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Bewertung

Könnte ein TOP-Arbeitgeber sein. Dazu müssten allerdings die bekannten Probleme auf den Führungsebenen angegangen werden

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Komm.ONE in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

An sich könnte das ein Top-Arbeitsplatz sein, wenn nicht siehe "Schlecht am Arbeitgeber finde ich"

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte, die sich entweder durch fehlende Befugnisse (Teamleiter) oder fehlende Empathie als ungeeignet erweisen. Bei der oberen Führungsebene hat man zudem den Eindruck, dass man sich dort sträubt überhaupt Entscheidungen zu treffen, getreu dem Motto: wer keine Entscheidungen trifft, trifft auch keine falschen.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt zwar alle paar Jahre eine interne Umfrage, bei der Mitarbeitende ihre Führungskräfte bewerten können, aber die Ergebnisse werden entweder umgedeutet oder ignoriert. Oder schöngeredet, wie der noch zu erwartende HR-Kommentar weiter unten zeigen wird. Maßnahmen für die Führungskräfte werden jedenfalls keine abgeleitet, da die bewertete Führungskraft über zu treffenden Maßnahmen offenbar selbst entscheiden kann.

Arbeitsatmosphäre

Misstrauen und Angst, das von der Führungsebene eher gefördert oder gar geschürt, aber definitiv nicht aktiv unterbunden wird.

Kommunikation

quasi nicht existent! Ich habe noch nie eine dermaßen schweigende Führungsebene erlebt. Kein Plan, keine Richtung, kein Ausblick, nichts. Selbst mit konkreten Arbeitsanweisungen hält man sich zurück. Feedback und Vorschläge der Mitarbeitenden sind unerwünscht und werden schlicht ignoriert. Bilateral wird lediglich kritisiert. Lob und motivierende Ansagen hingegen sind absolute Fehlanzeige.

Kollegenzusammenhalt

unterschiedlich, von kollegial bis hinterhältig ist alles dabei

Work-Life-Balance

eigentlich OK, wird aber durch das unterschwellige Misstrauen der Führungsebene und der damit verbundenen Angst etwas falsches zu machen zunichte gemacht.

Vorgesetztenverhalten

da die direkte Führungskraft so gut wie keine Befugnisse oder echte Verantwortung hat, sondern lediglich den Zweck eines Puffers zwischen den Mitarbeitenden und den Entscheidungsträgern zu erfüllen scheint, ist diese an sich verzichtbare Führungsebene für das Team auch keine Hilfe, sondern mehr eine Belastung, da Teambelange weiter oben kein Gehör finden. Die so schon dürftige Kommunikation findet ausschließlich von oben nach unten statt. Einen Rückkanal gibt es nicht.

Interessante Aufgaben

tolle Aufgabe, die aber durch teilweise irrationale Anweisungen der oberen Führungsebene konterkariert wird.

Gleichberechtigung

das passt aus meiner Sicht

Umgang mit älteren Kollegen

Schikanierungen der Führungsebene erfolgen altersunabhängig

Arbeitsbedingungen

vernünftige Arbeitsausstattung, allerdings Shared Desk Konzept ohne persönlichen Arbeitsplatz am Standort

Umwelt-/Sozialbewusstsein

das passt

Gehalt/Benefits

TVöD, ob angemessen oder nicht kann jeder selbst entscheiden

Image

Immer wieder eine fragwürdige Freude wenn man bei Kundenterminen regelmäßig zu hören bekommt was in der Anstalt alles verkehrt läuft. Ein dickes Fell ist unbedingt erforderlich

Karriere/Weiterbildung

interessante und für die Aufgaben sinnvolle Schulungen werden abgelehnt. Stattdessen werden unnötige Schulungen verordnet.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.