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(AöR)
Bewertung

Gehört werden bei Mobbing-Vorwürfen wünschenswert

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Komm.ONE in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

leider zu wenig, um weiter dort arbeiten zu können und wollen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass immer behauptet wird, es hätte sich bei Komm.ONE so viel verändert. Dabei wird ignoriert, dass vieles Anspruchsdenken von Unternehmensseite ist, aber noch lange nicht auch umgesetzt ist.

Und dass - wie schon öfter hier angemerkt - auf jede negative Bewerbung prompt und natürlich rein zufällig eine positive folgt (zuvor wochenlang tote Hose), macht es auch nicht besser.

Verbesserungsvorschläge

Eine Stelle einrichten, an die man sich bei Mobbingverdacht wenden kann und sich ernst genommen fühlen kann. Die auch die Kompetenz hat, einzugreifen. Auch wenn nur einer sich schlecht fühlt, während 25 andere sich super wohl fühlen, ist das aufgrund der schwerwiegenden Folgen, die Mobbing für Betroffene haben kann, einer zu viel.

Arbeitsatmosphäre

Für mich zunehmend belastend und demotivierend.

Kommunikation

Unbequemes scheint man nicht hören zu wollen. Führungsschwäche und Kleinkriege, unter denen die Arbeitsproduktivität leidet, interessieren offenbar nicht.

Meine Erfahrung ist, dass der Versuch, Mobbing zu reklamieren, brüsk abgeblockt wird. Auf gesammelte Fakten, die man darlegen will, wird genervt reagiert und man darf mit einem "Rat" im Sinne von "Das wird schwer werden für Sie, aber einfach mehr miteinander reden" rechnen. Dankeschön dafür - klar, dass das klappt.

Auf eine spätere weitere Schilderung kam erwartungsgemäß keine Reaktion mehr. Wenn ich aber in Kommentaren bei anderen Bewertungen lese, es werden "alle Anliegen geprüft und bestmöglich unterstützt" wundere ich mich.

Kollegenzusammenhalt

Dass Neue zu wenig eingearbeitet und integriert werden, ist nach meiner Wahrnehmung so. Ist jemand dennoch fit, erledigt z. B. Sachen, die bei anderen liegen bleiben, scheint das als Bedrohung wahrgenommen zu werden und unbeabsichtigt eine Steilvorlage für Mobbing zu bereiten.

Work-Life-Balance

Es wird immer welche geben, die den Work-Part als "extrem fordernd" sehen - genauso wie andere, die ihre Arbeit wiederum extrem locker nehmen. Und es gibt Spezialisten, die Aufgaben an sich reißen und dann Arbeitsüberlastung melden.

Vorgesetztenverhalten

Soziale Kompetenzen sind beim einen oder anderen ausbaufähig, weniger Opportunismus und mehr Fingerspitzengefühl wünschenswert.

Werturteile von Kollegen über Kollegen werden gerne unreflektiert übernommen, wenn sie denn vom "richtigen" Kollegen gefällt werden.

Als Mobbing werte ich, wenn man - wie ich - diskreditiert und ausgegrenzt wird, zunächst vom Vorgesetzten, was sich dann auf Kollegen überträgt und es nicht bei einem einmaligen Vorfall bleibt.

Interessante Aufgaben

Gäbe es vielleicht schon, Problem: keine klaren Anweisungen und Zuordnung von Aufgaben und Rollen führt oft zu unfairer Rosinenpickerei.

Gleichberechtigung

unbekannt

Umgang mit älteren Kollegen

Ist "älter" wirklich nur am Lebensalter festzumachen? Manche gleichen doch ein Weniger an Lebensjahren durch ein Mehr an altbackenen Ansichten wunderbar aus.

Arbeitsbedingungen

Leider kann nicht wirkungsvoll unterbunden werden, dass mancherorts Bereiche entstehen, in welchen es auch in angenehmen neuen Räumlichkeiten schnell wieder so aussieht, als müsste mal der Kruscht, der sich die letzten 20 Jahre angesammelt hat, entsorgt werden.

Gehalt/Benefits

Ok, man darf sich nur bei Einstellung nicht unter Wert verkaufen

Image

Eigen- und Fremdsicht liegen recht weit auseinander

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe Ex-Kollegin/Lieber Ex-Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung und die Schilderung Ihrer Eindrücke.

Vorwürfe wie Mobbing nehmen wir sehr ernst. Wir fördern eine respektvolle und offene Unternehmenskultur und dulden keinerlei Verhalten, das dem entgegensteht. Für entsprechende Hinweise steht unseren Mitarbeitenden ein Hinweisgebersystem im Mitarbeiterportal zur Verfügung. Dort können auch anonyme Meldungen eingesendet werden, dabei wird jedem Hinweis sorgfältig nachgegangen.

Unabhängig davon nutzen wir Rückmeldungen wie Ihre, um interne Prozesse und Strukturen regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Viele Grüße
Ihr HR-Team

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