11 von 59 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sicherer Arbeitsplatz, was in unsicheren Zeiten durchaus ein dicker Pluspunkt ist.
Eigentlich schon mehrfach erwähnt. Lest mal diese Bewertungen und vor allem kommt in der Neuzeit an.
Kommt endlich in der Neuzeit an.
Alte und verkrustete Strukturen sind ein Hindernis für die Modernisierung.
Geprägt von alten verkrusteten Strukturen. Einbeziehung der Mitarbeiter findet kaum bis selten statt. So wird das nichts mit einer Modernisierung der Verwaltung.
Keine Ahnung...
Immer diese Fremdwörter.
Kein Geld für Weiterbildung vorhanden.
Tarif halt. Das Tarifrecht sieht nicht vor das Kollegen mit Ideen und Initiative leistungsgerecht bezahlt werden.
Was ?
Mag es geben.
Durchaus OK.
Eher unterdurchschnittlich, geprägt von altem, verstaubten Denken.
Na eher nicht gut. Alte verstaubte, dunkle Höhlen. Nicht zeitgemäß.
Fremdwort.
Papier ist geduldig, stets bemüht.
Na eher nicht.
Die Arbeitsplatzsicherheit und die verlässliche monatliche Vergütung. Außerdem ist die grundsätzliche gesellschaftliche Relevanz der Arbeit positiv hervorzuheben.
Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und tatsächlichen Arbeitsbedingungen, die mangelhafte technische Ausstattung, starre Hierarchien, eingeschränkte Flexibilität sowie ein insgesamt belastendes Arbeitsklima.
• Realistische Darstellung der Arbeitsbedingungen im Recruiting
• Investitionen in IT und funktionierende digitale Infrastruktur
• Einführung moderner Arbeitsmodelle (z. B. Homeoffice, Vertrauensarbeitszeit)
• Schulungen für Führungskräfte zu Kommunikation und Führung auf Augenhöhe
• Kulturwandel hin zu mehr Wertschätzung und Vertrauen
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich überwiegend als angespannt. In meinem direkten Umfeld nehme ich viel Frustration, Resignation und Unzufriedenheit wahr. Positive Grundstimmung oder Motivation sind selten spürbar, was den Arbeitsalltag emotional belastend macht.
Nach außen wird ein modernes und attraktives Bild vermittelt. Meine persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag weichen davon jedoch deutlich ab.
Formell existiert Gleitzeit, praktisch empfinde ich diese jedoch als stark diese jedoch als stark eingeschränkt. Abweichungen von früh etablierten Arbeitszeiten werden kritisch kommentiert. Homeoffice ist nach meiner Erfahrung nicht vorgesehen, was die Vereinbarkeit zusätzlich erschwert.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten erscheinen mir begrenzt. Eigeninitiative ist zwar erforderlich, wird aber strukturell nur eingeschränkt unterstützt.
Das Gehalt bietet vor allem Planungssicherheit. In Relation zur Verantwortung, Arbeitsbelastung und Lebenshaltungskosten empfinde ich die Vergütung jedoch als nicht ausreichend.
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein nehme ich im Arbeitsalltag kaum wahr. Entsprechende Themen spielen nach meiner Erfahrung keine erkennbare Rolle.
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist punktuell vorhanden, wird aber durch hohe Arbeitsbelastung, starre Strukturen und gegenseitige Kontrolle im Arbeitszeitverhalten geschwächt. Unterstützung hängt stark von einzelnen Personen ab.
Ältere Kolleg:innen werden grundsätzlich respektiert, gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass neue Arbeitsweisen oder Veränderungsimpulse insgesamt wenig offen aufgenommen werden. Altersunabhängig.
Das Verhalten von Vorgesetzten erlebe ich als stark autoritär geprägt. Entscheidungen wirken teilweise wenig nachvollziehbar, Feedback erfolgt selten konstruktiv. In einzelnen Situationen hatte ich den Eindruck, dass mit Macht nicht immer sensibel umgegangen wird.
