1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Mehr Schein als Sein. Oft angespannt. Man hatte Angst Sachen zu fragen, weil nicht absehbar war, wie die Stimmung der Führungskraft wohl wieder sein wird und ob man wieder das tolle Erlebnis hat sich anschreien zu lassen, gerne auch vor den anderen Mitarbeitern. Hauptsache es ist wichtig zu betonen, dass wir ja alle eine Familie sind. Kann man sich auch sparen, weil das einfach nur Schwachsinn ist.
Hauptsache man tanzt nach außen hin auf 100 Hochzeiten gleichzeitig, aber kümmert sich kaum um die inneren Kanzlei Abläufe.
Damals starre Arbeitszeiten. Kein Home Office wirklich möglich, wenn dann musste man ewig dankbar sein und sich freuen, dass mal Zugeständnisse gemacht worden.
Im Interesse der Firma wurden Mitarbeitern Fortbildungen übergeholfen. Wenn eigene Wünsche kamen, wurden die nicht berücksichtigt.
Typisch fürs Steuerbüro war die Bezahlung nicht der Hit. Was gut war, war die bezahlte Physiotherapie vom Arbeitgeber und die 50 Euro steuerfreien Sachbezüge.
Mehr Schein als sein. Jeder macht sein Ding und wenn man sich gegenseitig hilft, wird man hinterm Rücken beim Chef in die Pfanne gehauen.
Teilweise wirklich unterirdisch. Man durfte sich regelmäßig anschreien lassen oder vorführen lassen und wurde vor anderen nieder gemacht. Gute Führung sieht anders aus. Der andere Chef hat kein Rückgrat gezeigt und sich weggeduckt. Es wurden nie Feedbackgespräche geführt oder Entwicklungsmöglichkeiten besprochen und wenn wurde es gegen den Willen übergeholfen. Andere Fortbildungen wurden nicht gewährt. Man hatte das Gefühl es ging wirklich nach Nase.
Dunkler Empfang, alte Möbel, damals noch der Drucker direkt neben mir.
Kommunikation klappt nur gut, wenn es darum geht, beide Standorte gegeneinander auszuspielen und über nicht anwesende Mitarbeiter herzuziehen. Dies geschah vorrangig von Seiten der Chefetage & war allseits sehr beliebt.
Hier wurde nach Nase entschieden, auch beim Thema Gehalt zB.
Standard im Steuerbüro. Am Ende musste man alles erledigen, auch wenn es Dinge gab, die man vielleicht nicht so gern erledigt hat und bei denen es vorher hieß, man könne immer äußern, was man bevorzugt bearbeiten möchte.