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Epilepsiezentrum 
Kleinwachau
Bewertung

Keine Verbesserung in Sicht…

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Sächsisches Epilepsiezentrum Radeberg (Kleinwachau) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiterausflüge (die es seit Corona leider nicht mehr gibt), flache Hierarchien

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auch in Kleinwachau wird zunehmend profitorientiert gehandelt. Fallzahlen stehen im Mittelpunkt und dann erst das Wohl des Patienten.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung gegenüber der Mitarbeiter.
Kleine Geschenke zu Weihnachten sind nett, doch sollte vielleicht eher in die Verbesserung der Arbeitsbedingung investiert werden. Grußkarten und Shampoos werden die Mitarbeiter nicht im Unternehmen halten.

Arbeitsatmosphäre

Frustrierend. Dauerstress und Druck von allen Seiten um noch mehr zu schaffen.

Kommunikation

regelmäßige Gesprächsrunden, Intranet, MS Teams, Teambesprechungen, Mitarbeitergespräche. In Kleinwachau wird viel gesprochen, nur ändert sich nichts. Der Wechsel in der Geschäftsführung hat die Kommunikation etwas verbessert, aber die Probleme bestehen noch immer.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt des Teams ist das Einzige was mich noch hält. Inklusive eines Vorgesetzten, der fürs Team einsteht (nur leider nichts erreicht, da Probleme nach oben hin versacken).

Work-Life-Balance

Schichtdienst. Wochenend- u. Feiertage. Immer wieder kurzfristige Dienstwechsel, um Personalausfälle zu kompensieren (das muss man so hinnehmen, private Planungen so fast unmöglich), wer sehr spontan aus dem frei geholt wird bekommt zusätzlich 30 Euro, das ist aber sehr selten, wenn man ohnehin schon 39,5 Stunden arbeitet. Da mein Bereich seit Jahren unterbesetzt ist, schuftet ein Mitarbeiter für zwei und muss die Arbeit trotzdem schaffen. Arbeitspensum steigt seit Jahren an. Privatleben und Gesundheit leiden sehr.

Vorgesetztenverhalten

Alles oberhalb der Teamleitung ist völlig unwissend und blind was das Arbeitspensum und die Arbeitsbedingungen angeht. Chronischer Personalmangel hebt niemanden mehr an. Keine Wertschätzung für das was geleistet wird.

Interessante Aufgaben

Keine Ressourcen für noch mehr Aufgaben, egal wie interessant. Grundsätzlich finde ich mein Aufgabenfeld sehr gut.

Gleichberechtigung

Kollegen mit Kindern haben bei der Dienstplanung/Urlaubsplanung Vorrang. Es wird auch nicht erwartet das sie spontan einen anderen Dienst machen können, zum Nachteil der Alleinstehenden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind natürlich noch schneller überarbeitet. Es folgen Stundenreduzierung oder Langzeitkrank. Es weniger "belastende" Dienste geplant (leider zu lasten der anderen).

Arbeitsbedingungen

Personalmangel wir nicht gesehen oder ignoriert. Solange die Arbeit erledigt wird, ist es ja egal auf wessen kosten dies geschieht. (Fachpersonal bewirbt sich in meinem Bereich seit Jahren nicht mehr, da die Arbeitsbedingungen für meine Berufsgruppe in vielen Einrichtungen besser sind).
Räumlichkeiten meines Bereichs zu eng bemessen, Optimierung für die Zukunft auch nicht vorgesehen. Investiert wird nur in Dinge, die auch gefördert werden.
Arbeitskleidung ist Mangelwahre, Problem besteht seit Jahren und wird nicht gelöst, beschämend für Personal, welches aus Hygienegründen dazu verpflichtet ist diese zu tragen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel zu viel Papier. Digitalisierung wird nun umgesetzt da es nun vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
Der Umgang mit Menschen mit Behinderung ist positiv hervorzuheben. Sportangebote, Integrationsangebote, Ausflüge ect.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt richtet sich nach AVR. Fühle mich fair bezahlt.

Image

Die Einrichtung hat einen guten Ruf. Nur reicht eine gute Außenwirkung nicht um Fachpersonal zu gewinnen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen erfolgt regelmäßig, Teilnahmen werden nur immer schwieriger da ein Mitarbeiter auf Weiterbildung, ein Mitarbeiter weiniger auf Arbeit ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Antonie MuschalekLeitung Unternehmensentwicklung und Projektmanagement

Liebe*r Kollege*in,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir bedauern, dass Sie mit Ihrer Arbeitssituation unzufrieden sind. Wir nehmen wahr, dass die Arbeitsbelastung in den letzten beiden Jahren zugenommen hat und bemühen uns, personellen Engpässen durch gezieltes Recruiting, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität und Personalentwicklung entgegenzuwirken.
Wir werden Ihr Feedback in unsere konzeptionellen Überlegungen einbeziehen. Falls Sie zu einem persönlichen Austausch bereit sind und daran unmittelbar mitwirken möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Freundliche Grüße
Antonie Muschalek
Leitung Unternehmensentwicklung und Projektmanagement

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