Führungskritik, Unterbesetzung und positive Benefits
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz der schwierigen Führungssituation und der hohen Belastung durch Unterbesetzung sind die angebotenen Urlaubstage sowie die zusätzlichen AZV-Tage fair bemessen und unterstützen die Erholung. Aktionen wie der Campuslauf und kleine Aufmerksamkeiten zeigen, dass das Unternehmen bemüht ist, den Mitarbeitenden Wertschätzung zu vermitteln – auch wenn dies leider nicht immer im Führungsverhalten widergespiegelt wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Bereichsleitung zeigte ein autoritäres und ausgrenzendes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden, die nicht ihrer Linie folgten. Kritik wurde nicht angenommen, sondern mit systematischem Druck und subtiler Ausgrenzung beantwortet. Besonders enttäuschend war,
dass die PDL dieses Verhalten nicht nur duldete, sondern in vielen Fällen mittrug. Eine offene, wertschätzende Führungskultur war dadurch nicht gegeben.
Die Kommunikation war unzureichend und teilweise nicht vorhanden. Wichtige Informationen wurden oft nicht weitergegeben oder nur unklar kommuniziert, was zu Missverständnissen und zusätzlichem Stress führte.
Zudem war ständiges Einspringen an freien Tagen keine Ausnahme, sondern Alltag. Eine dauerhafte Unterbesetzung erhöhte die Arbeitsbelastung erheblich und erschwerte die Planung des Privatlebens.
Verbesserungsvorschläge
- Führungskultur überarbeiten:
Eine offene, wertschätzende und transparente Führung sollte etabliert werden, in der Kritik willkommen ist und Mitarbeitende respektvoll behandelt werden.
- PDL stärker einbinden:
Die Pflegedienstleitung sollte eine aktivere Rolle bei der Kontrolle und Verbesserung des Führungsverhaltens der Bereichsleitung übernehmen und problematische Verhaltensweisen konsequent adressieren.
- Kommunikation verbessern: Regelmäßige, klare und verbindliche Informationsweitergabe auf allen Ebenen sollte sichergestellt werden, um Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden.