Komm.ONE (AöR) Logo

Komm.ONE 
(AöR)
Bewertung

Bürokratisch und Intransparent

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Komm.ONE in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist leider zu befürchten, dass die komm.one beziehungsweise die Personalabteilung der komm.one, diese Einschätzung genauso wenig ernst nehmen wird wie die unzähligen Mitarbeiterbefragungen, die zu denselben Ergebnissen führen wie meine Bewertung. Statt die echten Probleme und Verbesserungspotenziale anzuerkennen, wird wahrscheinlich wieder eine übertrieben positive Bewertung der Personalabteilung folgen, die dann genutzt wird, um die Kununu-Gesamtbewertung des Unternehmens wieder ins „Gleichgewicht“ zu bringen – ohne dabei auf die tatsächlichen Missstände einzugehen.

Verbesserungsvorschläge

Förderung der Mitarbeiterentwicklung:
Es sollte eine klare Strategie und ein transparenter Plan für die berufliche Weiterentwicklung aller Mitarbeiter – unabhängig von Alter oder Hierarchie – eingeführt werden. Regelmäßige Schulungen, Fortbildungen und Karriereberatung sollten für alle zugänglich sein, nicht nur für die „bevorzugten“ Mitarbeiter.

Wertschätzung älterer Mitarbeiter:
Ältere Kollegen sollten genauso gefördert und in den Entwicklungsprozess integriert werden wie jüngere. Es wäre wichtig, ihnen gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten und ihre Erfahrung aktiv ins Unternehmen einzubringen, anstatt sie zu ignorieren.

Förderung eines positiven Teamgeists:
Der Teamzusammenhalt muss aktiv gestärkt werden. Es sollte regelmäßige Teambuilding-Maßnahmen und Veranstaltungen geben, bei denen der Austausch unter Kollegen gefördert wird, unabhängig von persönlichen Beziehungen zu den Vorgesetzten. Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sollten im Vordergrund stehen.
• Bessere Kommunikation und Transparenz: Die Führungskräfte sollten klarere Ziele und Erwartungen formulieren, um eine transparente Kommunikation und ein besseres Verständnis für die Unternehmensstrategie zu schaffen. Regelmäßige Feedbackgespräche, in denen die Leistungen und Entwicklungsbedürfnisse der Mitarbeiter thematisiert werden, könnten hier helfen.
• Gleichbehandlung und Fairness: Alle Mitarbeiter sollten gleich behandelt und nach ihren Fähigkeiten und Leistungen beurteilt werden – nicht nach persönlichen Beziehungen oder Sympathien. Ein transparenterer Prozess zur Leistungsbewertung und Förderung würde dazu beitragen, Unzufriedenheit und Frustration zu verringern.

Reduzierung der Bürokratie:
Die überbordende Bürokratie sollte auf ein Minimum reduziert werden, um den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. Klare, einfache Prozesse und weniger administrative Hürden könnten den Mitarbeitern mehr Freiraum für kreative und produktive Arbeit geben.
Stärkere Einbindung der Führungskräfte:
Führungskräfte sollten nicht nur als „Macher“ von Bürokratie wahrgenommen werden, sondern als echte Mentoren und Unterstützer ihrer Mitarbeiter. Sie sollten regelmäßig erreichbar sein und aktiv daran arbeiten, ihre Teams zu fördern und zu motivieren.
Karrierechancen auch für nicht-führende Positionen:
Das Unternehmen sollte Karrieremöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven für Mitarbeiter in allen Bereichen bieten – nicht nur für diejenigen, die in Führungspositionen streben. Dies könnte durch erweiterte Verantwortungsbereiche, Projektmanagement-Möglichkeiten oder fachliche Weiterentwicklung geschehen.

Arbeitsatmosphäre

Die Bürokratie ist erdrückend, und es wird ständig von den Mitarbeitern verlangt, sich durch endlose Formalitäten und unnötige Prozesse zu kämpfen, ohne dass irgendetwas vorankommt. Der Mangel an klaren Zielen und die ständige Unklarheit darüber, was von einem erwartet wird, schaffen eine äußerst frustrierende Atmosphäre.

Work-Life-Balance

Die Homeoffice-Regelung ist tatsächlich ein kleiner Lichtblick in einem ansonsten enttäuschenden Arbeitsumfeld und trägt in gewissem Maße zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Die Flexibilität, von zu Hause aus arbeiten zu können, sorgt zumindest dafür, dass man sich gewisse Freiräume schaffen kann und der tägliche Pendelstress entfällt.

Allerdings darf man sich nicht von dieser positiven Seite täuschen lassen: Die Homeoffice-Regelung ist zwar gut, aber sie ändert nichts an den gravierenden strukturellen Problemen der Firma. Der Mangel an klaren Zielen, die ungleiche Behandlung von Mitarbeitern und die toxische Arbeitsatmosphäre bleiben bestehen. Wer im Homeoffice arbeitet, ist genauso auf sich allein gestellt, wenn er keine Förderung durch den Teamleiter erhält. Auch hier ist der „Nasenfaktor“ entscheidend – ohne gute Beziehungen zu den Vorgesetzten wird man weiterhin im Berufsalltag auf sich allein gestellt und ohne Entwicklungschancen gelassen.

Die Homeoffice-Regelung hilft zwar, die Work-Life-Balance ein Stück weit zu verbessern, aber sie kann nicht über die tieferliegenden Mängel im Unternehmen hinweg täuschen. Wer eine echte Balance und berufliche Förderung sucht, ist hi

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein und ethisches Handeln spielen eine untergeordnete Rolle – stattdessen konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf ineffiziente und wenig nachhaltige Praktiken.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung in dieser Firma sind praktisch nicht vorhanden. Wer sich eine berufliche Weiterentwicklung erhofft, wird hier enttäuscht. Es gibt keinerlei strukturierte transparente Programme oder Maßnahmen, die den Mitarbeitern helfen, sich fachlich oder persönlich weiterzubilden. Besonders bedauerlich ist, dass die Karrierechancen stark vom persönlichen Draht zu den Vorgesetzten abhängen. Ohne eine enge Beziehung zu einem Teamleiter gibt es keine realistischen Perspektiven für einen beruflichen Aufstieg oder eine Weiterqualifizierung.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist hier schlichtweg nicht zu spüren. Es gibt keine echte Teamarbeit oder Unterstützung. Einige Mitarbeiter werden vom Teamleiter gezielt gefördert, andere jedoch nicht. Wer vom Teamleiter keine Förderung erhält, ist im Prinzip auf sich allein gestellt und muss selbst sehen, wie er vorankommt – und das ohne jegliche Hilfe. Diese ungleiche Behandlung sorgt nicht nur für Unmut, sondern auch für eine toxische Atmosphäre, in der man sich nicht wirklich als Teil eines Teams fühlt.

Die Kollegen halten sich größtenteils zurück, jeder ist für sich selbst verantwortlich, und echte Kooperation oder gegenseitige Unterstützung sind selten. Wer Glück hat, hat einen Teamleiter, der sich kümmert – wer Pech hat, bleibt einfach auf der Strecke.

Es gibt also keinen echten Zusammenhalt oder ein Gefühl der Gemeinschaft. Vielmehr wird jeder Mitarbeiter darauf verwiesen, sich selbst zu organisieren, wenn er nicht zur „bevorzugten“ Gruppe gehört. Das führt zu einer hohen Frustration und Unzufriedenheit innerhalb meines Teams.

Umgang mit älteren Kollegen

Ab einem bestimmten Alter > 50 scheint es, als ob man einfach „abgeschrieben“ wird. Es gibt keinerlei Unterstützung für deren berufliche Entwicklung oder Karriereplanung – sie werden einfach in ihrer Rolle belassen, ohne Aussicht auf Veränderung oder Anerkennung.

Vorgesetztenverhalten

Statt echtes Leadership zu zeigen, herrscht bei den Vorgesetzten eine Politik des Desinteresses und der Gleichgültigkeit. Wer sich Unterstützung oder Anerkennung erhofft, wird schnell enttäuscht. Führung wird hier eher als eine Form der Machtwahrung verstanden, anstatt als eine Möglichkeit, Mitarbeiter zu motivieren oder weiterzuentwickeln.

Insgesamt lässt das Verhalten der Vorgesetzten stark zu wünschen übrig. Es fehlt an Transparenz, Unterstützung und einer klaren Vision, was Führung und Mitarbeiterentwicklung angeht. Wer sich in einem respektvollen und fördernden Umfeld entwickeln möchte, ist hier definitiv fehl am Platz.

Kommunikation

Ohne gute persönliche Beziehungen zu deinem Teamleiter oder anderen Führungskräften hast du keinerlei Chance auf berufliches Weiterkommen oder Fortbildung. Das ist das oberste Kriterium, und wer nicht zur „richtigen“ Clique gehört, bleibt auf der Strecke.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt im öffentlichen Dienst, ist im Vergleich zu privaten Unternehmen häufig unterdurchschnittlich und stellt eine der größten Enttäuschungen dar. Die Bezahlung ist starr und wenig wettbewerbsfähig. Wer in dieser Firma bleibt, tut dies eher aus Sicherheit und nicht aufgrund finanzieller Anreize.

Interessante Aufgaben

Das, was einem bei der komm.one als „Aufgaben“ verkauft wird, ist alles andere als spannend oder herausfordernd. Viele Tätigkeiten sind eintönig, bürokratisch und wenig abwechslungsreich. Statt anspruchsvoller oder innovativer Projekte verbringt man den Großteil seiner Zeit mit endlosen Verwaltungsprozessen, die wenig zur eigenen beruflichen Weiterentwicklung beitragen.
Es gibt kaum Möglichkeiten, sich mit neuen, spannenden Themen auseinanderzusetzen oder kreative Ideen einzubringen. Die Arbeitsaufgaben wirken oft wie ein Selbstzweck, ohne jegliche Vision oder Mehrwert für die persönliche Weiterentwicklung. Wer nach einem Job sucht, bei dem er sich fachlich und kreativ entfalten kann, wird hier schnell frustriert.

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe Kollegin/Lieber Kollege,

wir nehmen Ihre Meinung zu Ihrem Arbeitgeber zur Kenntnis. Sie finden für sich wenig Gutes in der Komm.ONE, scheinen aber die Arbeitsplatzsicherheit für sich als starkes Argument zu sehen, hier zu bleiben. Wir wollen in diesem Format nicht auf alle Ihre Punkte eingehen. Eine Stellungnahme zu Karriere/Weiterbildung: Wir haben einen umfassenden Weiterbildungskatalog, an dem alle Mitarbeitenden partizipieren können.

Komm.ONE bewegt sich in einem super spannenden Umfeld mit vielfältigen Aufgaben, um die Transformation zur digitalen Verwaltung zu gestalten. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie mit Ihrer Führungskraft nicht zurechtkommen, gibt es andere Ansprechpartner, die Sie zu Rate ziehen können. Gerne können Sie sich auch bei uns melden.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass es viele Kolleginnen und Kollegen gibt, die die Komm.ONE in einem ganz anderen Licht sehen, das auf Kununu auch teilen und es aktiv in die Organisation einbringen.

Viele Grüße
Ihr HR-Team

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.