Hochmut kommt vor dem Fall
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hier kann man noch gestalten statt nur verwalten, wenn man dem Druck und Stress stand hält.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe unten. All dies kann nun wieder dementiert oder schöngeredet werden. Aber wer zwischen den Zeilen lesen kann, der versteht meine Message.
Verbesserungsvorschläge
Ganz einfach. Lebt eure eigenen Werte. Kommuniziert klar, offen und verbindlich. Seid ehrlich und wertschätzend mit den Mitarbeitern. Zahlt marktgerechte Gehälter. Und vergesst dabei nicht die Menschlichkeit.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist schlecht, dies wurde mir in den vielen Jahren aus verschiedenen Bereichen immer wieder zugetragen. Die Arbeitsatmosphäre ist durchwachsen. Innerhalb der Abteilungen läuft es meist gut, übergreifend weniger. Ellenbogenmentalität herrscht vor. Konflikte werden nicht konstruktiv gelöst, sondern schwelen unter der Oberfläche. Hoher Leistungsdruck durch stressige Umgebung ohne finanziellen oder Freizeitausgleich. Mitarbeiter fühlen sich nicht gesehen oder gehört. Ehrlichkeit und VERTRAUEN sind nur Worthülsen. Die eigens definierten 5 Unternehmenswerte werden nicht gelebt, aber ständig gepredigt. Soziale Verantwortung ist ein Fremdwort. Missstände anzusprechen ist nicht erwünscht, es traut sich daher niemand etwas zu sagen. Überhaupt muss man aufpassen, wem man was sagt. Und wenn man etwas sagt, bekommt man direkt einen sarkastischen Spruch, oft genug selbst erlebt (Gruß geht raus an den Persochef). Das war früher anders. Da hat man sich vertraut und konnte ehrlich miteinander umgehen. Leider hat sich in den letzten Jahren die Firmenkultur durch das schnelle Wachstum zum schlechten hin entwickelt. Gesunde Strukturen und die Menschlichkeit bleiben auf der Strecke.
Image
In meinen Jahren bei K+G habe ich intern mehr negative als positive Kommentare gehört. Extern kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Work-Life-Balance
Hier macht das Wort "Work-Work-Balance" die Runde. Überstunden werden aber gern gemacht, am Ende dankt es einem niemand. Die Fluktuation ist hoch, dies zeigen die über 200 offenen Stellen. Es gibt durchaus Fachpersonal am Markt, aber mit den Konditionen lockt man eben heutzutage keinen mehr hinter dem Ofen hervor.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden durchgeführt.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt durchaus Kollegen, mit denen kann man vertrauensvoll zusammenarbeiten und etwas bewegen, auch in der Führungsebene. Leider sind diese Kollegen eher selten zu finden. Gute Leute gehen von selbst oder werden entlassen.
Vorgesetztenverhalten
Keiner übernimmt Verantwortung, statt dessen muss die 2. und 3. Führungsebene diese Entscheidungen treffen. Auch die Hanseatische Kaufmannsehre hat keine Bewandtnis mehr. Heute gesagt, morgen vergessen. Ehrlichkeit und Integrität sind wertvolle Führungsinstrumente, die bei K+G noch erfunden werden müssen.
Kommunikation
Eher schleppend, durch den operativen Druck bleibt wenig Zeit für umfassende und sinnvolle Informationen. Da helfen auch die Intranetartikel nicht viel weiter.
Gehalt/Benefits
Gehälter kommen pünktlich. Weihnachts- oder Urlaubsgeld sucht man vergebens. Da hilf auch der Kommentar nichts, dass man dies in die 12 Monatsgehälter reinpackt, denn diese spiegeln dies nicht wider.
Interessante Aufgaben
K+G ist ein Bauchladen diverser Themen, langweilig wird es einem deshalb nie. Wenn man offen ist für neue Dinge, dann kann man hier etwas gestalten.