Meinungsfreiheit...??? Fehl am Platz!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Zahlung des Gehalts.
Die Nettigkeiten unter den Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Schlimmste ist die fehlende Wertschätzung und der Respekt den "einfachen" Mitarbeitern gegenüber. Der Zwang an freiwilligen Veranstaltungen teilzunehmen.... Hier würden mir noch unzählige Punkte einfallen.
Verbesserungsvorschläge
Da fällt mir nur ein Wort ein: Wertschätzung!! Behandelt endlich eure Mitarbeiter gut und lernt sie schätzen...und damit meine ich nicht einen Hohlkörper an Nikolaus!!!
Die Stärken von Mitarbeitern sehen und diese dementsprechend fördern!!!
Wirkliche Benefiz einführen und nicht 3 Euro / Monat für gruseligen Kaffee aus einem Automaten.
Eine Modernisierung des Gebäudes ... die alten Möbel und Teppiche sind ein Markenzeichen der 90iger Jahre, völlig überholt und altbacken.
Arbeitsatmosphäre
Mein Tätigkeitsbereich war stets sehr turbulent und ich wusste oft nicht, was ich zuerst machen sollte. Dazu kam die permanente Angst, etwas falsch zu machen oder womöglich etwas zu vergessen.
Image
Außen hui und innen... Man hat immer wieder den Eindruck, dass sich auf der Marke ausgeruht wird, die bei den Kunden nach wie vor sehr angesehen ist . Spätestens seit der Übernahme von Oetker ist bei vielen ein Umdenken geschehen. Man verkauft sein Lebenswerk an den einst größten Feind.
Work-Life-Balance
Es gibt eine Kernarbeitszeit von 10-14 Uhr, die auf keinen Fall verletzt werden darf! Facharzt, Handwerker im Haus...dann ist man gezwungen Urlaub zu nehmen, sehr unflexibel. Ansonsten gibt es in der Verwaltung ein Gleitzeitmodel. Home Office ist ein Fremdwort, da den Mitarbeitern nicht getraut wird. Auch hier ist man im Jahr 2025 noch nicht angekommen.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Bereich nicht möglich. Ich habe mir selbst weitere Tätigkeiten gesucht, um nicht auf der Stelle zu bleiben.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt basiert auf dem unteren Sektor, ein wenig mehr als der Mindestlohn. Sozialleistungen werden erst nach einer gewissen Zugehörigkeit gezahlt. Wenn man krank war oder gekündigt wurde, wurde das Wenige wieder abgezogen. Natürlich wird im Bewerbungsgespräch damit geworben, die Realität sieht anders aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird leider immer noch sehr viel weggeworfen, weil durch veraltete Technik viel Ausschuss entsteht. Natürlich werden auch Waren gespendet, aber es wird immer noch zu viel Papier etc.produziert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt war oft eine mentale Stütze für mich.... die meisten Kollegen halten zusammen, weil sie im gleichen Boot sitzen. Aber auch dies hat leider in der Vergangenheit nachgelassen und einige sind sich selbst am Nächsten.
Umgang mit älteren Kollegen
Da wird kein Unterschied gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt eigentlich nicht wirklich etwas, was man Recht machen kann. Lob ist schlichtweg nicht vorhanden, es werden Fehler gesucht und Angst verbreitet. Kritik darf nicht ausgesprochen werden und wenn man sich dies trotzdem traut, steht man auf der schwarzen Liste. Gesündigte Mitarbeiter werden wie Schwerstverbrecher durch mehrere Personen nach draußen geführt. Betriebsgeländeverbot ist an der Tagesordnung.
Arbeitsbedingungen
Veraltetes Equipment, veraltete Möbel und Technik. Mein Arbeitsplatz war wurde selbst vom arbeitsmedizinischen Dienst angemahnt, aber es tat sich nichts.
Kommunikation
Man wird regelmäßig über den E-Mail Verteiler über Ein-und Austritte von Kollegen oder neuen Produkten informiert. Meist waren dies sehr geschwollene Texte in denen nicht vorhandene Wertschätzung suggeriert wurde. Auf eine Antwort der Vorgesetzten wartet man teilweise tagelang, aber wehe wenn andersrum.
Gleichberechtigung
Nicht wirklich vorhanden...wer nach dem Mund redet, ist anerkannt.
Interessante Aufgaben
Die musste ich vergebens suchen... eher war es so, dass ich für meinen Bereich Verbesserungsvorschläge vorgebracht habe.