104 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
104 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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104 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Arbeit nicht auf ältere Menschen abgestimmt
Ich arbeite in der Kindertagesstätte und die Arbeitsatmosphäre ist aufgrund der positiven Haltung der Leitung und Kolleg:innen sehr angenehm.
Als Angestellte des Eigenbetriebes kriegt man für die eigenen Kinder Betreuungsplätze. Zudem werden wichtige Anliegen/ Termine etc. beim erstellen der dienstpläne berücksichtigt.
Außerdem werden besondere Lebensumstände der Mitarbeiter berücksichtigt.
Im betrieb gibt es immer die Möglichkeit sich weiterzubilden. Jedes Jahr erhalten wir ein Fortbildungskatalog.
Wird nach Tarif Tabelle bezahlt.
Wir sind pädagogische Fachkräfte und arbeiten mit dem selben Ziel „Kinder fördern, stärken, begleiten und schützen“. Jeder bleibt auf Augenhöhe.
Unsere Leiterinnen stehen für ihre Mitarbeitenden ein und behandeln uns sehr respektvoll.
Die Kommunikation innerhalb des Hauses ist gut. Aber wenn wir Angestellte des Eigenbetriebs Dokumente wie Verdienstnachweise/ Arbeitsbescheinigungen oder sonst irgendetwas brauchen dauert es recht lange oder man wird von einer Zuständigen zum nächsten weitergeleitet.
Absolut!
Als Erzieher:innen sind unsere Aufgaben sehr vielfältig.
Fortbildungen, Qualifikationen, Fachberatung,
Zusammenarbeit mit den Regionalleitungen
Kietzrunden
Reinigungskräfte und Hausmeister für die Kitas einstellen. Menschen die sich an Häuser gebunden fühlen,machen ihre Arbeit gerne. Auch die Kinder würden davon profitieren .
Ich mag meine Arbeit beim Träger
Ich arbeite oft zu viel
Gute Möglichkeiten zur Fortbildung
teils/teils
Immer respektvoll und zugesandt
Die Sarnierungsbedarfe sind sehr groß und die Fördermittel zu gering.
Die Ausstattung in unserer Kita furchtbar. Die Sanitäranlagen müssten gründlich modernisiert werden.
Es fehlt an Allem,Möbel,Gemütlichkeit,schöne Pausenräume,und atmosphärisch schöne Bildungsräume für die Kinder.Es wurde einfach zu lange nichts in unserer Kita modernisiert und in den letzten vier Jahren können wir leider nicht auffangen was 40 Jahre vernachlässigt wurde.
Die Mitarbeitenden und Kinder sind hier mit sehr unhygienischen Bedingungen täglich am arbeiten.
Ich bin erstaunt,dass das einfach nicht verändert wird. Die Reinigungsfirmen reichen nicht aus,um eine saubere Umgebung zu schaffen. Sehr schade.
Gut
Die Räumlichkeiten, den großen Garten und das Umfeld.
Druck von Oben und Hinweis auf theoretische personelle Überbesetzung.
Mehr persönliche Wertschätzung, mehr wir-Gefühl so das man sich gesehen fühlt und realistische Ziele für Erzieher/Kindschlüssel.
Keine Leitungskraft seit 8 Monaten und auch keine Regionalleitung seit 1.Mai2026. Viele gehen oder Kündigen wie auch Leitung und Regionalleitung!
Das ist Möglich aber wird auch immer schwieriger und Unfriede bei Kolleginnen mit Kindern.
Hier gibt’s neue Anweisung dass Fortbildungen nicht mehr abgesagt werden dürfen und Bildungsurlaub ist auch möglich.
Gehalt ist grundsätzlich nicht hoch aber man muss nicht jedes Jahr neu verhandeln.
Der Rest vom Team hilft sich schon und versucht sein Bestes!
Ältere lassen sich die Rente mit 63 Jahren ausrechnen und wer kann geht früher. Schade, da die Kolleginnen das so garnicht wollen.
Auch die stellvertretende Leitung ist von Dauerdruck betroffen und wird vom Team unterstützt. Hier zu viele Aufgaben für 1 Person, wo eigentlich 2 sein sollten!!!
Auch hier wird es immer schwieriger da Permanenter Personalmangel herrscht. Personalmangel auch wegen hohem Krankenstand und Weggang Düren auch zu schlechten Kommunikativen Bedingungen.
