Wo Angst führt, geht Vertrauen verloren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams, die gelebte Remote-Kultur und die spannenden Arbeitsfelder. Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen ist wertvoll und zeigt, welches Potenzial eigentlich im Unternehmen steckt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der entscheidende Negativpunkt ist die Führungskultur auf Managementebene. Überraschende Kündigungen von Führungskräften und Mitarbeitenden sowie der systematische Abbau gewachsener Teamstrukturen prägen das Gesamtbild. Statt Verlässlichkeit und Vertrauen zu schaffen, entsteht ein Klima der Unsicherheit und Einschüchterung.
Hinzu kommt eine ausgeprägte strategische Inkonstanz: Was heute als verbindliche Richtung kommuniziert wird, kann morgen bereits wieder hinfällig sein. Entscheidungen und Prioritäten ändern sich fortlaufend, ohne dass für die Mitarbeitenden eine nachvollziehbare Linie erkennbar ist.
Besonders kritisch ist der Umgang mit Menschen. Die Führungskultur wirkt auf mich toxisch und teilweise unmenschlich. Bestehende Teams werden auseinandergerissen, während Mitarbeitende mit den Konsequenzen kurzfristiger Managemententscheidungen allein gelassen werden. Wertschätzung, psychologische Sicherheit und nachhaltige Personalführung bleiben dabei auf der Strecke.
Fazit: Die Kolleginnen und Kollegen, die Remote-Kultur und die fachlich interessanten Aufgaben sind klare Pluspunkte. Eine solche Arbeitsumgebung kann jedoch nicht ausgleichen, was auf Managementebene schiefläuft. Fehlende Stabilität, mangelndes Vertrauen und der Umgang mit Mitarbeitenden sind für mich absolute K.-o.-Kriterien. Ein Unternehmen braucht nicht nur spannende Aufgaben und gute Teams, sondern auch eine Führung, die Verantwortung übernimmt und Menschen respektvoll behandelt.