Die Arbeitsbedingungen empfinde ich als unzureichend. Trotz vorhandener E-Akte funktionieren technische Systeme aus meiner Sicht häufig nicht zuverlässig. Die IT-Ausstattung wirkt veraltet, Investitionen in Infrastruktur erscheinen zu gering.
Die Kommunikation erlebe ich als stark hierarchisch und wenig transparent. Informationen kommen häufig spät, unvollständig oder nur auf Nachfrage. Ein offener Austausch auf Augenhöhe findet aus meiner Sicht nur eingeschränkt statt.
Gleichberechtigung wird offiziell betont, im Alltag empfinde ich sie jedoch nicht immer als gelebte Praxis. Hier spielen Hierarchie und Status eine größere Rolle als Leistung oder Perspektivenvielfalt.
Die Aufgaben sind grundsätzlich inhaltlich relevant, verlieren jedoch durch strukturelle Probleme, ineffiziente Abläufe und technische Einschränkungen deutlich an Attraktivität.
Einführen einer Software zum Telefonieren im mobilen Arbeiten, damit eine wirksames Homeoffice inkl. Entlastung der vor Ort verbliebenen Kollegen ist.
Flexible Arbeitszeiten, innerhalb der Rahmenarbeitszeit, jedoch keine Überstundenbezahlung oder große Möglichkeit der Ableistung von Überstunden durch fehldendes Personal (Sachen bleiben unvertreten liegen).
Fortbildungen werden sehr viele Angeboten, jedoch leider nicht immer zielführend. Jeder Ausbilder sollte einen Ausbilderschein für eine einheitliche Qualifizierung mache/ Vorbereitungslehrgänge vor erstmaligem Ausbilden besuchen "Ausbilden-aber wie?" etc. Gleiches Gilt für Führungs- und Gruppenleitungskräfte
Statt dauerhaft immer das Einstiegsamt anzupassen/ anzuheben, sollten innerhalb der Besoldungsgruppe die Erfahrungsstufen lieber zw. 150-500€ (Brutto) erhöht werden, um so zum einen das Abstandsgebot zwischen z. B. A6 und A9 etc. zu wahren und zum andern behalte ich wie gewohnt zwei mögliche Aufstiegschanchen für mittl. (A7 + A8) und geh. Dienst (A10,11,12) bei.
Keine ordentliche Mülltrennung in den Büros (maximal Papier und allg. Müll). Trotz E-Akten Einführung ein weiterhin sehr hoher Papierverbrauch.
Private Elektrogeräte sollten durch zentrale gut ausgestattete Teeküchen (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle, Geschirrspüler etc.) eleminiert werden.
Kollegiales arbeiten ist nicht in jedem Team/Sachgebiet gegeben. Meinungen werden hinter dem Rücken des Betroffenen oder direkt mit dem Vorgesetzen kommuniziert, statt mit der Person selbst.
Vertretungen werden teilweise nur nach Anweisungen durchgeführt.
Keine finanzielle Wertschätzung von langjährigen und erfahrenen Kollegen durch mangelnde weitere Erfahrungsstufen oder Bonusmöglichkeiten. Junge Kollegen verdienen sehr schnell genauso viel oder teilweise mehr als langjährige Mitarbeiter die seit 25 Jahren z. B. A6/A7 sind.
Es herrschen immer noch die alten Strukturen, in denen Beförderungen nach Gefallen oder Hochloben gehandhabt werden.
teilweise hohe Lärmbelästigung in den Büros, durch viele Baustellen im oder ums Gerichtsgebäude.
Mittelmäßige Beleutungsmöglichkeiten in den Büros, lediglich das Tageslichtweiß in den Leuchtstofflampen, welche viel flackern.
Keine kleine oder indirekte Zimmerbeleuchtungsmöglichkeiten.
gleiche Bezahlung für M/W/D
Diverse Sachgebiete, jedoch ist ein Wechsel innerhalb der Justiz nicht immer einfach
Sicherer Arbeitsplatz, pünktliches Gehalt, Work-Life-Balance.
