41 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
41 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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41 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte heute ein vorab vereinbartes telefonisches Vorstellungsgespräch für eine Position im Vertrieb. Für das Gespräch waren etwa 10–15 Minuten angesetzt. Leider hinterließ bereits dieser erste Kontakt bei mir einen sehr negativen Eindruck.
Der vereinbarte Termin war um 17:30 Uhr. Der Anruf erfolgte erst einige Minuten später, ohne Begrüßung oder kurze Entschuldigung für die Verspätung. Stattdessen wurde unmittelbar mit der Frage gestartet, woher ich komme.
Diese und nahezu alle weiteren Fragen haben mich sehr irritiert, da die entsprechenden Informationen eindeutig aus meinen Bewerbungsunterlagen hervorgingen. In meinem Lebenslauf und insbesondere in meinem Anschreiben hatte ich ausdrücklich – teilweise sogar hervorgehoben – erklärt, dass ich derzeit in der Nähe von München lebe, meinen Lebensmittelpunkt jedoch aus privaten Gründen in die Region Dortmund verlagern möchte.
Auf meine Antwort, wo ich herkomme/wohne, wurde überrascht mit der sinngemäßen Frage reagiert, wie ich mir das denn vorgestellt hätte. Ich verwies daraufhin auf die entsprechende Information in meinen Unterlagen.
Anschließend wurde ich gefragt, was ich aktuell beruflich mache. Auch das ist meinem Lebenslauf eindeutig zu entnehmen: Ich bin derzeit als Personalreferentin tätig. Danach wurde nach meiner Kündigungsfrist gefragt. Auch diese hatte ich bereits im Anschreiben angegeben – inklusive des Hinweises, dass sie drei Monate zum Monatsende beträgt, nach Rücksprache mit meinem derzeitigen Arbeitgeber aber möglicherweise ein früherer Eintritt möglich wäre. Dennoch wurde die Kündigungsfrist im Gespräch negativ bzw. enttäuscht kommentiert.
Zusätzlich wurde mir erklärt, die ausgeschriebene Position sei auch für Quereinsteiger geeignet und würde deshalb gut zu mir passen. Das empfand ich ebenfalls als irritierend, da aus meinem Lebenslauf hervorgeht, dass ich bereits rund zweieinhalb Jahre direkte Vertriebserfahrung mitbringe.
Da sich die Fragen fast ausschließlich auf Informationen bezogen, die bereits in meinen Unterlagen standen, fragte ich ausdrücklich nach, ob mein Lebenslauf vor dem Gespräch gelesen worden sei. Dies wurde bejaht. Der weitere Gesprächsverlauf vermittelte mir allerdings einen anderen Eindruck.
Zum Ende des Gesprächs wurde mir ein Schnuppertag vorgeschlagen und direkt nach meiner Verfügbarkeit in der kommenden Woche gefragt. Ich erklärte erneut, dass ich aktuell in einem Beschäftigungsverhältnis stehe, in der Nähe von München wohne und ein solcher Termin für mich aufgrund der Entfernung und meiner bestehenden Verpflichtungen frühestens zu einem späteren Zeitpunkt realistisch wäre. Darauf wurde mit „schwierig“ reagiert, und auch der Tonfall veränderte sich aus meiner Wahrnehmung deutlich.
Was mich an diesem Gespräch besonders enttäuscht hat, war die fehlende Vorbereitung und Wertschätzung. Als Bewerberin investiere ich Zeit in meine Unterlagen und bereite mich auf ein Vorstellungsgespräch intensiv vor. Umgekehrt erwarte ich zumindest, dass die eingereichten Unterlagen vor dem Gespräch gelesen werden – insbesondere dann, wenn genau die dort bereits beantworteten Punkte entscheidend für die Eignung oder Verfügbarkeit sein sollen.
Da ich selbst als Personalreferentin tätig bin und Erfahrung im Recruiting habe, weiß ich, dass auch ein kurzes telefonisches Erstgespräch professionell, strukturiert und wertschätzend geführt werden kann. Genau das habe ich hier leider vermisst. Das Gespräch wirkte auf mich gehetzt, unvorbereitet und wenig koordiniert.