Sie zahlen pünktlich!
Das Personal mit einbeziehen, transparent fragen. Was brauchen Sie? Welche Prioritäten gibt, es momentan im Haus zu verbessern?!!!
Wenn man mit den richtigen Kollegen zusammen arbeitet, dann ist einiges sehr gut.
Generell sind alle super fertig und kurz vorm Burn out.
Es ist einfach zu laut.
So viele Kinder!
Laute Kinder, Kinder mit Förderbedarf, denen man nicht mehr gerecht wird.
Integrations Erzieher fehlen, oder es gibt nur einen für alle Kinder im Haus.
Es gibt immer ständig so viele Krankheiten, oder manche machen blau.
Schlechte Erzieher mit schlechter Arbeitseinstellung werden trotzdem behalten und müssen keine Strafe fürchten.
Manche ackern sich den Körper kaputt und andere erscheinen regelmäßig nicht zur Arbeit, um ihre Work Life Balance nicht zu schaden.
Da ist ein großes Ungleichgewicht!!
Wenn man zu viele Familien aus bestimmten Ländern in seinem Klientel hat, kommt man sich vor wie der Teppich der Gesellschaft.
Sehr viel Respekt spürt man von den Eltern heutzutage leider nicht.
Gott sei Dank gibt es auch Aussnahmen.
Ganz schlecht!
Man ist am Abend oder Nachmittag so erledigt von dem ganzen Krach und dem kümmern umso viele Bedürfnisse, dass man abends nur noch auf der Couch landet und sein Sozialleben zurückstellt und die Familie auch nicht mehr viel von einem hat.
Das Bedürfnis ist viel größer als normal.
Keine Erfahrung
Ich bin inzwischen seit 18 Jahren in dem Unternehmen und gerade in eine höhere Gehaltsstufe gekommen. Mit meinem Gehalt komme ich gerade so klar klar ich bin allein erziehend mit zwei Jungs und im Alltag fährt uns nichts, Anschaffung und Urlaub ist jedenfalls nur alle zwei Jahre möglich, dazu reicht das Geld nicht.
Mir persönlich fehlen Zusatzleistungen zur Pflege meiner Gesundheit, denn die ist als Erzieherin wirklich immer am Limit
Jede Abteilung arbeitet irgendwie, wie sie will, ein richtiges Miteinander gibt es nicht.
Teilweise geht es nur noch ums Überleben des Arbeitsalltag.
Das Alter hat eigentlich keinen Einfluss auf das Verhalten, bei uns.
Wir haben eine sehr menschliche Leitung, die versucht alle irgendwie glücklich zu machen und sich selbst auch völlig überarbeitet, zum Beispiel wenn Personal ausfällt, dann in die Gruppenarbeit geht.
Dafür bleibt aber im Büro alles liegen.
Größere Probleme werden vor Konfrontation gescheut, ungerechte Sachen nicht angesprochen. Hauptsache der Laden läuft, ist mein Gefühl..
Wir haben einen sehr schönen riesigen Garten direkt am Liezen See mit vielen alten Bäumen und voller Natur und Tieren. Das ist eigentlich die beste Arbeitsbedingungen, die es bei uns gibt.
Aber unser Haus ist sehr alt, viel ist kaputt, das Mobiliar ist teilweise Schrott, wir haben viele kleinere Räume, wir sind zweistöckig
.
Die Kinder der oberen Räume müssen immer über eine sehr große Treppe in den Garten.
Im Sommer erhitzt sich die Kita und der Garten sehr stark. Es ist wie auf einem Grill.
Da es seit Jahren eine Haushaltssperre gibt, werden keine Tätigkeiten dagegen getan.
Wenn Sachen wie Sonnensegel oder Schirm kaputt gehen, ist es sehr schwer diese zu ersetzen, die Raumtemperatur der Räume steigt gerne im Sommer über 40°.
Es Werden Dinge zu selten angesprochen, wenige trauen sich, dann machen die andern den Mund nicht auf, aber meckern
Wir können unseren Arbeitsalltag recht gut selbst gestalten,
Es wird nur wenig vorgegeben. Wir haben ziemlich freie Hand, einige Sachen müssen natürlich stattfinden wie bestimmte Feste oder Feierlichkeiten.
