Die Ära des Lünnemann Imperiums ist nach 30 Jahren zu Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Kaffeevollautomaten am Eingang
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn man an das Schlimmste denkt, kommt es meistens noch Schlimmer.
Verbesserungsvorschläge
Geschäftsführung endlich mal durch fähiges personal austauschen, allerdings ist das meines Erachtens 10 Jahre zu spät. Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Fairness, uvm.
Arbeitsatmosphäre
Seid der Übernahme mit der anschließenden Corona Krise und der Planinsolvenz läuft unter dem Motto Friss oder Stirb. Belegschaft wird immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wird seitens der Führung nicht mit offenen Karten gespielt.
Image
Vor langer langer Zeit gut, seit dem das Marketing quasi von der Geschäftsführung vernichtet wurde gings Berg ab.
Work-Life-Balance
Alles wird auf den Schultern der Mitarbeiter ausgetragen. Urlaubsplanung - die Vertretung leidet und ist überlastet, nach dem Urlaub ist die Erholung ruck zuck wieder weg. Flexible Arbeitszeit kann man sich praktisch selbst einräumen. Hat eigentlich niemanden interessiert. Hauptsache man hat seine Kollegen informiert und die Arbeit erledigt.
Karriere/Weiterbildung
kann man mit Bildungsscheck und Bildungsurlaub gesetzlich durchdrücken, sonst gibt es in der Regel nichts.
Gehalt/Benefits
Würde nur noch unterschreiben, wenn das Gehalt in Vorkasse gezahlt wird. Sonst läuft man im schlimmsten Fall hinterher. Und alle Absprachen schriftlich festhalten, sonst wird das nichts. Die Masche die dort gefahren wird immer die Gleiche ist, nur mit einem anderen Gesicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Mülltrennung, zum Schluss kam eh alles in eine Tonne. Der Wirtschaftsverein betitelte es wohl so vorne Hui hinten Pfui.
Kollegenzusammenhalt
Bessere Kollegen konnte man sich kaum wünschen, der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft war sehr gut. Ausreißer gibt es natürlich immer.
Umgang mit älteren Kollegen
Wurden zum Teil aufs Abstellgleis geschoben, das Know How und Potential wurde nicht genutzt.
Vorgesetztenverhalten
Leider gibt es keinen negativ Stern, egal ob alte Geschäftsführung, neue Geschäftsführung oder Insolvenzverwalter "schlimmer geht immer".
Die Verantwortung, wenn etwas nicht lief wurde immer mit Pauken und Trompeten auf die einzelnen Mitarbeiter verteilt, wenn etwas nicht lief.
"Wenn der Fisch am Kopf stinkt, kann es am Schwanz nicht besser werden"
Arbeitsbedingungen
Im Sommer heiß, im Winter kalt. 2021 noch mit einem IPhone6 rumrennen gehört zur Top Ausstattung. Zum Teil kein Arbeitsschutz! Zum Teil haben sich die Kollegen eigene ergonomische Möbel mitgebracht.
Kommunikation
Zur Kommunikation kann man nur sagen unter den Mitarbeitern Top (der Buschfunk funktioniert). Von oben kommt nichts, oder nur Luftinformationen.
Gleichberechtigung
Familie ja, der Rest nein war früher, heute sind es die Investoren mit der Vetternwirtschaft
Interessante Aufgaben
Waren stehts eine Herausforderung, mit geringen, oder gar keinen Mitteln möglichst viel herauszuholen. Die Zusammenarbeit mit den Kunden und den Projekten waren immer Top.