1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Das sie versucht, alles auf Tarif umzusetzen, ohne tarifgebunden zu sein. Wenn Eltern Kolleginnen unrecht tun oder wirklich herausfordernd sind, dann übernimmt sie die Gespräche und nimmt die Kollegin auch in Schutz.
Die mangelnde Gesprächsführungskompetenz in Mitarbeitergesprächen und dass sie Kolleginnen, die unter einer Situation leiden, noch mehr belastet. Dass sie unsensibel ist und man sich ihrer Laune unterwerfen muss. Sie sich selbst feiert. Sie in internen Situationen Unterstützung verspricht, aber nicht bietet. Sie das Urteil spricht, bevor die Beschuldigte eine Aussage treffen durfte. Sie andere Menschen (Kinder) mit geringschatzigen Begriffen bezeichnet und wer das nicht versteht oder lustig findet, eben sie eben nicht zu nehmen weiß. Sie nicht zuhören kann. Sie nicht kritikfähig ist, aber das Gegenteil behauptet.
Weniger reden, weniger Kontrolle, mehr zuhören und nachfragen. Gesprächseinladungen aussprechen und sage, worum es geht. Dabei die Frage stellen, wie es zu einer Situation gekommen ist. Die Kollegin ausreden lassen. Hilfeersuche sensibel behandeln und Verletzungen von Privatsphäre ahnden. Nicht Teil von Nachrede sein sondern sie konsequent unterbinden. Dienstberatung mit Zeitfestlegung (z.b. 10 Minuten pro Thema - themenabbruch bei Zeitüberschreitung). Arbeitsrechtfortbildung! Bei 10h Arbeitszeit muss 45 Minuten Pause genommen und dokumentiert werden. Das geht aber nicht bei halbstündlicher Arbeitszeiterfassung. Vorschläge vom Kollegium annehmen, wie z.b. die Stechuhr.
Widersprüche in Wort und Tat bei sich selbst erkennen und beheben.
An sich total cool, solange die Leitung fern bleibt. Das Kollegium ist zu großen Teilen herzlich und auf Augenhöhe. Professionell sind Alle. Die Leitung beweist nur leider regelmäßig, dass sie keine Ahnung von der eigentlichen Arbeit hat und lässt sich da leider auch nicht in Kenntnis setzen. Meine Erfahrung ist, dass sobald Eltern Kritik an irgendetwas üben, macht die Leiterin Dich vor dem Kollegium oder in vortragsartigen "Gesprächen" regelrecht fertig. Auch in arbeitsrechtlichen Sachen ist sie leider nicht kompetent.
Der Ruf der Einrichtung ist gut. Die Leitung toleriert nichts, was nach außen ein schlechtes Bild werfen könnte. Die Arbeitsqualität ist sehr hoch. Das einzige, was Eltern und auch Kolleginnen bemängeln, sind ständig wechselnde Vertretungen innerhalb einer Abwesenheit einer Gruppenerzieherin.
Das muss man hochhalten. Arbeitsbedingungen sind top, soweit der rechtliche Rahmen das zulässt. Gehalt, Urlaub, Terminberücksichtigung, Coaching, Studientage, Vorbereitungszeit, Reha- und Umlagetage: alles vorbildlich. Auch bei kurzfristigen Einschränkungen springt das Team immer ein und ermöglicht sehr viel.
Wenn nötige Weiterbildungen anstehen, dann sorgt die Leitung dafür, dass diese stattfinden und wahrgenommen werden können. Wunsch-Weiterbildungen, also hoch nachgefragte Weiterbildungen, werden leider nicht nach Wartezeit vergeben. Der Kindergarten wird ganz klar gegenüber dem Hort bevorzugt. Horterzieherinnen warten deshalb lange auf z.b. Praxisanleitung oder Heilpädagogische Zusatzqualifikation.
Wenn eine Weiterbildung zu viel Zeit in Abwesenheit beansprucht oder online / im Homeoffice stattfindet, dann unterstellt die Leitung der Kollegin durchaus Untätigkeit oder privates Vergnügen.
Auf bestimmte Weiterbildungen muss gewartet werden. Rekord ist 8 Jahre. Sonst ist wirklich nichts zu bemängeln.