Aber Ausflüge, Spaziergänge, Gartentag Freispiel, aber sehen wir selber und bestimmen auch größtenteils den Alltag mit den Kindern.
Sie nur die Kosten nicht die Mitarbeiter!
Der Staat sollte wieder die Kitaplätze nach dem Einkommen der Eltern wieder bezahlen lassen. Und ganz dringend sollte die Kind-Erzieher Berechnung von über 3 jährige geändert werden.
Wird nur noch auf die Kosten geachtet und Kolleginnen zum Wechsel der Arbeitsstelle gedrängt.
Man kann Überstunden nicht im Jahres Urlaubsplan mit einplanen, wie man möchte, wenn es zum Beispiel 2 Tage sind.
Könnte etwas besser sein, bei der Zusatzbeladtung der auffälligen Kindern.
Auf meiner Etage ist sie sehr gut!
Versucht nur der Geschäftsstelle zu gefallen und nicht den Mitarbeitern.
Leitung vergisst oft, Nachrichten weiter zu geben.
Mit Absprache der Kolleginnen ist es okay.
Obwohl ich meinen Urlaub für 2024 mit der Leitung vollständig geplant hatte, stellte sich kurz vor meiner Kündigung heraus, dass mir noch zehn Tage zustanden. Diese hätten nur durch die Leitung verlängert oder ausgezahlt werden können. Da die Leitung für mich vor meinem Austritt nicht mehr ansprechbar war, konnte ich den Urlaub weder nehmen noch verlängern – angeblich sei er nun verfallen. Auch hier führten unklare Formulierungen in der Personalabteilung dazu, dass letztlich ein Anwalt eingeschaltet werden musste.
Hinzu kam, dass ich zum Zeitpunkt meines Austritts 35 Überstunden angesammelt hatte, die nicht bezahlt wurden. Das „Angebot“ der Geschäftsführung, mir großzügigerweise 14 Stunden auszuzahlen, war respektlos und lächerlich.
Die Ausstellung meines Arbeitszeugnisses dauerte zudem ganze fünf Monate. Heraus kam ein unpersönliches Dokument, das kaum zu gebrauchen ist.
Da der Beruf selbst eigentlich sehr erfüllend sein kann, ist es umso trauriger, wie er hier entwertet wird. Deshalb kann ich nur jedem raten, einen großen Bogen um die Eigenbetriebe von Berlin zu machen. Das betrifft nicht nur Nordwest, sondern offenbar auch andere Bereiche. Sucht euch lieber einen kleineren privaten Träger. Auch für Eltern ist dieser Arbeitgeber keine gute Wahl: Sparmaßnahmen gehen auf Kosten der Kinder. So wurde zu meiner Zeit zum Beispiel nicht einmal mehr ein Butterbrot als Ersatz angeboten, wenn ein Kind das Mittagessen nicht essen wollte. Selbst die Kitaleitung zeigte sich darüber schockiert.
Die Atmosphäre war in jeder Hinsicht miserabel: fehlende Leitungskompetenz, ständige Unstimmigkeiten und ein Klima des Misstrauens. In Dienstbesprechungen lobte man sich gegenseitig für angeblich gute Zusammenarbeit, doch kaum waren die Stühle weggeräumt, wurde mit Augenrollen und Lästereien nachgelegt. Niemand schien so zu sein, wie er sich nach außen darstellte. Selbst enge Kolleginnen wirkten privat befreundet, sprachen aber auf der Arbeit hinter dem Rücken der „besten Freundin“ abfällig.
Es fielen Aussagen wie: „Die Kinder nerven mich so sehr, dass ich hier nur noch sechs Stunden am Tag arbeite.“ Als ich selbst versuchte, Missstände offen anzusprechen – bis hin zur Geschäftsleitung – bekam ich die Quittung: Man sprach nicht mehr mit mir, warf mein Essen weg oder änderte ohne Rücksprache meine Dienste.
Der größte Schlag war jedoch die Reaktion der Leitung in einer Aussprache mit Vorgesetzten. Wörtlich hieß es: „Das ist hier schon viele Jahre so, und wir können das nicht ändern.“ Das war für mich der Wendepunkt in meiner Ausbildung.
