Nur das Geld und die wirtschaftliche Lage hält viele noch bei KLEEMANN
Verbesserungsvorschläge
Den enormen Wasserkopf wieder minimieren. Mittlerweile hat die Verwaltung und Planung mehr Mitarbeiter wie das arbeitende Volk in der Produktion. Das traurige daran ist, daß sich nichts spürbar verbessert. Eher das Gegenteilist ist der Fall. Es wird immer träger und komplizierter.
Auch einmal auf das hören was der "niedrige" Mitarbeiterkreis in der Produktion zu sagen hat.
Arbeitsatmosphäre
Es wird immer mehr Leistung in der Produktion verlangt während im sogenannten "weißem Haus" (Verwaltung/Technik) sich munter weiter ausgeruht wird und nichts erkennbaren dazu beigetragen wird, dass sich die Produktion verbessert.
Stücklisten stimmen nicht, sogenannte BSB-Einträge werden nicht bearbeitet. Teilweise werden kostenreduzierende Änderungen nicht umgesetzt. Dokumentationen existieren nicht, neu eingeführten WIS System völlig unbrauchbar und falsch usw.
Image
Nach außen hin möchte man sich gerne gut präsentieren.... jedoch mehr Schein als Sein
Work-Life-Balance
Ohne Überstunden und Samstagsarbeit kann der Produktionsplan nicht eingehalten werden. Werden sie nicht freiwillig geleistet werden sie eben angeordnet. Geleistete Überstunden werden zu 95% für betriebliche Zwangspausen/-schließungen für Umbauten, selbsverschuldete Produktions-/Materialengpässe oder Unfähigkeit des Führungspersonals verwendet. Persönliche verwendeter Überstundenabbau zur Freizeitgestalltung ist kaum möglich und nicht gern gesehen.
Gut ist die Umwandlung des T-Zug-Geldes in 8 weitere Urlaubstage.
Karriere/Weiterbildung
Für Mitarbeiter der Oroduktion eher schlecht außer man gehört zu den beliebten JA-Sagern, Mitläufern und/oder Kollegenverkäufer.
Wer zu sehr nervt, etwas bewegen will oder sich nicht an die eingespielte Maschinerie hält wird gnadenlos versucht zu unterdrücken oder nicht beachtet.
Gehalt/Benefits
Sind einigermaßen in Ordnung.
Wird bei der Bewertung der Tätigkeit festgestellt, daß die die ERA-Vorlage der IGM ein zu hohes Entgelt vorsieht wird kurzerhand einfach eine eigene, kostengünstigere erstellt.
Kollegenzusammenhalt
Könnte besser sein ist jedoch auch nicht schlecht. Man muss aufpassen wem man vertrauen kann und wem nicht! Es gibt viele die nicht in der Lage sind Differenzen direkt mit einem zu klären aber "gross" darin sind hinter dem Rücken zu reden und demjenigen jeden Tag ins Gesicht zu schauen. Oft wird dies dann vom Meister/Leiter gewollt und unterstützt.
Umgang mit älteren Kollegen
War schon besser ....
Vorgesetztenverhalten
Einfach nur schlecht! Eigentlich null Sterne aber dan kann man hier nichts schreiben. Hier zählt nur: du spielst nach meinen persönlichen Regeln oder du kommst hier nicht weiter und niemand nimmt dich Ernst.
Ebenso werden nicht so gern gesehene Mitarbeiter auf ihren Kaffekonsum mit anderen Kollegen am bereitgestelltem Kaffeeautomat hingewiesen während beliebtere Kollegen sich und anderen, darunter auch der ein oder andere Vorgesetzte, den Kaffee/Espresso in der Siebträgermaschine im selbst eingerichtetem Bistro-/Pausenraum aufblühen und gemütlich trinken.
JA-Sager, Mitläufer und Kollegenverkäufer sind bei vielen Leitern/Meistern gern gesehene Mitarbeiter und geniessen die ein oder anderen Privilegien wie Rauchen ohne "Raucherschein" oder gemütliches Quatschen unter "Kollegen". Auch die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen erhöhen sich dadurch enorm.
Mitarbeiter, die noch motiviert sind und versuchen die Lage etwas zu verbessern, werden eher als störend angesehen und belächelt bzw. wird hinter dem Rücken gelästert. Man meint teilweise es ist gewollt das sich nichts verbessert.
Arbeitsbedingungen
In den Wintermonaten ist es unerträglich in der Produktion, da ständig die Aussentore auf gehen und noch dazu die Heizung aus Sparmaßnahmen herunter reguliert wurde.
Im Sommer genau das Gegenteil. Während die Temperaturen in der Halle unerträglich hoch werden, geniessen die Leiter/Meister/Bürokräfte ihren klimatisierten Arbeitsplatz.
Eine Verbesserung in der Produktionshalle wurde bereits mehrfach angesprochen, jedoch besteht kein Interesse daran etwas zu verändern.
Werkzeug wird aus Sparmaßnahmen, auch wenn es defekt ist, nur spärlich ersetzt. Teilweise bringen Mitarbeiter privat erworbenes Werkzeug zur Arbeit mit.
Arbeitsabläufe, wie Anbaureihenfolge und Taktpläne, werden nicht eingehalten. Großteils wird viel Zeit für das Suchen von Bauteilen verschwendet. Centartikel/Verbrauchsmaterial werden im Lager im Liftsystem gelagert und werden dadurch unerschwinglich verteuert und sind nicht sofort verfügbar.
Das eingeführte Warehousemanagment funktioniert zu 80% nicht. Leere Lagerorte werden nur nach Reklamation wieder gefüllt.
Einfach Katastrophal
Kommunikation
Kommunikation findet hier nur in der morgendlichen Kaffee- und Bespaßungsrunde der Meister/Leiter im für alle einsehbaren Bürocontainer.
Ob es bei dieser Runde um Themen der Firma geht mag man, von außen gesehen, stark bezweifeln.
Informationen für Mitarbeiter werden teilweise garnicht,nur spärlich oder nur auf Anfrage weiter gegeben.
Gleichberechtigung
Ganz gravierend ist mittlerweile die Spaltung der Zweiklassengesellschaft zwischen dem sogenannten "weißem Haus"(Verwaltung/Technik) / Büromitarbeitern und der Produktion. Neueste Erkennbarkeit die Verteilung/Aufteilung der Parkplätze.
Auch die Verfahrensweise beim Rauchen macht dies deutlich. So müssen Raucher der Produktion einen "Raucherschein" unterschreiben, indem 15 Minuten der Arbeitszeit abgezogen werden. So einen Schein gibt es im "weißem Haus"/Verwaltung/Büro nicht. Auch verlängerte Pausen zum Mittagessen oder in der im "weißem Haus" eingerichten Cafelouge werden nicht abgezogen während ein Mitarbeiter der Produktion gefühlt jede Minute nachweisen muss bzw. die Produktivität vorgehalten wird.

