Ihr Unternehmen?

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Konzept-i 
individuelle 
Inklusion 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

„‚It’s all about people" – ein Motto, das im Alltag kaum spürbar ist. Hier zählt nicht der Mensch.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Konzept-i leistet nach außen wichtige Arbeit im Bereich Inklusion, doch im Inneren fehlt oft genau das, was man von einem solchen Unternehmen erwarten würde: Menschlichkeit, Fairness und echtes Interesse am Wohlergehen der Mitarbeitenden. Solange diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht, bleibt das Motto „It’s all about people“ leider eine leere Hülle.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Widerspruch zwischen Unternehmensmotto und tatsächlichem Verhalten.

Fehlende Wertschätzung, Transparenz und Gleichberechtigung.

Unprofessioneller Umgang mit Mitarbeitenden in Krankheitsphasen.

Überlastung durch schlechte Organisation.

uvm.

Ergänzung nach Arbeitgeberkommentar:
Die Antwort der Geschäftsführung bestätigt leider genau das, was viele im Unternehmen erleben: Statt sich mit konkreten Problemen auseinanderzusetzen, wird Kritik als Einzelfall dargestellt und den Betroffenen mangelnde Kommunikation unterstellt.
Es geht hier nicht um „Gefühle“, sondern um belegbare Vorgänge – etwa den Umgang mit Beschäftigten während Krankheit, ungleiche Bezahlung und fehlende psychologische Sicherheit.
„It’s all about people“ sollte nicht bedeuten, dass Menschen sich anpassen müssen, sondern dass sie ernst genommen werden.

Verbesserungsvorschläge

Das Motto „It’s all about people“ sollte nicht nur Marketing sein, sondern tatsächlich in der Unternehmenskultur verankert werden.

Schulungen für Führungskräfte zum Thema Kommunikation, Respekt und Arbeitsrecht wären dringend notwendig.

Ein professioneller Umgang mit kranken oder belasteten Mitarbeitenden muss gewährleistet sein.

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen wirbt mit Menschlichkeit und Inklusion, doch die Realität weicht davon deutlich ab. Kolleg:innen leisten engagierte Arbeit und tragen viel zum Gelingen bei, aber auf Leitungsebene fehlt oft das Verständnis für faire und respektvolle Zusammenarbeit. Wertschätzung wird nach außen kommuniziert, aber intern nicht gelebt.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als engagierter, sozialer, christlicher Träger. Intern zeigt sich jedoch ein deutlicher Widerspruch zwischen Anspruch und Realität. Auffällig ist zudem, dass auf kununu auffallend positive Bewertungen erscheinen, die offensichtlich aus dem direkten Umfeld der Geschäftsführung stammen – was das Gesamtbild zusätzlich verzerrt.

Work-Life-Balance

Theoretisch individuell planbar, jedoch in der Praxis kaum umsetzbar. Überforderungen, Druck und gesundheitliche Probleme sind häufig die Folge. Unterstützung oder Entlastung werden nicht angeboten.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt kaum erkennbare Entwicklungsperspektiven oder strukturierte Weiterbildungsmöglichkeiten. Eigeninitiative wird nicht bei jedem gefördert.
Kurse des Anbieters D*** sind qualitativ unbrauchbar.

Gehalt/Benefits

Es gibt zwei deutlich unterschiedliche Kategorien von Bezahlung. Mitarbeitende in der Begleitung werden in der Regel nach TVöD orientiert bezahlt, mit individuellen Spielräumen – je nachdem, wie gut man sich selbst „verkauft“. In der Organisation wirken Gehälter dagegen sehr individuell und abhängig von der Einschätzung oder Sympathie der Geschäftsführung. Transparente, einheitliche Regelungen sind nicht erkennbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der soziale Anspruch des Unternehmens wird nach außen stark betont, intern jedoch nicht immer glaubwürdig umgesetzt. Nachhaltigkeit und Mitarbeiterwohl stehen häufig hinter wirtschaftlichen Interessen zurück.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams herrscht häufig gegenseitige Unterstützung – viele Kolleg:innen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und füreinander einzustehen. Oft zum Nachteil Ihrer Gesundheit.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere und langjährige Mitarbeitende erfahren zu wenig Wertschätzung. Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden in Entscheidungsprozesse nicht einbezogen und nicht konsequent als Stärke genutzt. Statt Förderung oder Weiterentwicklung erhalten sie mitunter die direkte Botschaft, sich beruflich neu zu orientieren. Dadurch geht wertvolles Know-how verloren und das Betriebsklima leidet.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten auf Geschäftsführungsebene ist problematisch. Entscheidungen wirken willkürlich, persönliche Befindlichkeiten spielen eine größere Rolle als Sachargumente. Besonders bedenklich ist der Umgang mit Beschäftigten in schwierigen Situationen oder wenn sie eine Meinung vertreten. Respekt oder Fürsorge sind Fremdwörter.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung und Organisation sind verbesserungswürdig. Räumlichkeiten nicht den Anforderungen gewachsen.

