5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
3 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Aus einer Sicht…
2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Barsinghausen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein positiver Aspekt ist, dass trotz der Eigenbetriebsstruktur die Vertragsbedingungen, die Vergütung und die Sonderzahlungen nach dem TVöD der Region Hannover ausgerichtet sind. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Möglichkeit zur Teilzeitgestaltung. (Diese muss jedoch jedes Jahr aufs Neue beantragt und zum Teil gegenüber den Vorgesetzten erkämpft werden.) Ein weiterer positiver Punkt war das Angebot des Bike-Leasings, das es den Mitarbeitenden ermöglicht, Fahrräder zu leasen und somit einen umweltfreundlichen Lebensstil zu fördern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es stehen keine adäquaten pädagogischen Fortbildungsangebote zur Verfügung. Es ist zwar erlaubt und wird gerne gesehen, Fortbildungen in eigener Zeit und mit eigenem Geld für die Einrichtung zu besuchen, jedoch scheitert die Integration der gewonnenen Weiterbildungsergebnisse in die praktische Arbeit häufig an dem Mangel an Zeit zur Umsetzung. Dieses wird von Vorgesetzten, die keinerlei Kenntnis über die Inhalte haben, oft unangebracht bewertet.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt kann ich das Kinder- und Jugendheim Waldhof nicht empfehlen, insbesondere für Personen, die in einem unterstützenden und dynamischen Umfeld arbeiten möchten. Ich hoffe, dass in Zukunft an den genannten Schwächen gearbeitet wird, um die Arbeitsbedingungen für das Personal und die betreuten Jugendlichen zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Ist in einigen Teams von Druck und Überlastung geprägt. Die Überlastung der Klientel ist durch mangelnde oder unangebrachte Unterstützung evident. Jugendämter werden in ihrer Vorgehensweise nicht adäquat gefordert, sondern eher unterstützt, was den Unterstützungsbedarf der Kinder und Jugendlichen nicht deckt. Die Perspektivengestaltung der Klientel wird durch die unzureichende Unterstützung, den geringen Personalschlüssel und unzureichende zielgerichtete Gespräche zwischen den Instanzen erschwert. Insbesondere in der Inobhutnahme kommt es häufig zu überschrittenen Verweilzeiten.
Darüber hinaus ist der bestehende Raum und das vorhandene Personal nicht ausreichend, um der Vielschichtigkeit des Klientels gerecht zu werden.
Verbalen und körperlichen Übergriffen von Seiten des Klientel wird keine angemessene Beachtung geschenkt; stattdessen werden diese Themen oft heruntergespielt oder nicht ausreichend behandelt. Fortbildungsangebote im Umgang mit dieser Problematik werden nur pro forma, unregelmäßig und wenig effektiv umgesetzt.
Image
Eine renommierte und dringend benötigte, exklusive Jugendhilfeeinrichtung in Barsinghausen und Wunstorf.
Work-Life-Balance
Das Work-Life-Verhältnis in der Jugendhilfeeinrichtung Waldhof ist stark verbesserungsbedürftig. Die häufige Ignorierung von Arbeits- und Ruhezeiten, kombiniert mit dem Druck, Überstunden zu leisten, führt zu einer erheblichen Belastung für die Mitarbeitenden. Zwar gibt es Möglichkeiten zur Teilzeitgestaltung, jedoch sind diese oft mit Unsicherheiten und Kämpfen um Genehmigungen verbunden, was die Balance zwischen Berufs- und Privatleben weiter erschwert.
Karriere/Weiterbildung
Es scheint, dass persönliche Beziehungen und Kontakte mehr zählen als qualifizierte Leistungen oder Engagement. Diese Bevorzugung führt zu Frustration bei anderen Mitarbeitenden, die sich um Aufstiegsmöglichkeiten bemühen und diese durch ihre berufliche Qualifikation und ihren Einsatz verdient hätten.
Gehalt/Sozialleistungen
Siehe unten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Siehe unten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im den Teams (ohne Vorgesetzte) ist ambivalent, aber nie dauerhaft schlecht. Es gibt Phasen, in denen die Kolleg:innen stark zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, während andere Zeiten durch Spannungen und Differenzen geprägt sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Besonders bedenklich ist, dass Mitarbeitenden, die aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht mehr im Schichtdienst tätig sein können, keinerlei alternative Arbeitsgebiete angeboten werden. Stattdessen wird eher in die Richtung „tue es weiter oder gehe“ gearbeitet, was die Mitarbeitenden unter Druck setzt und zur Unzufriedenheit beiträgt.
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikationswünsche der Vorgesetzten wirken oft indirekt oder verdeckt, was zu einem ständigen Druck führt. Anstatt Missstände zu klären, werden diese häufig bewertet. Vorgesetztengespräche verlieren sich in der Argumentationslosigkeit der Vorgesetzten, insbesondere bei Anliegen und Beschwerden. Eine allgemeine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist allgegenwärtig mangelhaft. Das Motto scheint zu sein: „Wir sind toll und nun zeige dich freudig hier sein zu dürfen“, während die tatsächlichen Herausforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden oft ignoriert werden. Ein weiterer negativer Punkt ist der Mangel an teamverfestigenden Maßnahmen, die von den Vorgesetzten weitestgehend ignoriert werden. Arbeits- und Ruhezeiten werden häufig ignoriert und gerne zerredet, wodurch Druck auf die Mitarbeitenden ausgeübt wird. Ein weiteres gravierendes Problem ist zudem, dass Mitarbeitende im alltäglichen Dienstgeschehen wie minor Persona non grata behandelt werden, was ihnen eine unbrauchbare pädagogische Erfahrung unterstellt. Dies könnte ein Anzeichen für eine Angst vor Veränderungen im oft seit Jahrzehnten bestehenden Arbeitsleben sein.
Arbeitsbedingungen
Werden hierbei in allen vorherigen und nachfolgenden Punkten hinreichen aufgezeigt.
Kommunikation
Die Zusammenarbeit wird durch den Mangel an klarer und wertschätzender Kommunikation belastet. Die professionelle Arbeit der Kolleg:innen wird gelegentlich in einer Weise bewertet, die in Richtung Abwertung der Person führt, anstatt den Fokus auf eine konstruktive Feedbackkultur zu legen. Dies mindert nicht nur das Betriebsklima, sondern auch die Motivation der Mitarbeitenden, die ihre Ideen und Vorschläge einbringen möchten.
Eine effektive und offene Kommunikation ist entscheidend für ein gesundes Arbeitsumfeld. Es wäre wünschenswert, dass in der Einrichtung eine Kultur des respektvollen Dialogs gefördert wird, in der alle Mitarbeitenden sich wertgeschätzt und gehört fühlen.
Gleichberechtigung
Soweit gut, bis auf den negativen Aspekt, dass männliche Kolleg:innen, die in der Einrichtung eine Minderheit darstellen, häufig in ihrer Tätigkeit und den Ergebnissen ihrer Arbeit weitaus negativer bewertet werden. Dies führt zu einem Gefühl der Ungerechtigkeit und kann die Motivation und das Engagement beeinträchtigen.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Barsinghausen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Barsinghausen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Basierend auf 5 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird kinder und jugendheim waldhof durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,5 Punkte). 33% der Bewertenden würden kinder und jugendheim waldhof als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 5 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Sozialleistungen, Image und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 5 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich kinder und jugendheim waldhof als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.