Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 12.6.2026
Das Klinikum Itzehoe erzielt in der Gesamtbewertung eine gemischte Beurteilung. Besonders die Vergütung steht in der Kritik: Viele Bewertungen beschreiben das Pflegegehalt als das niedrigste in der Region, Gehaltserhöhungen nach TVöD verzögern sich, und Mitarbeiter:innen in Tochtergesellschaften sehen sich schlechter gestellt. Das Image des Hauses hat nach Einschätzung vieler Rezensent:innen in den letzten Jahren gelitten, und das Verhalten von Vorgesetzten wird als wenig wertschätzend und kaum unterstützend beschrieben. Auch die interne Kommunikation gilt als unzureichend: Entscheidungen werden ohne Einbindung der Belegschaft getroffen, Informationen erreichen die falschen Stellen oder gehen verloren.
Karrieremöglichkeiten sind begrenzt und hängen stark von Eigeninitiative ab, während die Work-Life-Balance zwar Gl...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zum Gehalt und den Sozialleistungen beim Klinikum Itzehoe fallen negativ aus. Kritisch äußern sich Nutzer:innen vor allem zur Vergütung im Pflegebereich, die im regionalen Vergleich als besonders niedrig gilt. Auch in den Tochterfirmen empfinden Mitarbeiter:innen die Bezahlung als unzureichend. Zudem hinken Gehaltsanpassungen dem TVöD hinterher, und ein schlecht ausgehandelter Haustarifvertrag sorge dafür, dass Grundgehalt und Einmalzahlungen deutlich hinter dem öffentlichen Dienst zurückbleiben. Weihnachtsgeld oder weitere Bonuszahlungen werden nach Angaben einiger Nutzer:innen nicht gewährt. Auf der anderen Seite erkennen wenige Bewertungen an, dass die Vergütung grundsätzlich am TVöD orientiert ist und Leistungen wie vermögenswirksame Leistungen, Einspringprämien sowie jährliche Sonderzahlungen enthalten sind. Regelmäßige Gehaltssteigerungen durch den Tarifvertrag werden ebenfalls positiv erwähnt, wenngleich das Gesamtbild von der Kritik an der Vergütungshöhe geprägt wird.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein des Klinikums Itzehoe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige erkennen positive Ansätze, etwa die Nutzung von Homeoffice zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs oder die Berücksichtigung des Klimaschutzes, wo es im Klinikbetrieb möglich ist.
Kritischer äußern sich jedoch mehrere Nutzer:innen zu konkreten Umsetzungen. Mülltrennung im Verwaltungsbereich funktioniere kaum, und Initiativen wie Photovoltaikanlagen oder Abfalltrennung wirkten eher repräsentativ als wirklich gelebt. Obwohl das Klinikum als papierloses Krankenhaus gilt, berichten Nutzer:innen von einem nach wie vor hohen Papierverbrauch. Hinzu kommt die generelle Einschätzung, dass Krankenhäuser strukturell viel Abfall erzeugen. Das soziale Bewusstsein des Arbeitgebers kommt in den Bewertungen kaum zur Sprache. Insgesamt spiegelt sich in den Bewertungen eine Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Praxis wider.
Das Image des Klinikum Itzehoe wird von den Nutzer:innen als deutlich negativ wahrgenommen. Die Bewertungen beschreiben einen anhaltenden Abwärtstrend, der laut einigen Nutzer:innen auf vergangene Fehlentscheidungen sowie Sparmaßnahmen zurückzuführen sei. Wenige Nutzer:innen heben hervor, dass einzelne Abteilungen nach wie vor stark aufgestellt seien, während andere ausdrücklich gemieden werden sollten. Der Ruf des Hauses habe in den vergangenen Jahren erheblich gelitten, und mehrere Bewertungen deuten auf einen schlechten Ruf hin, der sich weiter verschlechtere. Insgesamt zeichnen die Nutzer:innen ein kritisches Bild der Außenwahrnehmung des Klinikums.
Das Vorgesetztenverhalten beim Klinikum Itzehoe wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben fehlende Unterstützung und mangelnde Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiter:innen. Zudem bemängeln einige, dass Vorgesetzte Leistungen nicht anerkennen und schwache Leistungsträger:innen nicht ansprechen. Auch die Präsenz der Führungskräfte steht in der Kritik: Wenige Nutzer:innen schildern, dass Vorgesetzte die direkte Zusammenarbeit meiden und hauptsächlich auf Distanz kommunizieren. Darüber hinaus empfinden einige Mitarbeiter:innen, dass Führungskräfte vorrangig untereinander agieren, statt die Belegschaft aktiv einzubeziehen. Lediglich wenige Bewertungen äußern sich etwas positiver und wünschen sich mehr Professionalität oder heben hervor, dass Verbesserungen – etwa bei der Reaktionszeit auf Anfragen – bereits erkennbar sind.
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