Im ersten Ausbildungsjahr gab es S4 Stufe 1, im zweiten und dritten Jahr S4 Stufe 2. Je nach Stundenzahl ist das Gehalt in Ordnung, gleichzeitig wirkt es aber wie ein Anreiz für Menschen, die in diesem Beruf nichts verloren haben. Aus meiner Sicht wäre hier weniger tatsächlich mehr. Nach meiner Erfahrung hätten mindestens die Hälfte meiner ehemaligen Kolleginnen, Kollegen oder Kommilitonen nicht in diesem Beruf arbeiten dürfen, da ihre Motivation offensichtlich ausschließlich im Geld lag und nicht in der Arbeit mit Kindern.
Ich hatte das Glück, eine vom Träger gestellte externe Mentorin zu bekommen, da das hauseigene Personal diese Aufgabe nicht übernehmen konnte. Das ist leider das einzig Positive, was ich über die Arbeit bei den Eigenbetrieben sagen kann. Zwar wurde mir intern ebenfalls eine Anleitung zur Seite gestellt, diese stellte mir jedoch Aufgaben sogar am Wochenende und unterstellte mir im weiteren Ausbildungsverlauf unfassbare Dinge, weshalb ich auch gekündigt habe. Andere Anleiter in meiner Ausbildungsstelle schrien ihre Auszubildenden so laut an, dass weder Kinder noch Kolleginnen und Kollegen die Räume betreten wollten.
Die Arbeit mit den Kindern und Eltern hat mir extrem viel Freude bereitet und oft den Tag gerettet. Leider wurde der Alltag jedoch von Intrigen, scheinheiliger Moral und ständigen Lästereien hinter dem Rücken geprägt. Das machte die Situation für mich und viele andere auf Dauer unerträglich.
Respekt habe ich in dieser Einrichtung nicht erlebt. Besonders negativ ist mir die Personalabteilung in Erinnerung geblieben, die mir Faulheit unterstellte und mit Drohgebärden verbal versuchte mich einzuschüchtern. Von anderen Auszubildenden habe ich zudem erfahren, dass dort abwertende und diskriminierende Bemerkungen gefallen sein sollen, etwa dass jemand erst richtig Deutsch lernen müsse, bevor er mit den Sachbearbeitern sprechen dürfe.
Die Regionalleitungen haben immer ein offenes Ohr und beraten gemeinsam mit den Kolleg/innen, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten.
Pünktliche Gehaltszahlungen.
Wenig Präsenz in den Kitas beim Team.
Keine gemeinsamen Feste (auch nicht regional)
Bitte mehr bzw.überhaupt Wertschätzung, gerade auch bei sehr langer Betriebszugehörigkeit. Es sind die kleinen Gesten, die zählen.
Ein Brief oder eine Karte ist Standard und immer gleich...nicht persönlich eben.
Es könnte ein Mini-Gutschein oder ein Obstkorb oder ein Blümchen oder....sein, eben PERSÖNLICH
Alle Teammitglieder verstehen sich insgesamt gut. Je nachdem ,wer im Dienst ist ....danach entscheidet sich der Tag (wenig Stress, viel Stress)
besteht nicht....work work work für kranke Kolleg/innen mit
Leider ist der Träger nicht sehr umweltbewußt...bzw. nachhaltig ...Wegwerfgesellschaft Berlin
Warum muss ich alles 3 mal ausgedruckt bekommen (wie Aushänge,Urlaubswünsche... z.B.)Ich hänge eh nur eins aus. usw.
Tolle Fortbildungsangebote, leider oft Warteliste.
Karrierreleiter kurz
An Fortbildungstagen sind wir ein Team!
Vom Wissen lernen. Teamplayer, wie alle!
Hü und hott
Ich mach es uns eben schön.
...hinkt ein wenig, da Visualisierung nicht genutzt wird.
Tariflich geregelt
In der Kita gegeben , doch beim Träger Frauenvertreter und keine Männervertreter.
All mein Wissen Kindern weitergeben und sie als eigene Persönlichkeit wahrnehmen.Zuhören.
