Ihr Unternehmen?

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Klinikum 
Frankfurt 
(Oder) 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Diagnostische Radiologie, Klinikum Frankfurt (Oder)

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Frankfurt (Oder) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dieser Bericht bezieht sich spezifisch auf die diagnostische Radiologie von Klinikum Frankfurt (Oder).

Zunächst möchte ich sagen, dass der ehemalige Chefarzt der diagnostischen Radiologie wahrscheinlich der beste und netteste Chefarzt ist, dem du jemals begegnen wirst. Er kümmert sich aufrichtig um die Ärzte und begegnet ihnen auf Augenhöhe. Heute ist er Chefarzt der interventionellen Neuroradiologie.

Leider hat seit 2024 eine neue Leitung die diagnostische Radiologie übernommen. Diese Leitung führt in erster Linie durch Einschüchterung und Manipulation. Der Drahtzieher hinter diesem System (nennen wir ihn Mustermann) wendet systematisch verschiedene Strategien an, um die Abteilung zu kontrollieren.

In regelmäßigen Abständen lädt Mustermann dich zu Einzelgesprächen ein. Dabei gibt er zunächst vor dein Freund zu sein, während er insgeheim versucht deine Schwachstellen herauszufinden, um sie später gegen dich zu verwenden. So fand er beispielsweise heraus, dass einige Ärzte in Frankfurt (Oder) arbeiten weil ihre Familien direkt hinter der Grenze in Polen leben. Von da an nutzte er dies um sie unter Druck zu setzen, indem er ihnen sagte sie müssten X oder Y tun, andernfalls könnten sie sich eine andere Arbeitsstelle suchen – weit entfernt von ihren Familien. Auch andere Ärzte wurden oft mit der Kündigung bedroht. Er gibt sich auch gerne als jemand aus, der auf deiner Seite steht und deine Interessen im Blick hat, beispielsweise indem er dir sagt, dass du für deine Weiterbildung eine bestimmte Arbeitsleistung erbringen müsstest. In Wirklichkeit geht es ihm aber vor allem darum, möglichst viele Abrechnungen zu generieren, damit er gegenüber der Krankenhausleitung gut dasteht. An deiner Weiterbildung hat er null Interesse.

Ein bestimmter Oberarzt war besonders feindselig. Er war Mustermanns Vollstrecker. Schon in der Anfangszeit als er erst seit wenigen Wochen dort arbeitete, begann er bereits sich aufzuspielen. Einmal kam ein Arzt aufgrund eines stadtweiten Straßenbahnstreiks zu spät zur Arbeit. Der Vollstrecker fuhr ihn unhöflich an und sagte, das sei keine akzeptable Aurede. Ein paar Monate später – und wer kam wegen einer säsionalen Fahrplanänderung bei der Straßenbahn zu spät? Niemand anderes als der Vollstrecker. Natürlich war das eine gute Ausrede. Der Vollstrecker suchte außerdem in den Befunden jedes Arztes nach Fehlern (seiner Meinung nach) und konfrontierte die Betroffenen anschließend aggressiv. Wie sich herausstellte, schikanierte der Vollstrecker – teilweise auf Anweisung von Mustermann – systematisch bestimmte Ärzte aus dem Team des ehemaligen Chefarztes um sie zum Kündigen zu bewegen. Mustermann versuchte außerdem den ehemaligen Chefarzt dazu zu bringen, den Vollstrecker in der Neurointervention auszubilden (damit dieser ihn letztendlich ersetzen konnte?). Als das nicht funktionierte, wurde eine Assistenzärztin des ehemaligen Chefarztes, die häufig in der Neurointervention tätig war, unerbittlich schikaniert bis sie schließlich kündigte.

Wenn das fragwürdige Vorgehen der neuen Leitung zur Kündigung von Mitarbeitern führte, verdrehten Mustermann und seine Truppe die Geschichte und verbreiteten Gerüchte über den jeweiligen Arzt, der gegangen war um ihren eigenen Ruf zu schützen. Ich frage mich ob ihnen bewusst war, dass jeder ihre Lügen sofort durchschaut hat.

Ein weiteres Mitglied der neuen Leitung scheint unter einem pathologischen Maß an Rigidität zu leiden. Er verlangt, dass man alles exakt so macht wie er es vorgibt und jede Abweichung – unabhängig von den Umständen – wird als Ungehorsam gesehen. Er ist der Typ, der nicht mit der Wimper zucken würde dich wegen irgendeines Fehlers bei den Behörden zu melden. Bei einigen Untersuchungen erwartet er, dass du ihn fragst um genau zu klären was er möchte – obwohl er die Hälfte der Zeit sowieso nicht erreichbar ist. Und viel Glück wenn du es wagst, nach eigenem Ermessen zu handeln. Nur er kennt den richtigen Weg, alle anderen sind falsch. Trotz seiner ständigen Betonung, dass die Ärzte seine Autorität respektieren müssten, zeigt er gegenüber dem ehemaligen Chefarzt, der mindestens zehn Jahre mehr Erfahrung hat als er, einen völligen Mangel an Respekt. (Forts.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