Ist vorhanden. Einige Kolleginnen kennen Familien schon seit Generationen. Außenwirkung ist das höchste Gut. Manchmal zu hoch geschätzt. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Meinung einer einzelnen Familie als unser allgemeiner Ruf missverstanden wird. Dabei ist doch immer jemand mit der Einrichtung unzufrieden. Selbst wenn man perfekt ist. Was fehlt ist Offensichtlichkeitsarbeit: alles ist Vorrangig für innerhalb des eigenen Vereins gedacht, nicht nach außen.
Da die Leitung persönlich schwierig ist, hat das Team einen relativ festen Zusammenhalt. Die Motivation ist meines Erachtens nach fragwürdig, die Wirkung aber positiv da. Leider kommt es aber auch deswegen zu Vertrauensproblemen zwischen einzelnen Gruppen. Außerdem muss man damit rechnen, dass die Leitung in Kenntnis gesetzt wird. Die Kolleginnen mit dem guten Draht zur Leitung dürfen folgenlos über andere "berichten". Gehört man nicht zu diesem Kreis, kann man nur hoffen, nicht die zu sein, über die berichtet wird und jeden Anlass vermeiden.
Alter spielt keine Rolle.
Es hätte mir eine Warnung sein müssen. Als ich anfangs positiv von der Leitung sprach, reagierte das Team geschlossen: "warte es mal ab". Wer Hilfe sucht, erlebt ein unvergleichliches Misstrauen und wird schnell zur Ursache des Problems erklärt.
Wer ein Anliegen hat, erkundigt sich vorher bei den Kolleginnen, wie die Laune der Leiterin ist. Sie fordert Ehrlichkeit ein, kann aber genau diese nicht ertragen. Sie predigt Fehlertoleranz, kann aber keine Fehler unkommentiert lassen. Sie wünscht sich ein familäres Team, muss aber immer wieder ihre Autorität beweisen. Und sie redet unnötig viel, wodurch Dienstberatung lang und Inhaltsleer werden. Dabei betont sie immer wieder, wie engagiert sie für Alles und Jeden ist und was sie alles für die Einrichtung erkämpft. Sie äußert sich gleichzeitig geringschätzig über Eltern und Kindern im Team.
Im Rahmen der Möglichkeiten sehr schön. Jede Kollegin gibt sich da Mühe, eine schöne Umgebung zu gestalten. Pädagogische Mittel werden meist zügig und reichlich beschafft. Ggf. Muss man die Leitung daran erinnern.
Transparenz ist das Lieblingswort. In der Praxis bedeutet das: Arbeitsauftrag = ein Wort. Ausführung= ein Satz. Und danach noch ein Satz, warum das jetzt ein Satz war. Tatsächliche Beschlüsse und Entscheidungen werden aber verschwiegen - allerdings wieder so offen in der Leitungsetage besprochen, dass es alle wissen. Beispiele: die Neubesetzung der stellv. Leitung, der Ersatz von Stellen, wo die besetzenden Kolleginnen noch nicht einmal die (Voran-)Kündigung erhalten haben, die Trennungsgeschichte einer Kollegin. Es erfolgen auch Berichte einiger Kolleginnen an die Leitung, die das Persönlichkeitsrecht Dritter angreifen, die entsprechende Konsequenzen zu spüren bekommen.
"Die Wände haben Ohren".
Da gibt es nichts zu sagen. Das einzige, was Wertung erfährt, ist die Qualität der Arbeit - niemals die Person, die sie ausführt. Gruppenerzieherinnen erfahren genau so viel Anerkennung wie Springerinnen und 1:1-Betreuuerinnen.
Nur externe Kräfte sind in der Leitung nicht so geschätzt (was denen aber egal sein kann, sie sind der Leitung nicht unterstellt).
Spannend ist die pädagogische Bandbreite, mit der wir arbeiten. Eigentlich gibt es nichts was es nicht bei uns gibt. Das Team ist unheimlich Sattelfest in Neurodivergenz. Von Migrationshintergrund bis zum stillen Kind wird alles geboten und professionell betreut. Schade ist, dass Potentiale aus dem Team (mitgebrachte Fachkompetenten z.b.) nicht genutzt werden. Auch gibt es in der Theorie die Möglichkeit, Fallbesprechungen durchzuführen. Leider scheitert die Ausführung an mangelnder Zeit (vortragsartiges Verhalten der vorgesetzten) und der Durchführung, die das Team einheitlich als "falsch" bezeichnet (während der Besprechung im Team dürfen keine Rückfragen beantwortet werden, die Falleinbringerin darf Annahmen des Teams nicht korrigieren, sodass das Team nur gesagtes wiederholt).