Unmoralisch, toxisch und nicht lohnend
Gut am Arbeitgeber finde ich
In der Theorie relativ viel Abwechslung und Freiheit, viele coole Menschen kennengelernt und coole Momente gehabt (abhängig von Arbeitskollegen...)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitszeiten, Work-Life-Ballance, Bezahlung, Moral, Umgangston, sehr hoher Stress, psychischer Druck durch Teamleitung, schlechte Kommunikation, keine Kompromissgemeinschaft der Teamleitung bis wenig, Bezahlung braucht zu lange
Verbesserungsvorschläge
Digitale Karten: Screenshots von Google Maps sind absolut nicht effektiv und absolut mühsam zu benutzen. Man kann mit Google Maps sogar zusammen Karten erstellen/managen also warum bekommt man Screenshots wo nur ein Gebiet umrandet ist? Warum kann ich nicht in einer Automatisierten Map eintragen, bei welchem Haus man bereits wahr, wo niemand zuhause ist, wo bereits Spender wohnen..... ("hat sich so durchgesetzt und ist in der Organisation standardisiert...")
Arbeitsatmosphäre
Die Teamleiter verdienen an den Studenten/Schülern/Arbeitenden, das heißt: Die Atmosphäre ist sehr freundlich aber komplett aufgesetzt. Dies merkt man sehr schnell, da immens Druck ausgeübt wird. Dazu kommen Sprüche wie "Ist halt nicht für jeden" oder "du darfst das nicht persöhnlich nehmen", welche teilweise 0 konstruktive Kritik enthalten, aber einem selbst die Verantwortung geben bzw es suggerieren.
Image
Viele Hilfsorganisationen haben ein gutes Image und man wird viel gelobt für die Tätigkeit, die man ausübt, aber manchmal wird man beleidigt und beschimpft oder schlichtweg von Grundstück gejagt. Anzumerken ist, daß das Lob frustrierend ist, da viele Menschen nicht spenden und einen schlichtweg loben, um ihr eigenes Gewissen zu bereinigen.
Work-Life-Balance
!Wichtig: Es wird für Schüler und Studenten geworben, aber es besteht fast keine Zeit zum Lernen! Auf keinen Fall machen, wenn man Zeit zum Lernen will/ braucht!!!!!
Schlichtweg nicht vorhanden (Montags-Samstags, Morgens 09:00-10:00 bis Nachts 22:00-01:00). Durch lange Arbeitszeiten, gemeinsamen Kochen undzusätzlichen "Übungen" kann man nicht von Work-Life-Balance sprechen! Ich konnte nicht ein mal vor 24:00 schlafen gehen während der 6 Tage Woche.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird von "freiwilligkeit" gesprochen, allerdings wird man animiert, Menschen zu manipulieren. Laut den Vorgaben geht man nicht auf mehr als 3 Gegenargumente ein, aber in der Praxis wird man motiviert/unter Druck gesetzt, deutlich mehr "Runden zu drehen". Besonders bei alten Personen (der größten Spendergruppe) wird teilweise stark Druck gemacht zum Spenden.
Karriere/Weiterbildung
Hat starke Paralellen mit einem Pyramiden-System! "Karriere" möglich (ist kein klassischer Beruf der Bildung braucht), aber baut stark auf den Leistungen von denen auf, die man selbst anwirbt zu werben (= Teamleiter usw verdienen an dir und Persohnen wo sie anwerben.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Arbeitenden herrschte eine sehr harmonische Stimmung. Die gemeinsamen Momente waren sehr cool.
Umgang mit älteren Kollegen
Körperliche und psychische Belastung hoch und daher nicht geeignet für ältere Personen
Vorgesetztenverhalten
Toxisches Verhalten (z.B. nicht ausreden lassen, nicht zuhören, nicht grüßen, ignorieren, Essens Präferenzen ignorieren bei Vegetariern....), unauthentisches Verhalten, keine Verantwortung übernehmen, schlechte Planung (falsche Gebiete, keine Absprache mit anderen Hilfsorganisationen bezüglich den Gebieten in denen derzeit die Vertreter unterwegs sind), Nicht Erfolg wird reduziert auf "fehlende Motivation"
Arbeitsbedingungen
Stark Wetter/Orts abhängig, keine Freizeit (Schüler/Studenten habe 0 Zeit zum Lernen!!!)
Kommunikation
Kommunikation war in einem formalen "Human-Ressources-type ton" mit aufgesetzt viel "Positivität/Power", was Kommunikation deutlich erschwert, sobald es eine Dysharmonie gibt. Diese entsteht sehr schnell, da viele ihre Quoten nicht erfüllen oder der Druck sich auf der zwischenmenschlichen Ebene äußert.
Gehalt/Benefits
Lohnt sich für die meisten nicht, da viele nicht über die Provision kommen. Viele arbeiten somit für unter 10€/h, wobei Kosten anfallen für Essen, Unterkunft, Treibstoff, iPads....
Interessante Aufgaben
Es bietet anfangs viel Abwechslung (schwindet schnell) und generell Menschenkontakt. Dieser muss aber möglichst gering sein, um möglichst effizient zu Arbeiten. Auf Gegenargumente soll nicht eingegangen werden, im Grunde redet man auf die Menschen so lange ein, bis sie entweder spenden oder einen fort schicken. Vereinzelt hat man interessante Gespräche, während man meistens 1 zu 1 die gleichen Einwände/Vorwände der Menschen hört und wenig bis keineAbwechslung da ist. Nach einer Woche findet man die verschiedenen Häuser und Türklingeln auch nicht mehr interessant, da man so viel zu Gesicht bekommt und es sich zu einem Einheitsbrei entwickelt.


