Viel Potenzial, aber wenig gelebte Wertschätzung
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war stark von mangelnder Wertschätzung geprägt. Lob für gute Leistungen war praktisch nicht vorhanden, stattdessen lag der Fokus überwiegend auf Fehlern oder Kritik. Ein vertrauensvolles Miteinander mit dem Vorgesetzten habe ich nicht erlebt. Nur gespieltes Vertrauen seitens der Mitarbeitenden um nicht wieder in den negativen Fokus zu geraten. Entscheidungen waren oft schwer nachvollziehbar und ein Austausch auf Augenhöhe fand kaum statt.
Positiv hervorzuheben ist der Zusammenhalt unter Kolleg*innen. Der gegenseitige Respekt, die Hilfsbereitschaft und Unterstützung im Team, haben den Arbeitsalltag trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv geprägt.
Kollegenzusammenhalt
Super.
Vorgesetztenverhalten
Im Verlauf der Zeit waren nach meiner Wahrnehmung sämtliche Mitarbeitenden wiederholt öffentlicher Kritik oder Bloßstellung durch den Vorgesetzten ausgesetzt. Trotz dieser wiederkehrenden Vorfälle wurden keine erkennbaren arbeitsrechtlichen oder organisatorischen Maßnahmen ergriffen. Dies fand auch Abteilungsübergreifend statt. Es bestand ein Mangel an Selbstreflexion und Führungskompetenz.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war leider sehr unzureichend. Wichtige Informationen (positive als auch negative) wurden häufig nicht oder erst sehr spät an die Mitarbeitenden weitergeben. Statt einer offenen und transparenten Kommunikation musste man sich Informationen oft über inoffizielle Gespräche zusammensuchen. Eine transparente und wertschätzende Informationskultur war leider nicht erkennbar.