Die Arbeitsatmosphäre ist aushaltbar durch den Zusammenhalt der Kolleg*innen im Team. Doch der Stress durch Personalmangel, schlechte Leitung und Wut der Eltern führt zu Überlastung und Spannungen im Team. Hohe Krankenstände führen dazu das man sich überarbeitet, krank zur Arbeit erscheint und es dann so schlimm wird das man gar nicht mehr kann. Dies ist ein ständiger Teufelskreis. Die einen 2 sind krank, währenddessen arbeiten sich die anderen 2 kaputt. Die 2 die krank waren sind zurück und dann sind die anderen 2 krankgeschrieben.
Träger & Leitungen reden vieles schön. Es wird erzählt das die Einrichtung personaltechnisch gut aufgestellt ist und es sich immer weiter verbessert. Die Realität sieht jedoch anders aus. Viel zu viele Kinder auf eine Fachkraft, für die Auszubildenden ist es schlichtweg unmöglich Dinge zu lernen, da man täglich nur darum kämpft den Tag zu überstehen. Man kann kaum mehr pädagogisch arbeiten, Dokumentationen fallen hinten runter. Es finden kaum Elterngespräche statt, da man keine Zeit findet und man seine Kolleg*innen nicht mit 40 Kindern zu zweit alleine lassen kann.
Nicht vorhanden, da man völlig erschöpft nachhause kommt, während der Arbeit aufgrund des hohen Stresspegels zusammenbricht und kaum in der Lage ist seine Freizeit zu genießen. Oft hat man so viel zu schreiben, was man in seiner Freizeit machen muss, denn während des Alltags fehlt die Zeit. Vorbereitungszeit wird gestrichen, weil zu wenig Personal vorhanden ist, dementsprechend opfert man seine freie Zeit am Wochenende für Dokumentationen und um sich auszukurieren, da man seine Kolleg*innen nicht im Stich lassen will.
Kaum Möglichkeiten Fortbildungen und Weiterbildungen wahrzunehmen, aufgrund des Personalmangels.
Durch die Überlastung, weil zu viele Kinder auf zu wenig Fachkräfte sind, probierte man sich durchgehend zu unterstützen und entlasten, durch Aufgabenverteilung etc.
In Gesprächen über Themen wie Überlastung etc. wird man nur vertröstet und man wird kaum unterstützt. Man fühlt sich alleine gelassen von der Leitung und muss mit den Kolleg*innen alleine planen, wie man den Alltag übersteht.
Ständiger Lärm, kaum Auslastung dadurch das man im Durchschnitt 20 Kindern alleine betreuen muss. Pausen können teilweise nicht gemacht werden, da nicht genug Personal vorhanden ist und man seine/-n Kolleg*in nicht mit 30 Kindern alleine lassen möchte.
Zwischen den Kolleg*innen lief die Kommunikation gut, da man sich gegenseitig unterstützt hat und keinen im Stich lassen wollte. Spricht man jedoch mit der Leitung, führte dies oft nur dazu, das man vertröstet wird und das ja alles gut laufen wird, wenn man sich "ranhält"
An sich gute tarifliche Bezahlung, jedoch hilft diese nicht, wenn man täglich überarbeitet und erschöpft nachhause kommt und sich somit ins Burnout arbeitet.
Den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen – ohne gegenseitige Unterstützung wäre die Arbeit kaum zu bewältigen.
Die Möglichkeit, mit Kindern zu arbeiten und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Tarifliche Bezahlung, die zumindest eine gewisse Sicherheit bietet.
Die Überlastung durch Personalmangel und hohe Krankenstände.
Zu wenig Unterstützung von Träger und Politik – Probleme werden oft ignoriert oder schöngeredet.
Arbeitsbedingungen, die auf Dauer gesundheitsschädlich sind (Lärm, Stress, fehlende Pausen).
Kommunikationsprobleme zwischen Fachkräften und Trägern, die oft zu zusätzlichem Frust führen.
Statt echter Lösungen werden wir mit Bürokratie und leeren Versprechungen abgespeist. Die Realität bleibt: Wir haben zu wenig Personal, zu viele Aufgaben und zu hohe Belastungen. Was wir wirklich brauchen, sind bessere Arbeitsbedingungen, eine faire Bezahlung und eine ernsthafte Strategie, um den Beruf attraktiver zu machen. Solange das nicht geschieht, bleibt jede Ankündigung eine Farce – und wir Erzieher:innen bleiben die Leidtragenden.
