Wenn du jung und motiviert bist, fang hier besser nicht an.
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Es gibt engagierte, junge Kollegen, die bereit sind, Veränderungen anzustoßen.
• In Maschinen und Werkzeuge wird investiert.
• Das Gehalt wird pünktlich gezahlt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Kaum Kommunikation und Transparenz.
• Vergütung unter Branchendurchschnitt, keine klaren Aufstiegschancen.
• Entscheidungen wirken häufig von persönlichen Beziehungen beeinflusst.
• Vorgesetzte präsentieren ein verzerrtes Bild, wenn die Geschäftsleitung anwesend ist.
Verbesserungsvorschläge
• Mitarbeiter stärker einbeziehen und ernsthaft zuhören.
• Mobbing und Lästereien konsequent unterbinden.
• Qualifizierungs- und Schulungsangebote verlässlich umsetzen.
• Gehalt und Boni transparent gestalten, Tarife einführen.
• Faire Personalpolitik und offene Gespräche mit Mitarbeitern fördern.
Arbeitsatmosphäre
• Sehr angespannte Stimmung, deutliche Differenzen zwischen Fertigung, Montage und QS.
• Wertschätzung und Lob für Mitarbeiter fehlen weitgehend.
Image
• Nach außen wird durch Werbung und Social Media ein Bild vermittelt, das intern nicht der Realität entspricht.
• Viele Mitarbeiter glauben nicht an eine langfristige Zukunft des Unternehmens.
Work-Life-Balance
• Offiziell 40-Stunden-Woche, in Spitzenzeiten werden jedoch bis zu 60 Stunden gefordert.
Karriere/Weiterbildung
• Versprochene Schulungen wurden nicht eingehalten.
• Auswahlmöglichkeiten für Weiterbildungen bestehen in der Praxis nicht.
Sehr begrenzte Möglichkeiten Karriere zu machen
Gehalt/Benefits
Gehalt liegt leicht unter dem Durchschnitt.
Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld,
• Gewinnbeteiligungen erfolgen unregelmäßig. Im letzten Jahr gab’s mal wieder eine Nullrunde.
Meistens gibts aber 0,5 Gehälter Boni im Jahr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
• Mülltrennung wird umgesetzt.
• Eine Solaranlage trägt zur Stromerzeugung bei.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist einer der wenigen positiven Aspekte im Unternehmen. Einige Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig und versuchen, den schwierigen Arbeitsalltag gemeinsam zu bewältigen. Trotz der schlechten Stimmung und der hohen Belastung sorgen einzelne Kollegen noch für ein Stück Menschlichkeit im Betrieb. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Situation kaum auszuhalten.
Vorgesetztenverhalten
• Vorgesetzte kommunizieren selten offen mit den Mitarbeitern.
• Kritikpunkte werden häufig ignoriert.
• Betriebsrat und Geschäftsführung wirken nicht unabhängig voneinander.
Arbeitsbedingungen
• Belastung durch Lack- und Verdünnergerüche in der Produktion (Malerei befindet sich in der Fertigungshalle)
Kommunikation
Es gibt keine konstruktive Kommunikation: Kritik oder Anliegen der Mitarbeiter werden ignoriert, und in manchen Fällen wird direkt gekündigt, statt über Lösungen zu sprechen.
• Quartalsmeetings dienen hauptsächlich dazu, Druck aufzubauen, anstatt transparent zu informieren.
Gleichberechtigung
In der Produktion verlassen immer wieder Frauen das Unternehmen, da der Arbeitsdruck dort besonders hoch ist. Gleichzeitig genießen einzelne Mitarbeiterinnen im Büro offensichtlich deutliche Vorteile: flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeitmodelle – während andere Beschäftigte strikt an die 40-Stunden-Woche gebunden sind.
Interessante Aufgaben
• Es gibt abwechslungsreiche Tätigkeiten, jedoch wiederholt sich vieles stark.
• Nach einigen Jahren gleichen die Abläufe eher einer Fließbandarbeit, ohne dass dies entsprechend vergütet wird.