Die Gundgehälter, nicht angepasst ans Bundesniveau
Hier greife ich natürlich den einzigen Kritikpunkt auf, das Gehalt. Im öffentlichen Dienst bei den Amtsgerichten befinden sich top ausgebildete Mitarbeiter, die öffentliche Hand kongruiert mit der Privatwirtschaft, doert ist die Bezahlung natürlich besser. Um die Vorteile, die der öffentliche Dienst hat, besser zu nutzen oder auszubauen, ist es von imenser Bedeutung, dass nicht unbedingt die Einstiegsämter hochgesetzt werden, da man so Karrieremöglichkeiten beschneidet. Vielmehr erscheint es sinnvoller das Grundgehalt der Ämter zu erhöhen, oder, eben an das Bundesniveau anzupassen.
Die Atmosphäre hier am Amtsgericht ist unter den Kolleginnen super.
Dies ist verbesserungswürdig, aber auf einem guten Weg, denn die Justiz im Allgemeinen hat wohl den Charakter von "alt" oder "verstaubt". Ich denke aber, dass sich dies auf mittlere Sicht gesehen erledigen wird.
Es gibt eben nichts Schöneres als Vertrauensarbeitszeit
Weiterbildungen sind jederzeit möglich, Angebote gibt es viele, man muss nur zugreifen. Auch die Möglichkeit der Verbesserung der eigenen Karriere ist möglich, hier als Aufstiegsbeamter in den gehobenen Dienst, oder im gehobenen Dienst zur Geschäftsleitung etc.
Ich denke, dass dies hier der einzige Punkt ist, den es zu kritisieren gilt. Zum einen ist das Abstandsgebot der Servicekräfte E9a zum gehobenen Dienst A9 nicht mehr gewahrt, zum anderen gibt es eine feste Regelbeförderung immer noch nicht, jedenfalls eine Regelbeförderung, welche auch diesen Namen verdient.
Durch Einführung der E Akte ist man auf dem Weg zur papierfreien Bearbeitung. Dies ist vollständig natürlich noch nicht möglich, aber man ist auf einem guten Weg.
Hier muss man unterscheiden in welchem Berufsstand innerhalb des Teams man ist. Leider ist der Zusammenhalt im mittleren oftmals weniger gut, anders hingegen im gehobenen Dienst.
Dieser findet ebenfalls auf Augenhöhe statt, auf einzelne Belange der älteren Kollegen wird natürlich geachtet
Ich bin selbst Vorgesetzter eines Teams, mein Vorgesetzter ist also die Geschäftsleitung. Mit dieser findet eine Kommunikation auf Augenhöhe statt.
Im Sommer ist es im Amtsgericht kühl, im Winter ist es warm, was will man mehr....
Auch die Kommunikation klappt in weiten Teilen reibungslos.
Es gibt meiner Meinung nach keine Arbetgeber wo Gleichberechtigung mehr gelebt wird als im öffentl. Dienst.
Die Aufgaben in der Rechtspflege können interessanter nicht sein.
Ein Teufelskreis aus zu wenigen Kolleg*innen, was zu Dauervertretungen und Stress führt, weshalb wir einen schlechten Ruf haben und nicht mehr Kolleg*innen kommen möchten.
Das Image der ZBV ist leider katastrophal. Ein Teufelskreis aus zu wenigen Kolleg*innen, was zu Dauervertretungen und Stress führt, weshalb wir einen schlechten Ruf haben und nicht mehr Kolleg*innen kommen möchten.
Es ist auch nicht bestreitbar, dass es bei uns oft stressig oder anstrengend ist, aber wir sind ohne Frage weitaus besser als unser Ruf :)
Aufgrund des hohen Arbeitspensums (mangels Kolleg*innen) ist es leider oft stressig. Trotzdem können anfallende Überstunden problemlos abgebummelt oder in Gleittage umgewandelt werden. Gerade auf die Kolleg*innen mit (schulpflichtigen) Kindern wird bei Urlaubsplanungen usw. Rücksicht genommen.
