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Kloeckner 
Metals 
Germany 
GmbH
Bewertung

Gutes Gehalt, aber veraltete Technik und belastendes Arbeitsklima

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Klöckner Stahl- und Metallhandel GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was man dem Arbeitgeber lassen muss: Die Bezahlung ist wirklich gut, gerade auch für ungelernte Kräfte. Zudem ist die Firma verkehrstechnisch gut angebunden (ÖPNV und Auto), und es gibt genügend Parkplätze für die Mitarbeiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es schade, dass in diesem Unternehmen eine 'Ellenbogen-Mentalität' herrscht. Sowohl zwischen den Kollegen als auch von oben herab fehlt es an Zusammenhalt und Respekt. Statt Probleme (wie die veraltete Technik oder die Personalknappheit) gemeinsam zu lösen, wird Druck ausgeübt oder geschrien. Man fühlt sich mit seinen Sorgen oft allein gelassen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend den massiven Investitionsstau bei den Arbeitsmitteln beheben. Die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter muss Vorrang vor Sparmaßnahmen haben. Zudem ist ein Kulturwandel in der Führungsebene notwendig: Statt Druck und lautstarker Kommunikation braucht es Empathie und Wertschätzung, um die hohe Fluktuation zu stoppen. Auch der Umgang mit externen Partnern (LKW-Fahrern) sollte überdacht werden, da dies dem Ruf der Firma massiv schadet. Das gute Gehalt allein reicht auf Dauer nicht aus, um Mitarbeiter und Partner zu halten.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung habe ich als sehr angespannt wahrgenommen. Durch eine spürbar hohe Fluktuation und häufige krankheitsbedingte Ausfälle wirkte die Personaldecke oft zu dünn, was den Druck auf die verbleibenden Mitarbeiter erhöhte. Einen echten Teamgeist, um diese Phasen gemeinsam zu meistern, habe ich leider nicht mehr gespürt.

Kommunikation

"Entscheidungen der Führungsebene waren für mich oft nicht nachvollziehbar und wirkten teils willkürlich. Eine transparente Erklärung blieb oft aus. Die Kommunikation verlief aus meiner Sicht meist einseitig: Entweder wurde der Ton sehr rau und laut, oder Anliegen wurden gänzlich ignoriert."

Kollegenzusammenhalt

Das Miteinander im Team ist schwierig. Ich habe den Eindruck, dass oft eher gegeneinander als miteinander gearbeitet wurde. Vertrauen fehlte mir, da viel über Abwesende geredet wurde. Zudem empfand ich die Arbeitsverteilung als unfair.

Work-Life-Balance

"Eine verlässliche Planung von Freizeit und Privatleben war für mich kaum möglich. Neben den beinahe wöchentlichen, kurzfristigen Schichtänderungen (oft von heute auf morgen) kamen häufige Überstunden hinzu. Besonders frustrierend empfand ich, dass diese Mehrarbeit oft nötig war, um die liegengebliebene Arbeit anderer aufzufangen. Es wirkte auf mich so, als hätten Kollegen, die sich weniger engagierten, keinerlei Konsequenzen zu befürchten, während die Gewissenhaften die Last tragen mussten."

Vorgesetztenverhalten

Ich habe den Umgangston des Vorgesetzten oft als herabwürdigend empfunden. Wenn Kritik oder Verbesserungsvorschläge geäußert wurden, reagierte der Vorgesetzte nach meiner Wahrnehmung häufig emotional und lautstark, statt sachlich. Ich hatte oft das Gefühl, dass Anliegen eher ins Lächerliche gezogen als ernst genommen wurden. Ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe habe ich hier vermisst.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit im Lager bringt naturgemäß eine gewisse Routine mit sich, was ich jedoch nicht als negativ bewerte. Die Aufgaben an sich empfinde ich als durchaus interessant und dem Berufsfeld angemessen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt viele langjährige und ältere Kollegen im Betrieb. Leider hatte ich den Eindruck, dass kaum Maßnahmen ergriffen werden, um ihnen die körperlich schwere Arbeit altersgerecht zu erleichtern. Auch die Wertschätzung für lange Betriebszugehörigkeit empfand ich als gering; außer einer namentlichen Erwähnung auf der Webseite ist mir keine besondere Anerkennung aufgefallen.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung und Arbeitsmittel wirkten auf mich stark veraltet und teilweise instandsetzungsbedürftig. Da Investitionen anscheinend ausblieben, mussten wir teils mit sehr alten Krananlagen arbeiten, was bei mir und vielen Kollegen zu subjektiven Sicherheitsbedenken führte. Die Arbeitsumgebung selbst empfand ich als belastend: Je nach Jahreszeit extrem kalt oder heiß, dazu oft staubig und in manchen Bereichen sehr ölig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier sehe ich eine positive Entwicklung: Auf Mülltrennung und Sauberkeit in den Abteilungen wird inzwischen mehr geachtet, was ich als lobenswert empfinde. Ein darüber hinausgehendes soziales Engagement des Unternehmens habe ich wahrgenommen.

Gehalt/Sozialleistungen

Hier kann ich Positives berichten: Das Gehalt empfinde ich – gerade auch für ungelernte Kräfte – als überdurchschnittlich gut und absolut fair. Die angebotenen Sozialleistungen entsprechen dem üblichen Standard.

Image

In Gesprächen mit Externen (LKW-Fahrern, Fremdfirmen, Kunden) wurde mir oft ein negatives Bild gespiegelt. Häufig wurde Unmut über lange Wartezeiten trotz Zeit Fenster und einen als schroff empfundenen Umgangston seitens der Logistikbereiche geäußert. Mein Eindruck war, dass manche Fahrer die Firma aufgrund dieser Umstände nur sehr ungern anfahren.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten zur Weiterbildung oder beruflichen Entwicklung wurden mir nicht aufgezeigt. Es entstand bei mir der Eindruck, dass im Lagerbereich keine Förderung vorgesehen ist, da die Tätigkeiten von der Führungsebene als rein ausführend und selbsterklärend betrachtet werden.

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