3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Konzept
Den Erwartungsdruck, die hierarchische Führung, die geringe Wertschätzung der Mitarbeitenden und die teilweise unzureichenden Arbeitsbedingungen.
Mehr Mitbestimmung, realistische Anforderungen, bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Vergütung und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.
Die Arbeitsatmosphäre war häufig von einem hohen Erwartungsdruck geprägt. Für Teamsitzungen und die notwendige Dokumentation war im regulären Arbeitsalltag zu wenig Zeit vorgesehen! Gerade bei knapper Personalbesetzung war es schwierig, allen Anforderungen gerecht zu werden.
Besonders kritisch empfand ich, dass Werkstudenten oder Auszubildende teilweise nicht an Teamsitzungen teilnehmen durften, obwohl gerade für diese Personen ein regelmäßiger Austausch, gemeinsame Absprachen und eine gute Informationsweitergabe besonders wichtig gewesen wären.
Insgesamt standen die organisatorischen Anforderungen in keinem angemessenen Verhältnis zu den tatsächlich verfügbaren zeitlichen Ressourcen, wodurch die pädagogische Arbeit mit den Kindern zusätzlich erschwert wurde.
Aus meiner Sicht ging es häufig darum, nach außen ein positives Bild aufrechtzuerhalten, während die tatsächlichen Zustände und Schwierigkeiten innerhalb der Einrichtungen deutlich weniger sichtbar waren.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben war teilweise deutlich erschwert. Es wurde häufig erwartet einzuspringen oder zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.
Viele Abläufe und Absprachen erfolgten sehr kurzfristig, sodass man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen musste. Zudem wurden Entscheidungen, die den eigenen Arbeitsalltag betrafen, teilweise über den Kopf der Mitarbeitenden hinweg getroffen, ohne diese ausreichend einzubeziehen oder rechtzeitig zu informieren. Dadurch fehlten sowohl Planungssicherheit als auch die Möglichkeit, die eigene Arbeitssituation aktiv mitzugestalten.
Insgesamt hätte ich mir mehr Verlässlichkeit, frühzeitige Kommunikation und eine stärkere Berücksichtigung der privaten Bedürfnisse der Mitarbeitenden gewünscht.
Das soziale Engagement und der pädagogische Anspruch sind grundsätzlich positiv hervorzuheben. Allerdings sollte sich soziale Verantwortung nicht ausschließlich auf die betreuten Kinder und Familien beziehen, sondern ebenso auf die eigenen Beschäftigten.
Die Fortbildungsangebote sind positiv, jedoch fehlen aus meiner Sicht weiterführende berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Es gab durchaus engagierte Kolleginnen, die sich gegenseitig unterstützten. Gleichzeitig führten die strengen Erwartungen (seitens Träger) dazu, dass Fehler und Unstimmigkeiten schnell zum Gesprächsthema wurden.
Das Führungsverhalten war mit Abstand der schlimmste Aspekt. Die Leitungsebene (Träger) trat aus meiner Sicht häufig von oben herab auf, anstatt den Mitarbeitenden auf Augenhöhe zu begegnen.
Bei Besuchen in den Einrichtungen wurden teilweise konkrete Vorgaben gemacht, wie bestimmte Dinge umzusetzen seien, ohne die Einschätzungen, Erfahrungen und fachlichen Perspektiven der dort tätigen Erzieherinnen angemessen zu berücksichtigen. Dabei sind es gerade die Mitarbeitenden vor Ort, die die täglichen Abläufe, die Bedürfnisse der Kinder und die tatsächlichen Herausforderungen am besten kennen. Statt ihre Expertise einzubeziehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, wurden Entscheidungen von oben vorgegeben und unabhängig von den Gegebenheiten vor Ort durchgesetzt. Dieses Führungsverständnis empfand ich als wenig wertschätzend und nicht mehr zeitgemäß! Ich hätte mir deutlich mehr Vertrauen in die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden, echte Mitbestimmung und eine Führungskultur gewünscht, die von gegenseitigem Respekt statt von hierarchischem Denken geprägt ist.
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als belastend. Auf Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden wurde nur wenig eingegangen. Die tatsächlichen Belastungen vor Ort wurden aus meiner Sicht zu wenig berücksichtigt. Hier wären mehr Mitspracherecht und eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden dringend notwendig.
Die Kommunikation war alles andere als offen und wertschätzend. Im Arbeitsalltag war eine klare hierarchische Struktur erkennbar, die aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß ist.
