Enttäuschende Erfahrung bei Kögel in Burtenbach
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nix.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für mich war es keine gute Erfahrung. Wer als Facharbeiter in der Fertigung etwas erreichen will oder ein faires Arbeitsumfeld sucht, sollte sich lieber woanders umsehen. Trotz abgeschlossener Ausbildung als Zerspanungsmechaniker wurde ich vertraglich als einfacher Produktionsmitarbeiter eingestuft.
Das bedeutet: weniger Lohn, keine Eingruppierung als Facharbeiter, obwohl die Arbeit klar fachlich ist. Diese Praxis ist unfair und widerspricht dem Tarifgedanken.
Verbesserungsvorschläge
– Mehr Wertschätzung gegenüber den gewerblichen Mitarbeitern
– Modernisierung der Maschinen und Arbeitsplätze
– Klare Kommunikation und echtes Interesse an Feedback
– Faire Bezahlung und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespannt. Ständiger Druck von oben, wenig Lob oder Anerkennung. Fehler werden sofort kritisiert, positives Feedback gibt es kaum. Die Stimmung in der Abteilung war oft gereizt.
Work-Life-Balance
Je nach Schichtmodell schwer umzusetzen. Überstunden sind oft notwendig, spontane Änderungen im Plan keine Seltenheit. Privatleben bleibt oft auf der Strecke.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es kaum. Wer sich weiterbilden will, muss das privat regeln. Intern wird man weder gefördert noch unterstützt.
Gehalt/Sozialleistungen
Enttäuschend.
→ Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, obwohl laut IG-Metall-Tarifvertrag eigentlich vorgesehen.
→ Die Corona-Prämie wurde ebenfalls nicht ausgezahlt, obwohl andere Firmen in der Region das getan haben.
→ Insgesamt liegt die Bezahlung unter dem Branchendurchschnitt, vor allem im gewerblichen Bereich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht wirklich ein Thema. Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung spielen im Alltag keine erkennbare Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Ein paar gute Kollegen gibt es, aber durch den ständigen Druck entsteht auch intern viel Frust. Jeder versucht, irgendwie durchzukommen. Teamarbeit ist nicht wirklich gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Kaum echte Führungskompetenz. Entscheidungen werden von oben herab getroffen, ohne die Mitarbeiter einzubeziehen. Kommunikation läuft meist einseitig. Kritik wird persönlich genommen, statt konstruktiv damit umzugehen.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Maschinen, kaum moderne Arbeitsmittel. Die Werkstatt ist laut, im Sommer sehr warm im Winter sehr kalt, schlecht belüftet, und an ergonomisches Arbeiten denkt niemand. Sicherheitsvorgaben werden eher als lästig empfunden als umgesetzt.
Kommunikation
Sehr dürftig. Wichtige Informationen werden oft zu spät oder gar nicht weitergegeben. Wer nicht aktiv nachfragt, bleibt im Dunkeln. Transparenz ist hier ein Fremdwort.
Interessante Aufgaben
Als Zerspanungsmechaniker hat man im Grunde eine monotone Routine – wenig Abwechslung, kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Verbesserungsvorschläge werden ignoriert.