Die Aufstiegsmöglichkeiten in der ZBV sind sehr begrenzt, da es im Grunde nur Sachbearbeiter, Teamleiter und die Leitung gibt.
Alle Gehälter, egal ob Tarifangestellte oder Beamte, sind aus den öffentlichen Tabellen einsehbar. Man bekommt genau das, was man sieht. Das bietet (Planungs-)Sicherheit, aber man muss sich halt auch bewusst sein, dass es keine "Gehaltsverhandlungen" o.ä. gibt, wie in der freien Wirtschaft.
Umweltbewusstsein fällt schwer, wenn man mit Papierakten arbeitet und dadurch eben auch viel (unnützes) ausdrucken muss. Sofern umsetzbar, wird aber trotzdem versucht umweltbewusst zu arbeiten.
Als relativ kleine Abteilung mit nur ca. 50 Kolleg*innen hat jeder täglich Kontakt zu jedem. Der Umgang ist grundsätzlich freundlich und hilfsbereit.
Wir sind alterstechnisch sehr breit gefächert. Das Wissen älterer bzw. alteingesessener Kolleg*innen wird geschätzt. Anregungen und Ratschläge von ihnen werden ernst genommen.
Die einzelnen Teamleiter sind sehr engagiert, motiviert und kompetent. Immer offen für Fragen, Probleme oder auch Anregungen. Das alles hilft aber leider nicht viel, das die Leitung oft nicht helfen kann oder will. Gerade der Umgangston von dieser Seite ist oft fragwürdig.
Machen wir uns nichts vor, wir sind trotzdem noch der öffentliche Dienst. Ja wir haben Technik, aber nein sie ist nicht auf dem aktuellsten Stand. Und ja wir arbeiten auch immernoch mit Papierakten. Im Rahmen des Möglichen sind wir aber trotzdem gut aufgestellt.
Gebäudebedingt (Fehrbelliner Platz 1) ist es jedoch grundsätzlich im Sommer zu warm (nein sowas wie Klimaanlagen gint es hier nicht) und im Herbst/Winter in den ersten Wochen zu kalt (die Heizung springt jedes Jahr nicht richtig an).
Man wird mehr und schneller über den "Flurfunk" auf dem Laufenden gehalten, als dass Informationen aus der Führungsriege kommen.
Wir sind eine hauptsächlich weibliche Abteilung. Ich habe in meinen Jahren hier keine Art irgendeiner Diskrimminierung bemerkt. Es werden alle gleich behandelt und auch Kolleg*innen, die aus längerer Abwesenheit zurückkehren (Elternzeit, Krankheit...) werden mit offenen Armen wieder aufgenommen.
Auch wenn sich die Aufgaben selbst abteilungsbedingt natürlich jeden Monat insgesamt wiederholen, sind die einzelnen Aufgaben hier so vielfältig, dass eigentlich kein Tag der Woche dem andern gleicht und man nie in einen Trott verfällt.
Ich habe jeden Morgen Lust auf Arbeit zu gehen und freue mich auf den Arbeitstag! Das mag aber auch an meiner Tätigkeit liegen (Verwaltung / Führungskraft)
Leider hat der öffentliche Dienst im allgemeinen ein noch recht verstaubtes Image. Das wird sich in den nächsten Jahren hoffentlich ändern. Ich habe aber noch nie jemanden getroffen, der gänzlich unzufrieden mit seinem Job / den Land Berlin als Arbeitgeber war. Und wem etwas nicht passt, der kann auch einfach gehen. Die Leute sind bei uns nicht Zwangsangestellt...
Auch gut finde ich die vielen Moderniesierungsvorhaben in den einzelnen Häusern. In manchen Gerichten gibt es z.B. seit einiger Zeit Bürohunde.
In der Verwaltung arbeitet man in Gleitzeit in der Rechtsprechung in Vertrauensarbeitszeit (gehobener Dienst). Es wird grundsätzlich versucht jedem Mitarbeitenden Homeoffice zu ermöglichen. Max. 2 Tage die Woche sind (an meinem Gericht) erlaubt. In besonderen Fällen (Krankheit, Bauarbeiten im Büro etc.) wird aber auch mal ein Auge zugedrückt und mehr Homeoffice angeboten/genehmigt.