Kritik und Probleme wurden häufig ausführlicher thematisiert als konstruktive Lösungsansätze. Dadurch entstand eine deutliche Diskrepanz zwischen dem propagierten Anspruch einer Zusammenarbeit und der tatsächlich gelebten Kommunikationskultur, was eine vertrauensvolle Zusammenarbeit erschwerte.
Die Vergütung empfand ich im Verhältnis zur Verantwortung, zur Arbeitsbelastung und zu den gestellten Anforderungen als wenig angemessen.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass für Mitarbeitende mit einem abgeschlossenen Studium, beispielsweise in der Sozialpädagogik, kaum passende Stellen vorgesehen sind bzw. diese entsprechend schlecht vergütet werden.
Abweichende Meinungen wurden nicht berücksichtigt und die Belastungssituation der Mitarbeitenden schien teilweise in den Hintergrund zu rücken.
Die pädagogische Arbeit an sich ist abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten, Kinder individuell zu begleiten und zu fördern. Das zugrunde liegende Konzept ist grundsätzlich interessant.
Das Konzept
Einiges wie oben erwähnt.
Bitte bezahlt die wunderbaren Menschen richtig nach ihren Berufserfahrungen! Es kann nicht sein, dass dort möglichst an Geld gespart wird - das Leben ist teuer. Eure Mitarbeiter sollten das auch sehen.
Wenn ihr ein Konzept vorgebt wo wir alle auf Augenhöhe arbeiten, dann macht das auch und führt nicht X Krisengespräche. Eure Erwartungen kann kaum jemand erfüllen, es ist ein tolles theoretisches Konzept aber es arbeiten dort Menschen. Ein ganzer Ordner voller Erwartungen diesen niemand gerecht werden kann. Bitte sucht nicht immer nach Fehlern, bleibt bitte Menschlich!
Und wenn jemand krank ist, bitte hört auf diesen Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen… das war wirklich grausig - das Krankmelden musste mehrmals erledigt werden, obwohl eine Nachricht oder Anruf reichen sollte.
Sehr gestresst. Ständig mussten Listen von den Kindern geführt werden. Zb was sie heute gemacht haben etc. wenn man zu zweit in der Gruppe war konnte dies kaum umgesetzt werden. Es ist eine wunderbare Idee, jedoch ist die Umsetzung des Konzeptes eher schwierig.
Der Schein sollte gewahrt werden.
Je nachdem wo man arbeitete sollte man den Winterdienst mit übernehmen (Schneeschippen & Streuen) - natürlich musste man dafür die Zeit mit einberechnen um zb seinen Frühdienst zu schaffen.
Zusätzlich wenn ein Problem herrschte sollten wir erreichbar sein oder wurde deswegen noch angeschrieben.
Gute Fortbildungen innerhalb der Einrichtungen.
Das Gehalt entsprach der Berufsanfänger obwohl Vorerfahrung vorhanden war und es war bedeutend gering - wie als unausgebildete Kraft. Für das was wir dort leisten mussten war das Gehalt viel zu Gering. Es war nicht wertschätzend.
Benefits gab es kaum welche.
Es wurde sehr stark darauf geachtet, sobald leichte Zweifel kamen ob dies der Richtigkeit entsprach wurde gegen die Person gehetzt.
Wir sollen uns an den kompletten Konzeptordner halten, falls dieser nicht ganz eingehalten worden war gab es Kolleginnen die gerne redeten und andere schlecht da stehen ließen, dass zog quasi eine Teamsitzung nach sich.
Bei starken Stress machte sich jeder Gedanken - es wurde immer alles schlimmer angekündigt als es eigentlich war und jeder kämpfte um sich und sein schlechtes Gewissen.
Es gab kaum ältere Kolleginnen - aber wenn es sie gab wurde auf die Urlaube geachtet, dass die mit Kindern Vortritt hatten.
Das Wort Dienstanweisung steht sehr weit oben, da frage ich mich inwiefern das ein gutes Licht auf die Chefs wirft, da selbst die Leitungen unter starken Druck standen und dies nach unten hin verteilten.
Ich würde dort nie wieder arbeiten wollen. Das Nervensystem ist ständig überreizt. Es werden Probleme initiiert wo keine sind und so kann keiner vernünftig arbeiten. Wirkliche Benefits gab es dort nicht.
In Teamsitzungen wurde mehrfach betont, dass wir auf einer Augenhöhe agieren (war auch vorgeschrieben worden von den Leitungen und der Chefs). Jedoch waren sämtliche Absprachen und Besprechungen mit dem Wort Dienstanweisung stark formuliert worden sodass es kaum Kontakt auf Augenhöhe gab.
Gab es - jedoch ist das mit Vorsicht zu genießen.
Gab es - aber es wurde zu viel erwartet.