Für mich beginnt Wertschätzung bereits im Bewerbungsprozess. Nach diesem Telefonat habe ich für mich entschieden, den Bewerbungsprozess nicht weiterzuverfolgen. Auf Basis meiner persönlichen Erfahrung kann ich den Arbeitgeber im Hinblick auf den Bewerbungsprozess leider nicht empfehlen.
Ein respektvoller Umgang mit Bewerbern wäre nicht zu viel zu erwarten. Ich bin sehr enttäuscht und würde dieses Unternehmen niemals empfehlen
- Menschen nicht behandeln als wäre es die einzige Wahl bei euch anzufangen
- Wenn ihr jemanden zum "Schnuppern" einladet, setzt denjenigen zu einem motivierten Mitarbeiter der die Stelle auch erklären kann
- Verlangt ihr noch vor dem Gespräch den Ausweis um den zu kopieren, und reagiert dann auch noch ärgerlich wenn der Bewerber den aus offensichtlichen Gründen nicht raus gibt, wirkt das sehr unprofessionell
- Wenn man nach dem "Schnuppern" zum Teamleiter gebracht wird, um ein letztes Gespräch zu führen, dann sollte dieser das Essen für den Moment einstellen und sich auf das Gespräch konzentrieren.
Ich hatte mich dort beworben und der erste Kontakt – WhatsApp, E-Mail, Telefon – wirkte wirklich vielversprechend. Da das Unternehmen ausdrücklich Quereinsteiger sucht und Schulungen anbietet, bin ich davon ausgegangen, dass Lernbereitschaft zählt. Ich hatte auch gehofft, dass die auf der Website beschriebene offene und inklusive Kultur wirklich gelebt wird. Mit 57 habe ich oft den Eindruck, dass Bewerbungen schnell aussortiert werden, und ich möchte unbedingt vermeiden, ins Bürgergeld abzurutschen, da dieses Leben für mich persönlich mit einem menschenwürdigen Leben nicht mehr viel zu tun hat; ich würde mich fühlen, als ob ich nicht mehr wirklich mir selbst gehöre und auf dieser Stufe würde mein Marktwert auf dem Arbeitsmarkt noch weiter heruntergehen, als es jetzt momentan schon der Fall zu sein scheint. Also war ich bereit, mich gegebenenfalls auch komplett neu in ein für mich unbekanntes Tätigkeitsfeld einzuarbeiten.
Der Bewerbertag bestand aus einem kurzen Gruppengespräch, einer Stunde auf der Fläche und einem anschließenden Einzelgespräch. Als ich zum Gespräch abgeholt wurde, hörte ich einen Mitarbeiter eine abfällige Bemerkung über mein Aussehen machen und sah, wie ich abschätzig gemustert wurde. Abgesehen davon, dass ich es verletzend fand, habe ich mich gefragt, ob der Recruiter und die Teamleiterin, die nicht weit entfernt standen, das eventuell mitbekommen haben. Ausschließen kann ich es nicht vollkommen, aber das ist meine persönliche Meinung.
Im Einzelgespräch hatte ich dann den Eindruck, dass die Entscheidung eigentlich schon gefallen war. Die Bewertungskriterien wurden mir erst genannt, als ich sie angeblich schon nicht erfüllt hatte – und das finde ich bei einer Quereinsteiger-Stelle mit vorgesehener Schulung schon etwas merkwürdig. Ich habe offen gesagt, dass meine Performance nicht perfekt war, aber ausbaufähig, und dass ich mich schnell in neue Themen einarbeiten kann. Trotzdem kam die Ablehnung. Die Teamleiterin meinte, sie könne es „dem Team gegenüber nicht verantworten“, mich einzustellen. Für mich klang das sehr vage, und ich habe mich gefragt, ob da vielleicht Gründe mitschwingen, die man mir nicht direkt sagen wollte/durfte. Das ist aber nur mein persönlicher Eindruck.
