Mein Georg. Dein Georg. Unser Georg...oder besser: Deren Georg.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Haustarif ist stark an den TvöD angelehnt, d. h. die Bezahlung ist wirklich sehr gut. Außerdem gibt es eine gute Verkehrsanbindung an den ÖPNV.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
MA werden zunehmend als Kosten- und somit Störfaktor wahrgenommen. Kein gutes Betriebsklima durch Überheblichkeit und fehlenden Respekt von oben nach unten, aber auch untereinander.
Verbesserungsvorschläge
Kritikfähigkeit erlernen.
Es wäre schön den Fokus auf ein Zusammengehörigkeitsgefühl im Team zu setzen. Ungerechtigkeiten zwischen den MA erzeugen großen Unmut und könnten leicht beseitigt werden.
Bitte nicht weiter beim Personal einsparen. Das geht auf Kosten der Gesundheit der verbleibenden MA.
Arbeitsatmosphäre
Von Vorgesetzten kommt kein (ehrlich gemeintes) Lob, was gar nicht wirklich notwendig wäre. Es würde reichen, wenn einem bei vorkommenden Fehlern keine Absicht oder Böswilligkeit unterstellt würde, wenn einem ein Gefühl von Zusammengehörigkeit des gesamten Teams vermittelt und vorgelebt werden würde. Stattdessen wird von zwei Seiten gesprochen, bei denen man zwischen Uniabsolventen und "nicht studiertem Personal" unterscheidet. Prinzipiell herrscht hier kein Vertrauen, kein Respekt und kein gutes Betriebsklima.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind in diesem Geschäftsbereich gut und familienfreundlich. Die Urlaubsplanung gestaltet sich allerdings jedes Jahr sehr schwierig, da fehlendes Personal zu gravierenden Engpässen führt.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zur tarifgemäßen Bezahlung im privaten Sektor, verdient man hier sehr gut. Die Gehälter werden stets pünktlich überwiesen und es gibt Rabattprogramme.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist stark von den individuellen Stimmungen der MA abhängig. Einige wenige verstehen sich untereinander sehr gut und halten wirklich zusammen. Die meisten MA sind allerdings nur auf ihren eigenen Vorteil aus und nehmen dafür keine Rücksicht auf Moral oder Anstand.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden zwar nicht gefördert, aber auch nicht gefordert.
Einige Kollegen, die lange im Unternehmen waren, wurden aufgrund unterschiedlicher Befindlichkeiten gegangen.
Vorgesetztenverhalten
Ein sehr großes Problem besteht darin, dass Arbeitsabläufe und Aufgabenverteilung nicht bekannt sind. Es besteht auch kein Bedürfnis daran etwas zu ändern.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist sehr stark von deren Stimmung abhängig. An guten Tagen werden MA in Entscheidungen einbezogen. Konflikte werden mit einem Schulterzucken hingenommen, die Schuld wird grundsätzlich bei anderen gesucht. Über nicht gleichgestelltes Personal äußert man sich sehr abfällig. Überheblichkeit ist ein großes Problem.
Kommunikation
Innerhalb des Geschäftsbereiches gibt es sehr häufig (teilweise lange) Meetings, die nur der Vorführung von Mitarbeitenden (im Folgenden MA) dienen. Wichtige Informationen erhält man aus der Zeitung oder über den so genannten Buschfunk. Es gibt teilweise sogar Anweisungen Informationen zurückzuhalten.
Gleichberechtigung
Die Diskriminierung beschränkt sich hier ausschließlich auf fähige MA, die offen ansprechen, wenn es Unstimmigkeiten/ Ungereimtheiten gibt. Damit werden sie allerdings als Störfaktor wahrgenommen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind nicht gerecht verteilt. Wer seine Aufgaben gewissenhaft und gründlich erledigt, muss noch mehr übernehmen. Wer sich ewig an einer Aufgabe aufhält und länger bleiben muss, darf sich unter Umständen (je nach Position) Mehrarbeit aufschreiben.
Andere haben scheinbar einen Freifahrtschein für Kaffee-/ Raucherpausen und vorzeitigen Feierabend.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig und auch sinnstiftend. Es gibt teils großes Potential Arbeitsabläufe zu optimieren. Wenn dies nicht mit zu vielen Neuanschaffungen verbunden ist, werden diese meist auch umgesetzt.