Es werden regelmäßig interessante Fortbildungen angeboten. Leider sind die Plätze stark begrenzt und es braucht etwas Glück um einen Platz zu bekommen. "Karriere" kann man fast nur in der Verwaltung machen. In der Rechtsprechung dauert der Aufstieg in die besser bezahlten Besoldungsstufen doch wesentlich länger. Wenn man dann mal in der Verwaltung gelandet ist, werden einem auch diverse Fortbildungen angeboten / möglich gemacht.
Jeder Mensch ist unterschiedlich und man kann sich nicht mit jedem bestens verstehen. Das wird aber zum Glück auch nicht erwartet. Grundsätzlich gibt es im Team aber einen großen Zusammenhalt. Wenn einer Schwierigkeiten hat etc., wird auch ohne großes TamTam einfach ausgeholfen.
Meine Vorgesetzte ist wirklich klasse und nimmt sich für alles und jeden Zeit. Ist leider nicht überall im Haus bzw. an den anderen Gerichten so. Da muss man manchmal schon Glück haben. Momentan bemerkt man allerdings eine Entwicklung in Richtung neuer, jüngerer Führungskräfte, die auch alte Gewohnheiten etwas versuchen aufzubrechen.
Viele Berliner Gerichte sind natürlich alte Gebäude. Das sieht auch alles sehr imposant aus (schöne Eingangshallen, hohe Räume etc.), ist aber nicht auf dem neusten Stand der Dinge. Besonders im Sommer kann es sich in einigen Büros aufheizen. Technisch versucht man alles auf den neusten Stand zu bringen. Für die eGerichtsakte wurden alle mit neuen, größeren Bildschirmen ausgestattet. Zudem durfte man sich einen Bildschirm für die Heimarbeit mitnehmen. Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren.
In der Verwaltung funktioniert die Kommunikation grundsätzlich gut (regelmäßige Besprechungen und auch kurzer Draht zu den Kolleg*innen klappt), manchmal geht aber auch durch die vielen Meetings einfach eine Information unter...
Die Gehälter sind immer pünktlich und man kann gut davon Leben. Auch die diversen Zuschläge (Kinder, Ehe) darf man nicht außer Acht lassen. Natürlich wird nicht so viel gezahlt wie in der freien Wirtschaft, aber bei manchen Geschichten über die dort herrschenden Arbeitsbedingungen in Bezug auf Beförderungen/ Konkurrenz unter den Kolleg*innen etc. will ich auch gar nicht in der freien Wirtschaft arbeiten.
Wie wahrscheinlich in vielen Berliner Behörden herrscht ein großer Frauenüberschuss. Daher auch viele Frauen in Führungspositionen. Auch Quereinsteiger*innen werden super im Team aufgenommen und bekommen die gleichen Chancen wie "alt eingesessene" Kolleg*innen.
Ich kann den Großteil meiner Aufgaben in Eigenverantwortung bearbeiten. Grundsätzlich arbeitet man in der Verwaltung aber Weisungsgebunden. Dafür habe ich jeden Tag interessante und vielfältige Aufgaben, die mich fordern und auch (hoffentlich) nie langweilig werden. Wer lieber ohne große Aufregungen Büroarbeiten erledigen will, der ist in der Rechtsprechung gut aufgehoben, wobei es natürlich auch hier interessant ist nur eben weniger aufregend.
Sehr gute Work life Balance. Vielfältige Aufgaben.