Am selben Tag kam eine Mail für anonymes Feedback. Ich habe dort ehrlich formuliert, dass ich mich nicht gerecht behandelt gefühlt habe – vielleicht etwas emotional, aber nicht unfair. Ob man mich anhand der Schilderung identifizieren konnte, weiß ich nicht. Ich fände es allerdings enttäuschend, wenn das der Fall wäre, weil es für mich nicht zur angekündigten Hinweisgeberkultur passen würde, die ja gerade Anonymität verspricht, und dieser Schutz sollte auch für Bewerber gelten. Schließlich bedeutet nicht jede Kritik eine Ablehnung der Firma als solcher und man wird ja ausdrücklich aufgefordert, der Firma dabei zu helfen, sich zu verbessern.
Nach dem Bewerbertag habe ich für mich analysiert, was ich hätte besser machen können. Wahrscheinlich war ich zu sehr auf das Produkt fokussiert und zu wenig auf mein Gegenüber, und ich war nervös, weil es derzeit auch für mich gefühlt existenziell ist. Ich habe mir also eine neue Strategie überlegt und mich erneut beworben – Beharrlichkeit gehört im Verkauf schließlich dazu, und wenn jede Ablehnung eines Angebots sofort bedeutet, dass man es da nicht mehr versucht. Ich dachte, das würde positiv gesehen. Stattdessen bekam ich die Antwort, ich sei ja schon abgelehnt worden und solle das akzeptieren. Eine erneute Bewerbung „frühestens“ in sechs Monaten möglich. Meine ausgedehnten Recherchen im Internet haben keinerlei Hinweise auf eine solche interne Regel ergeben - die mE auch kommuniziert werden sollte, wenn sie denn existiert. Für mich wirkt das eher so, als wolle man mich grundsätzlich nicht noch einmal berücksichtigen.
Organisierter einstellen
Der Bewerbungsprozess bei Kixxel war für mich leider sehr enttäuschend.
Es gab keine Möglichkeit, ein vernünftiges Anschreiben hochzuladen, um sich persönlich vorzustellen oder zu erklären, warum man für die Stelle geeignet ist. Der Prozess wirkte dadurch sehr unpersönlich und oberflächlich.
Das Telefoninterview begann um 15:57 Uhr und wurde bereits um 15:58 Uhr nach etwa einer Minute beendet. Ein echtes Gespräch kam nicht zustande, da kaum Fragen gestellt wurden.
Bereits um 16:01 Uhr erhielt ich eine Absage ohne nachvollziehbare Begründung. Das hinterlässt den Eindruck, dass Bewerbungen nicht ernsthaft geprüft werden und stark von der momentanen Situation oder Motivation der zuständigen Person abhängen.
Insgesamt empfand ich den Ablauf als unnötig, unprofessionell und respektlos gegenüber Bewerbern, die Zeit und Mühe investieren.
Istanbul 212 987 46 46 von euch, klingt auf whatapp sehr unfreundlich und lustlos!
Bewerberhotline sagen welche Stellen frei sind.
Alle Voraussetzungen für die Stelle auch in der Stellenbeschreibung zu hinterlegen
Wie kann es sein, dass HR-Verantwortliche/Recruiter Standard-Absagen mit "nach sorgfältiger Prüfung" drei Stunden nach Upload wegschicken, wenn alle im Karfreitags-/Osterfeiertagswochenende stecken? War der Person so langweilig, dass sie sich dachte "Dann versende ich mal Absagen an einem Karfreitag, wenn sich Menschen an ihrem freien Tag schon die Mühe machen sich zu bewerben?!" oder lässt das Unternehmen tatsächlich ihre Mitarbeiter am Feiertag arbeiten?! Wie auch immer. Super unprofessionell. Super unsympathisch. In so einem Recruiting-Umfeld möchte man nicht arbeiten. Von wegen "wertschätzend" - siehe Ausschreibung.
EDIT: Über zwei Monate nach meiner Bewertung kam eine Mail von kununu, dass "das Unternehmen (...) anwaltlich angezweifelt, dass du dich bei ihnen beworben hast. Daher mussten wir deine Bewertung leider vorübergehend deaktivieren." .......Blöd, wenn das Recruiting hier scheinbar nicht weiß, wie einfach man das nachweisen kann ;) Aber Hauptsache alle negativen Bewertungen bei kununu runternehmen lassen und billig mit Anwalts-Aussagen um sich werfen... - hachja, herrlich!
So verdient kununu Geld.