Geschäftsleitung überfordert, Standortleitung ohne Rückgrat Von Kontron vorgegebenes Motto: sparen, sparen, sparen..
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die noch vorhandenen Altevereinbarungen, die gerichtlich eingeklagt wurden.
Den Obstkorb einmal wöchentlich.
Einmal jährlich einen Gesundheitstag mit gesundem Müslifrühstück.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Streit um Lächerlichkeiten, wie den Ersatz der einzig vorhandenen aber defekten Kaffeemaschine.
Großspuriges Auftreten des Vorstands: wir haben jetzt die 19. Firma gekauft und sind gerade bei der 20. Aber keinen Plan/Vorstellung, wie solche Firmenkäufe in das Gesamtunternehmen integriert und überführt werden.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter auch in Krisen über die Situation informieren, einen Plan vorstellen und die Leute motivieren.
Arbeitsatmosphäre
Oberes Management zeigt kein Interesse echte Probleme zu lösen.
Standortleitung trägt Sparmentalität fort ohne eigene Konzepte oder Ideen. Zeigt oberflächlich gute Stimmung, Kollegen nehmen das schon ironisch auf.
Image
Kennt kaum jemand, aber der Vorstand präsentiert sich gern, wenn ein Politiker mal eine Fabrik besucht.
Work-Life-Balance
Wären nicht die älteren Vereinbarungen aus früheren Betrieben hätte der Vorstand schon längst HomeOffice aufgekündigt und Kernarbeitszeit eingeführt. Auf Grund von Klagen mußten diese Altregelungen wieder eingeführt werden
Karriere/Weiterbildung
Nicht möglich!
Bundesweit gibt es je eine Person die die Fachabteilungen leiten (IT, HR, etc). Diese sind fachlich fit und stemmen die meisten Entscheidungen.
Darunter gibt es jeweils kaum bis keine ähnlich erfahrenen Posten/Personen.
Darunter dann jeweils eine ganze Armada an Trainees, Azubis, Junior-Irgendwas. Bei üblichen Fragen gehen die rel. einfachen Themen sofort bis zum Leiter-nur der darf und kann (fachlich) entscheiden.
Gehalt/Benefits
Nur Altbedingungen sichern noch den Stand ab. Neue Kollegen haben das Nachsehen.
Betriebliche Altersvorsorge wurde gekündigt.
Erfolgsbeteiligung wurde gekündigt.
Einstiegsgehalt weit unter dem der entsprechen betrachteten Altkollegen.
Studenten bekommen nur den Mindestlohn. Auch nach Jahren und mit herausragender Erfahrung!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt: ja, alles was gesetzlich gefordert ist wird korrekt umgesetzt
Sozial: eher sehr wenig, siehe andere Beispiele
Kollegenzusammenhalt
Das einzige was den Laden noch zusammenhält: die Erfahrung und die Stimmung der Kollegen untereinander
Umgang mit älteren Kollegen
Jeder ab Geburtsjahr 1964 (20% der MA) soll mit seinem letzten Rentenbescheid zur Personalabteilung, um ein vorzeitiges Ausscheiden besprechen zu können - so der Aufruf Anfang Dezember 2025 von der Geschäftsleitung.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte allesamt mehr als in Ordnung.
Um so höher umso Ja-Sager.
Arbeitsbedingungen
Wären nicht Handfeste Altvereinbarungen, die mit Klagen eingefordert worden sind, gäbe es hier 1 Stern.
Kommunikation
Vorstand weiß im Januar in der deutschlandweiten Betriebsversammlung plötzlich nichts mehr von dem im Dezember verkündeten Personalabbau von ca. 20% der Angestellten am Berliner Standort
Gleichberechtigung
Durch direkte Vorgesetzte: ja
Durch Vorstand: nein (siehe Regelungen zu Jubiläen etc, die zwischendurch gekündigt wurden)
Interessante Aufgaben
Teils teils. Wie vermutlich überall: gute Mischung zwischen Routine zu Neuem.
Leider absolut keine Zeit um kreativ neues einzuführen und mit neuen Methoden und Tools aktuell zu bleiben.