Trotz engagierter Kolleg:innen und dem Wunsch, den Kindern bestmögliche Betreuung zu bieten, sorgt der Personalmangel für Stress und Erschöpfung. Wertschätzung für unsere Arbeit gibt es eher selten – stattdessen wird erwartet, dass wir dauerhaft an unsere Grenzen gehen. Besonders bei den Streiks wurde traurigerweise sehr deutlich, wie durch die führenden Positionen versucht wurde die Belegschaft zu spalten.
Nach außen wird oft das Bild vermittelt, dass Kitas gut aufgestellt sind und sich die Bedingungen verbessern. In Wahrheit kämpfen wir täglich mit Personalmangel, hohen Krankenständen und überfordernden Anforderungen. Die Realität in den Einrichtungen passt nicht zum positiven Image, das die Politik und Träger vermitteln wollen.
Die Work-Life-Balance ist kaum vorhanden. Die Belastung im Arbeitsalltag ist so hoch, dass viele nach Feierabend völlig erschöpft sind. Durch Krankheitsausfälle müssen wir oft einspringen, was zu zusätzlicher Belastung führt. Die psychische und physische Erholung kommt viel zu kurz. Die Wochenenden werden eher dafür genutzt sich auszukurieren, weil man die Kolleg:innen nicht im Stich lassen möchte.
Es gibt zwar Weiterbildungsmöglichkeiten, aber die Zeit dafür fehlt schlichtweg. Der Alltag ist so belastend, dass viele Kolleg:innen keine Kapazitäten haben, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Sinnvolle Karriereperspektiven sind begrenzt, und viele überlegen, den Beruf ganz zu verlassen. (Der Wechsel an Schulen wird häufig angestrebt, da es dort wesentlich ruhiger ist)
Das Gehalt ist im Vergleich zur Verantwortung, die wir tragen, nicht angemessen. Zwar gibt es tarifliche Regelungen, aber diese spiegeln nicht wider, wie herausfordernd die Arbeit tatsächlich ist. Sozialleistungen sind vorhanden, aber kein echter Ausgleich für die hohe Belastung.
Sozialbewusstsein ist zwar ein großes Thema – schließlich arbeiten wir täglich mit Kindern aus unterschiedlichsten Hintergründen – doch die Wertschätzung für die eigene soziale Arbeit fehlt oft. Politik und Gesellschaft fordern viel, bieten aber wenig Unterstützung für uns pädagogische Fachkräfte, die das System am Laufen halten.
Der Zusammenhalt im Team ist einer der wenigen Lichtblicke. Viele Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, weil alle wissen, wie schwer die Arbeit ist. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Situation noch belastender. Allerdings führt der hohe Stress manchmal auch zu Spannungen im Team.
Wenn 15 Jahre Arbeit mit 250€ und 30 Jahre Arbeit mit 450€ "wertgeschätzt" werden... Traurig.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark von der jeweiligen Kita-Leitung abhängig. Bei 66 Einrichtungen ist für mich natürlich nicht möglich ein Gesamtbild dessen zu bewerten. Allerdings waren meine Erfahrungen bisher überwiegend positiv.
Die Arbeitsbedingungen sind herausfordernd und oft belastend. Der Personalmangel führt dazu, dass wir dauerhaft am Limit arbeiten. Räume und Ausstattung sind je nach Standort extrem unterschiedlich – von Toll bis eher Erneuerungsbedürftig ist alles vertreten.
Die Kommunikation zwischen Träger und Fachkräften ist oft schwierig. Häufig erfahren wir erst kurzfristig von neuen Vorgaben oder Änderungen, ohne dass auf unsere tatsächliche Situation Rücksicht genommen wird. Die meisten Kita Leitungen geben ihr bestes, doch Entscheidungen des Trägers sind teils unverständlich und fernab von dem unserem Alltag als Fachkräfte.
In den Kitas gibt es eine große Vielfalt an Kindern und Kolleg:innen mit unterschiedlichen Hintergründen, was grundsätzlich bereichernd ist.
Die Arbeit mit Kindern ist grundsätzlich bereichernd und abwechslungsreich. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und schöne Momente. Allerdings bleibt wenig Zeit für kreative oder individuelle Förderung, weil der Alltag von Personalmangel und organisatorischem Chaos geprägt ist.
So verdient kununu Geld.