Ihr Unternehmen?

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Kampfkunstschule 
Geiger 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Wenn man hinter die Maske blickt

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Kampfkunstschule Geiger GmbH in Vilshofen an der Donau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die Arbeit mit den Kindern. Es ist grundsätzlich eine sinnvolle Aufgabe, einer neuen Generation Selbstverteidigung sowie Werte wie Respekt, Anstand und Disziplin zu vermitteln. Diese Tätigkeit habe ich als bereichernd und gesellschaftlich wertvoll empfunden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die negativen Aspekte lassen sich in der Bewertung bereits herauslesen. Hauptpunkt ist jedoch der Umgang mancher Trainer mit neuen Mitarbeitern und das mangelnde Interesse den neuen Mitarbeiter einzuarbeiten oder fragen zu beantworten nach dem Motto "musste ich auch alles selbst lernen"

Verbesserungsvorschläge

Kritisch formulierten Kündigungsschreiben sollte nachgegangen werden, um mögliche strukturelle oder organisatorische Probleme frühzeitig zu erkennen. Unangekündigte Standortbesuche könnten dabei helfen, sich ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag und der tatsächlichen Situation vor Ort zu machen.
Zudem wäre eine strukturierte und verlässliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter wünschenswert. Inhalte, Abläufe und Erwartungen sollten klar erklärt werden, anstatt neue Kollegen ohne ausreichende Unterstützung sich selbst zu überlassen.

Arbeitsatmosphäre

Ich beziehe mich ausschließlich auf den Standort, an dem ich eingesetzt war. Die Arbeitsatmosphäre habe ich als unangenehm empfunden, insbesondere im Widerspruch zu den Werten, die Karate vermitteln sollte. Vereinzelt habe ich abwertende Bemerkungen über Kinder oder deren Eltern wahrgenommen.
Als Assistenztrainer und Quereinsteiger hatte ich den Eindruck, wenig Wertschätzung und Unterstützung zu erhalten. Eine strukturierte Einarbeitung fand zunächst nicht statt. Auf Fragen erhielt ich teilweise keine hilfreichen Antworten, sondern wurde auf eigenständige Recherche verwiesen.
Erst nach einer Nachfrage durch den Bezirksleiter kam es kurzfristig zu Veränderungen. Dabei wurde jedoch sehr viel Wissen auf einmal vermittelt, verbunden mit der Erwartung, dieses innerhalb weniger Tage vollständig zu beherrschen.
Ein Telefonat nach einer Verspätung von einer Minute habe ich als unangemessen empfunden, da mir darin mangelndes Interesse am Beruf sowie fehlendes Engagement unterstellt wurden.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere und Weiterbildung scheinen grundsätzlich Entwicklungsmöglichkeiten gegeben zu sein. Nach meiner Wahrnehmung ist es möglich, sich auch ohne vorherige Kampfsporterfahrung weiterzuentwickeln und Führungsverantwortung zu übernehmen.
Zudem finden regelmäßig interne Schulungen statt, die sowohl vertriebliche als auch trainingsbezogene Inhalte vermitteln. Diese Angebote habe ich als sinnvoll und hilfreich empfunden. Insgesamt bewerte ich die Möglichkeiten zur Weiterbildung positiv

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als gering wahrgenommen. Nach Abgabe meines Kündigungsschreibens erfolgte keinerlei Nachfrage oder Rückmeldung dazu, weshalb ein neuer Mitarbeiter das Unternehmen bereits nach kurzer Zeit wieder verlässt. Dies habe ich als fehlendes Interesse und mangelnden Zusammenhalt empfunden.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter war der Haupttrainer. In der Zusammenarbeit hatte ich den Eindruck, dass grundlegende Inhalte zur Herkunft, Geschichte und den zu vermittelnden Werten des Karate nur eingeschränkt thematisiert wurden. Zudem habe ich das Auftreten zeitweise als wenig professionell empfunden. Aus meiner Sicht fehlte es stellenweise an Bescheidenheit, insbesondere im Umgang mit Kollegen. Kritische Aussagen über Kollegen wurden vereinzelt auch im Beisein von Eltern getroffen, was ich als unangemessen empfand.
Der Bezirksleiter hingegen trat mir gegenüber stets freundlich, respektvoll und auf Augenhöhe auf. Er verfügte aus meiner Wahrnehmung über umfangreiches fachliches Wissen sowohl im Bereich Kampfsport als auch in organisatorischen Belangen und zeigte jederzeit Gesprächsbereitschaft. Den Umgang mit ihm habe ich durchweg als positiv empfunden.

Arbeitsbedingungen

Eine Tanzschule deren Boden ohne Stoppersocken zu kalt für die Kinder war. Ansonsten alles ordentlich und sauber.

Kommunikation

Als Minijobber habe ich die Kommunikation als unstrukturiert empfunden. Meine private Handynummer wurde offenbar mehrfach intern weitergegeben, sodass ich wiederholt von mir unbekannten Nummern kontaktiert wurde, wobei sich Anrufende teils erst im Gespräch vorstellten.
Die Erreichbarkeit über das Mobiltelefon habe ich als wechselhaft wahrgenommen. Teilweise erfolgten zeitnahe Rückmeldungen, in anderen Fällen erhielt ich Antworten erst nach mehreren Stunden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung habe ich aus meiner persönlichen Erfahrung nicht gegeben gesehen. Mir wurden überwiegend körperlich anstrengende Aufgaben wie Aufwärm- und Bewegungsübungen übertragen, während der Trainer parallel Verkaufsgespräche führte oder dem Training lediglich zusah.
Zudem wurde ich häufig für besonders unruhige Kinder eingesetzt. In Situationen, in denen dies nicht wie erwartet funktionierte, wurde ich vor Kindern und Eltern deutlich kritisiert, was ich als unangemessen empfand. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass meine Position als neuer Mitarbeiter ausgenutzt wurde und aufgrund des bestehenden Hierarchiegefälles keine gleichwertige Behandlung stattfand.

Interessante Aufgaben

Die Zusammenarbeit mit Kindern aus verschiedenen Altersklassen. Jedes Mal etwas neues und ich fand es grandios!


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.