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Kaiserswerther 
Diakonie
Bewertung

TopCompany2026

Veraltete Strukturen begünstigen Aktionismus vor professioneller Planung.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 bei Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebliche Altersvorsorge.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Historisch gewachsene Strukturen werden nicht hinterfragt.
Kritik wird nicht ernstgenommen.

Verbesserungsvorschläge

Vorgesetzte sollten sorgfältiger hinsichtlich ihrer tatsächlichen Führungsqualitäten ausgewählt werden.
Bessere Kommunikation.
Keine Bevorzugung bestimmter Berufsgruppen.

Arbeitsatmosphäre

Früher mal gut, in den letzten Jahren eher belastend.

Kommunikation

Nicht gut. Hängt oft vom einzelnen Kollegen/Mitarbeiter bzw. der Berufsgruppe ab, ob wichtige Informationen weitergegeben werden.

Kollegenzusammenhalt

Früher mal recht gut. Später eher Einzelkämpfertum.

Work-Life-Balance

Ganz ok.

Vorgesetztenverhalten

Unprofessionell und willkürlich. Aktionismus statt überlegter Planung.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich ja, aber viel Fremdbestimmung durch fachfremde Berufsgruppen.

Gleichberechtigung

Vor allem jüngere, weibliche Mitarbeiter (Auszubildende, Berufsanfänger) werden von bestimmten Personengruppen herabwürdigend behandelt - ohne Konsequenzen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden in manchen Bereichen zu viele junge Mitarbeiter ohne Berufs-/Lebenserfahrung eingestellt.
Die Erfahrung älterer Mitarbeiter ist willkommen, wenn sie der Meinung der Vorgesetzten entspricht .

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial oft veraltet. Räumlichkeiten bei hohen Außentemperaturen unzumutbar (Dachgeschoss, keine Klimaanlage).
Beschwerden hierüber werden nicht ernst genommen und abgewiesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein erkennbares Konzept. Letztendlich vom einzelnen Mitarbeiter abhängig.

Gehalt/Benefits

Den Anforderungen in meinem Berufsfeld angemessen.

Image

Man setzt sehr auf das Image vergangener Zeiten.

Karriere/Weiterbildung

Wird nur intern angeboten. Persönliche Begabungen werden nicht gefördert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Leonie Dahlem, Connect. People. / Personalmarketing
Leonie DahlemConnect. People. / Personalmarketing

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass Sie die Kaiserswerther Diakonie insbesondere in Bezug auf Führung, Kommunikation, Arbeitsbedingungen und den Umgang miteinander so erlebt haben.

Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle eine wichtige zeitliche Einordnung vornehmen: Sie geben an, bis 2023 bei uns gearbeitet zu haben. Ihre Erfahrungen liegen damit inzwischen rund drei Jahre zurück. In dieser Zeit hat sich bei der Kaiserswerther Diakonie einiges weiterentwickelt und wir möchten vermeiden, dass der Eindruck entsteht, Ihre damaligen Erfahrungen würden unverändert den heutigen Arbeitsalltag widerspiegeln.

Fort- und Weiterbildung sowie die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeitenden haben für uns einen hohen Stellenwert. Dabei möchten wir Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, die unterschiedliche Interessen und Perspektiven berücksichtigen. Auch in der Führungskräfteentwicklung und der Zusammenarbeit in unseren Teams legen wir Wert auf professionelle Strukturen, regelmäßiges Feedback und eine wertschätzende Führungskultur. Ebenso wichtig sind uns eine transparente Kommunikation und der direkte Austausch mit unseren Mitarbeitenden. Verschiedene Formate und Anlaufstellen unterstützen diesen Dialog. Dazu gehört auch unser K3 als zentraler Ort für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit auf unserem Campus.

Natürlich bedeutet Weiterentwicklung nicht, dass bereits überall alles optimal läuft. Wir nehmen Kritik deshalb weiterhin ernst und sehen sie als wichtigen Impuls, um uns zu verbessern.

Wir danken Ihnen für Ihre offenen Rückmeldungen und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.