslos jedem anbieten möchten, der sich hier die Zeit nimmt, uns ausführlich und ehrlich zu bewerten. Besonders wenn – wie in Ihrem Fall – Unzufriedenheit besteht, ist das persönliche Gespräch (gerne auch in einem vertraulichen Rahmen) für uns der effektivste Weg, um den Ursachen auf den Grund zu gehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Wir möchten uns zudem klar von ihrem Eindruck distanzieren, dass systematisch gegen negative Einträge vorgegangen wird. Im Gegenteil ist es unser Ziel, systematisch auf Kritik einzugehen und diese konstruktiv zu nutzen. Jeder und jede hat das Recht hier anonym Bewertungen abzugeben.

Ihre Schilderungen zur Arbeitsatmosphäre, dem Vorgesetztenverhalten und dem Umgang mit älteren Kollegen entsprechen nicht unserem eigenen Anspruch und unseren gelebten Werten. Um hier gezielt gegensteuern zu können, sind wir auf konkrete Beispiele angewiesen. Wir laden Sie daher herzlich ein, uns in einem vertraulichen Gespräch mitzuteilen, an welchen Stellen Sie diese negativen Erfahrungen gemacht haben.

Bezüglich Ihres Vorwurfs zum Hinweis auf kununu Bewertungen am Ende von Einstellungsprozessen: Ja, wir weisen aktiv darauf hin. Dies geschieht jedoch ohne jegliche Verpflichtung. Wir möchten lediglich einen Impuls geben, die Erfahrungen zur „Candidate Experience“ zu teilen – ob positiv oder negativ. Jedes Feedback hilft uns und potenziellen neuen Talenten, ein authentisches Bild zu erhalten.

Kärcher ist seit jeher ein international tätiges Familienunternehmen mit aktuell mehr als 170 Firmen in 87 Ländern. Über unser weltweit gespanntes Produktionsnetzwerk können wir möglichst nah an den Regionen produzieren, die wir mit unseren Produkten auch beliefern – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit. Nichtsdestotrotz werden unsere Produkte nach deutschen Sicherheits- und Qualitätsnormen entwickelt, denn die Ingenieursleistung wird traditionell rund um unser Stammsitz in Winnenden erbracht, was wir auf unseren Verpackungen mit “Engineered in Germany” versprechen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Angebot annehmen würden und uns die Chance zu einem vertraulichen Austausch geben würden. Nur so können wir gemeinsam Prozessverbesserungen anstoßen und eine Optimierung in den von Ihnen kritisch bewerteten Bereichen erreichen.

Sie erreichen mich per Mail unter yannik.moll@karcher.com oder telefonisch unter +49 7195 142516.

Herzliche Grüße,
Yannik Moll
HR Generalist

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