Viel Potenzial, aber deutlicher Verbesserungsbedarf!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die vielseitigen und interessanten Aufgaben sowie der gute Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über viel Potenzial, wenn die vorhandenen Stärken künftig besser genutzt werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den hohen Druck, die geringe Wertschätzung und das fehlende Vertrauen. Auch die kaum vorhandene Work-Life-Balance und die belastenden Arbeitsbedingungen empfand ich als problematisch für viele meiner Kollegen. Letztlich waren für mich aber die fehlende Wertschätzung, der Führungsstil und insgesamt das mangelnde Vertrauen in die Belegschaft entscheidend.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung, Vertrauen und eine offene, verlässliche Kommunikation würden vieles verbessern. Arbeitsbelastung und Zeitdruck sollten realistisch gestaltet und die Bedingungen in der Produktionshalle überprüft werden. Mitarbeitende brauchen ausreichend Zeit, um Aufgaben sorgfältig abzuschließen und sich weiterzuentwickeln. Das Potenzial des Unternehmens und der starke Kollegenzusammenhalt sind dafür eigentlich eine gute Grundlage.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war von Druck, Kontrolle und wenig Vertrauen geprägt. Sehr schade, denn das Unternehmen und viele engagierte Mitarbeitende haben durchaus Potenzial.
Image
Das Image des Unternehmens habe ich sowohl intern als auch in meinem beruflichen Umfeld als deutlich angeschlagen wahrgenommen. Das ist bedauerlich, da das Unternehmen grundsätzlich viel Potenzial hat.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht kaum vorhanden. Die hohe Arbeitsbelastung und der ständige Druck ließen wenig Raum für einen gesunden Ausgleich.
Karriere/Weiterbildung
Man lernt fachlich sicherlich viel. Im Arbeitsalltag fehlten jedoch häufig die nötige Zeit und Ruhe, um sich intensiv mit Themen zu beschäftigen und diese konsequent zu Ende zu bringen.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Zusatzleistungen waren insgesamt in Ordnung, lagen aus meiner Sicht aber, verglichen mit dem, was abverlangt wurde, eher im durchschnittlichen Bereich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein hatten in meiner Wahrnehmung keinen hohen Stellenwert. Einzelne Ansätze waren erkennbar, insgesamt fehlte jedoch eine klare Priorisierung.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war sehr gut. Auch in schwierigen Situationen konnte man sich aufeinander verlassen und gegenseitig unterstützen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Arbeit in der Automotive-Metallproduktion ist körperlich sehr belastend – insbesondere für ältere Beschäftigte. Das Arbeitsumfeld in der Halle, die Luftverhältnisse und der hohe Druck erschweren den Arbeitsalltag zusätzlich.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten habe ich insgesamt als wenig wertschätzend und sehr belastend erlebt. Die Zusammenarbeit mit einem Teil der GF war zunächst gut. Allerdings entstand bei mir der Eindruck, dass die Wertschätzung stark vom eigenen Nutzen für das Unternehmen abhing.
Arbeitsbedingungen
Bei den Arbeitsbedingungen besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.
Kommunikation
Die Kommunikation war häufig wenig transparent und stark hierarchisch geprägt. Informationen wurden nicht immer rechtzeitig oder vollständig weitergegeben. Hier wäre deutlich mehr Offenheit und Verlässlichkeit wünschenswert.
Gleichberechtigung
Eine faire und wertschätzende Behandlung habe ich unabhängig von Position oder Person kaum wahrgenommen. Gleichberechtigung sollte sich nicht darin zeigen, dass sich viele Mitarbeitende gleichermaßen schlecht behandelt fühlen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren vielseitig, anspruchsvoll und überwiegend interessant. Umso bedauerlicher ist es, dass die sonstigen Rahmenbedingungen das vorhandene Gestaltungspotenzial eingeschränkt haben.