(Forts.) Soweit ich weiß, bekommen neue Ärzte inzwischen keine unbefristeten Arbeitsverträge mehr sondern nur noch Jahresverträge. Dadurch kann die Leitung dich leichter mit einer Kündigung unter Druck setzen. Du solltest davon ausgehen, dass jedes Versprechen das man dir gibt wahrscheinlich eine Lüge ist – dann bist du auf der sicheren Seite. Ein Assistenzarzt wurde nach seiner Probezeit dazu gebracht einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Mustermann sagte ihm dieser würde verlängert wenn er fleißig arbeite. Er arbeitete in den folgenden Monaten wie verrückt, machte unbezahlte Überstunden, leistete vorbildliche Arbeit – und am Ende wurde er trotzdem hinausgeworfen. Ein anderer Arzt brachte seine gesamte Familie nach Frankfurt (Oder) nachdem dieser Leute ihm eine Stelle versprochen hatten. Auch er wurde während der Probezeit entlassen. In beiden Fällen ging dem ein Konflikt mit dem Vollstrecker voraus, der die beiden monatelang schikanierte und belästigte.

Mustermann brachte außerdem jemanden von den Ärzten dazu, für ihn die anderen auszuspionieren. Diese Person tauchte in den Büros der Ärzte auf um herauszufinden was sie machten, fragte einen Arzt über einen anderen usw., um Mustermann mit Informationen zu versorgen. Ich vermute, dass Mustermann diesem Spion im Gegenzug eine Beförderung versprochen hatte aber diese Beförderung kam nie. Auch dieser Spion wurde schikaniert und musste die Abteilung kurze Zeit später verlassen. Selbst der Vollstrecker Mustermanns wurde schließlich schikaniert und verließ die Abteilung kurze Zeit später. Ein Assistenzarzt versuchte sich durch Einschmeicheln bei Mustermann Vorteile zu verschaffen. Dies schien zunächst erfolgreich zu sein da Mustermann ihn gegenüber den anderen Assistenzärzten bevorzugte. Letztlich wurde jedoch auch sein Vertrag nicht verlängert. Mustermann lässt andere seine schmutzige Arbeit erledigen. Er hetzt einen gegen den anderen auf und lässt sie am Ende fallen.

Mehrere Mitglieder der Abteilung haben das destruktive Verhalten der neuen Leitung bereits der Personalabteilung und dem Betriebsrat des Klinikums gemeldet. Einige haben die neue Leitung sogar der Ärztekammer gemeldet nachdem sie sich geweigert hatte die Logbücher der Assistenzärzte zu unterschreiben. Letztendlich verstehen sie jedoch nur diese Sprache – Drohungen und Druck. Wenn sie etwas von dir wollen, zwingen sie dich dazu, aber wenn du etwas von ihnen benötigst, verweigern sie es solange du sie nicht dazu zwingst.

Ich erinnere mich daran, dass wir einmal eine PJlerin in der Abteilung hatten. Sie war wirklich lieb, und ich habe versucht sie vor den Gefahren der neuen Leitung zu warnen. Es war schon lustig weil ein Oberarzt immer unruhig wurde wenn er mich mit ihr sah, und versuchte sie abzulenken und von mir wegzulotsen. Er hatte wahrscheinlich Angst, dass ich ihr erzählen würde wie sie die Ärzte hier ausnutzen. Sie ist inzwischen als Ärztin in die Abteilung eingestiegen und ich kann nur hoffen, dass ihre positive Art die toxische Atmosphäre überwiegt.

Was die MTRAs betrifft, sind die meisten von ihnen nett und sehr fleißig. Zwei oder drei werden allerdings gegenüber den Ärzten laut wenn sie ihren Willen nicht bekommen, insbesondere wenn man als einziger Arzt in dem Großraum sitzt. Eine der MTRA-Leitung hat einen massiven Minderwertigkeitskomplex und kompensiert das manchmal indem sie versucht, die Ärzte herabzusetzen oder sich ihnen gegenüber zu widersetzen. Wenn sie versucht einen Arzt wegen irgendetwas einzuschüchtern und dieser nicht darauf eingeht, erzählt sie den MTRAs eine andere Version der Geschichte um sie dazu zu bringen, sich gegen den Arzt zu stellen. Außerdem nimmt sie dein Geburtsdatum aus deinen persönlichen Unterlagen (wahrscheinlich aus dem Formular, das du beim Antrag für das Dosimeter ausfüllst) und trägt es ohne deine Erlaubnis in einen für alle zugänglichen Kalender im Aufenthaltsraum ein. So viel zum Thema Datenschutz. Also pass auf.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mustermann in erster Linie auf seinen eigenen Erfolg bedacht ist und die Mitarbeiter als Mittel zu diesem Zweck benutzt. Er und seine Leute verfügen über sehr wenig Führungserfahrung und glauben offenbar, Führung bedeute die Mitarbeiter zu unterwerfen und zu manipulieren. Wenn du trotzdem noch glaubst, dass dies der richtige Arbeitsplatz für dich ist, viel Glück. Mein Rat: Lass dich nicht von deren Tricks täuschen, kenne deine Rechte und lass sie dir nicht nehmen. Mustermann sucht bei jedem nach dessen Schwachstelle – doch auch er hat seine. Er muss die Illusion aufrechterhalten, die Mitarbeiter unter seiner Kontrolle zu haben, und bekommt Angst wenn jemand diese Illusion durchbricht. Handle entschlossen gegen die neue Leitung wenn es notwendig ist, und schütze dich und deine Kollegen.

Verbesserungsvorschläge

Leitung der diagnostischen Radiologie wechseln.


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