Viele Frauen in Führung
Eine Karriere als junge*r, flexible*r Beamt*in ist definitiv nicht empfehlenswert, da das Kammergericht die Endstation darstellt. Eine Abordnung/Versetzung an andere Behörden wird grundlegend und prinzipiell verweigert (Begründung: Personaldefizit). Auch, wenn die Abordnung/Versetzung eine Verbesserung oder eine berufliche Weiterentwicklung für die betroffene Person darstellt, wird diese abgelehnt. Es steht der Person lediglich frei, sich aus dem Beamtenverhältnis entlassen zu lassen und als Angestellte*r die Karriere fortzusetzen. Auch hierbei werden Steine in den Weg gelegt. Auch die sozialen Folgen für die betroffene Person (sehr schlechte Nachversicherung in der Rentenversicherung) sind dem Kammergericht gleichgültig. Es entsteht der Eindruck, dass nicht nach Leistung, sondern nach persönlicher Sympathie befördert wird - "Postengeschacher".
Gruppenleiter haben keinerlei sozialen Kompetenzen für diese Aufgabe und sind voreingenommen und verhalten sich diskriminierend. Beschwerden bleiben folgenlos, es wird hinter verschlossenen Türen "geklärt". Mobbing durch Kolleg*innen wird kein Riegel vorgeschoben, da sie "schon lange dabei sind", Narrenfreiheit.
Die Arbeitsatmosphäre ist in nicht zu vernachlässigen Teilen des Apparats toxisch und wird von Mitarbeiter*innen dominiert, welche sich mit Scheinleistungen am besten verkaufen können. Es entsteht im Laufe der Karriere im Einflussbereich des Kammergerichts der Eindruck, dass Beförderungen oder Versetzungen nur durch Kontakte oder Beziehungen in Führungsebenen/Ebenen der Verwaltung erreicht werden können. Führungskräfte verhalten sich oftmals unprofessionell und bevorzugen einzelne Mitarbeiter*innen.
Sehr eingeschränkte Möglichkeiten von Home Office, da Digitalisierung eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Das Faxgerät ist ein tägliches Arbeitsinstrument.
Für den mittleren Dienst nahezu ausgeschlossen
Als älterer Kollege mit antiquierten Gesellschaftsbildern hat man hier keine Probleme zu erwarten
Sehr abhängig von der konkreten Einsatzbehörde
Oftmals alte und nicht modernisierte Gebäude, alte Soft- und Hardware, regelmäßige Großstörungen
Sehr langsame, extrem bürokratische Wege der Kommunikation mit dem Dienstherren/Arbeitgeber
Gleichberechtigung von Frauen und Männern vorhanden, darauf beschränkt es sich aber auch.
Gebäudesanierung
Natürlich gibt es schwierige Verfahrensbeteiligte, aber man fühlt sich immer sicher.
Hier waltet die Gerechtigkeit
Vertrauensarbeitszeit in fast allen Bereichen
Viele Fortbildungen,
Im Vergleich zu den Bundesbehörden schlecht, aber es werden wieder alle, die wollen, verbeamtet.
Heizungsanlage war mal fortschrittlich, Stoffhandtücher.
Alle helfen einander
Alle sind willkommen
Wurde immer unterstützt
Die IT Situation ist verbesserungswürdig, keine Pausenräume, aber eine tolle Kantine. Über die Toiletten sage ich Mal lieber nix.
Je nach Team natürlich unterschiedlich, aber bei uns herrscht immer gute Stimmung
Abgesehen von den Toiletten bei denen die Männer klar im Vorteil sind, passt alles
Alle arbeiten für eine gesellschaftlich wertvolle Aufgabe.
Leicht gereizt
Perfect. Das ist der Grund weshalb ich in den öffentlichen Dienst gewechselt bin.
Fast unmöglich
Leider wird man seinen Qualifikationen nicht gemäß bezahlt sondern nach Tarif.
Es ist recht egal.
Direkte Kollegen super, aber man hat kein Wahlrecht auf Abteilungen etc.. Daher auch nicht auf die kollegen
Oft kommt man an diese nicht ran. Das Problem im öffentlichen Dienst. Es ist schwer aber dafür allen gleich gegenüber
Leider wie fast überall im der Justiz! Die Kommunikation ist grausam. In der freien Wirtschaft läuft oft einiges besser
Es sind alle gleich.
Das kommt auf die Abteilung an. Ich liebe mein Sachgebiet und meine Abteilung.
So verdient kununu Geld.