Kommunikation

Transparente Kommunikation ist kaum vorhanden. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeitende häufig verspätet oder gar nicht. Dafür wünscht sich die Geschäftsführung Beifall für ihre Ideen.
Offene Rückmeldungen sind riskant, weil sie nicht als Beitrag zur Verbesserung, sondern als Kritik verstanden werden.

Gleichberechtigung

Gleichbehandlung ist nicht in allen Bereichen gegeben. Entscheidungen wirken teilweise subjektiv, und faire Chancen für alle Mitarbeitenden sind nicht immer erkennbar.

Interessante Aufgaben

Ja, abwechslungsreich und interessant.

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Arbeitgeber-Kommentar

Britta KrothPersonalrefentin

Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Wir bedauern sehr, dass Du Deine Zeit bei Konzept-i negativ erlebt hast. Und danke auch dafür, dass Du dennoch schätzt, wie wichtig die Arbeit ist, die wir machen.
Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Wertschätzung, Fairness und ein respektvoller Umgang selbstverständlich sind. Dabei wissen wir, dass wie in jeder Organisation auch Herausforderungen bestehen und Entwicklungen nötig sind – diese gehen wir aktiv an, unter anderem durch regelmäßige Reflexion unserer Führungs- und Kommunikationskultur in Mitarbeiterbefragungen, Jahresgesprächen und Schulungen. Ab nächstem Jahr ist außerdem eine Nachwuchs-Führungskräfte-Akademie geplant.
Viele der von Dir genannten Punkte spiegeln nicht die Erfahrungen wider, die wir von unseren Mitarbeitenden zurückgemeldet bekommen – weder in den Jahresgesprächen, die wir regelmäßig führen, noch in unserer anonymen Mitarbeiterumfrage. Wir erhalten hier regelmäßig Feedback zum empathischen Umgang und Finden individueller Lösungen in persönlichen Mitarbeiter-Situationen.
Was passieren kann, ist, dass wir manchmal eine Entscheidung treffen müssen, die sich für jemand nicht so gut anfühlt, weil andernfalls weitere Mitarbeiter negativ betroffen wären. Das führt u.U. zu Enttäuschung und sogar Frust.
Mancher drückt auch seine Wünsche oder Kritik gar nicht bei der zuständigen Person aus, sondern an anderer Stelle, was schade ist, weil so gemeinsame Problemlösungen verlorengehen. Unser Standpunkt bleibt jedoch, jede Kritik ernstzunehmen und als Anstoß, weiter an psychologischer Sicherheit, Transparenz und Miteinander zu arbeiten.
Du bist scheinbar jemand, der analytisch das zeitliche Aufkommen der Bewertungen beobachtet. Es könnte tatsächlich Strategien von Einzelpersonen geben, die ihr privates Umfeld zum Bewerten auffordern. Das bringt möglicherweise das Wesen solcher Bewertungsplattformen hervor. Wir bei Konzept-i verbringen den größten Teil unserer Arbeit am Kern unseres Auftrags oder im direkten Gespräch miteinander und nicht mit Marketing.
Kurzum: Wir wissen, dass nicht jeder Weg miteinander gelingt. Dennoch wünschen wir Dir von Herzen Frieden und Heilung für das, was Dich verletzt hat.
Wenn Du weiterhin Mitarbeiterin bei uns bist (der Status ist mir nicht ganz klar), ermutige ich Dich sehr, Dich mit den Dich betreffenden Schwierigkeiten persönlich direkt bei Deiner Führungskraft zu melden. Wenn Du bei ihr nicht weiterkommst, melde Dich bitte direkt bei mir in der Geschäftsführung unter der 072160902846. Es muss auch kein Zusammenhang zu dieser Bewertung hergestellt werden.
Solltest du inzwischen woanders gelandet sein, wünsche ich Dir dort einen guten Start und ein passendes Umfeld für dich.
Alles Gute!

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.