„‚It’s all about people" – ein Motto, das im Alltag kaum spürbar ist. Hier zählt nicht der Mensch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Konzept-i leistet nach außen wichtige Arbeit im Bereich Inklusion, doch im Inneren fehlt oft genau das, was man von einem solchen Unternehmen erwarten würde: Menschlichkeit, Fairness und echtes Interesse am Wohlergehen der Mitarbeitenden. Solange diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht, bleibt das Motto „It’s all about people“ leider eine leere Hülle.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Widerspruch zwischen Unternehmensmotto und tatsächlichem Verhalten.
Fehlende Wertschätzung, Transparenz und Gleichberechtigung.
Unprofessioneller Umgang mit Mitarbeitenden in Krankheitsphasen.
Überlastung durch schlechte Organisation.
uvm.
Ergänzung nach Arbeitgeberkommentar:
Die Antwort der Geschäftsführung bestätigt leider genau das, was viele im Unternehmen erleben: Statt sich mit konkreten Problemen auseinanderzusetzen, wird Kritik als Einzelfall dargestellt und den Betroffenen mangelnde Kommunikation unterstellt.
Es geht hier nicht um „Gefühle“, sondern um belegbare Vorgänge – etwa den Umgang mit Beschäftigten während Krankheit, ungleiche Bezahlung und fehlende psychologische Sicherheit.
„It’s all about people“ sollte nicht bedeuten, dass Menschen sich anpassen müssen, sondern dass sie ernst genommen werden.
Verbesserungsvorschläge
Das Motto „It’s all about people“ sollte nicht nur Marketing sein, sondern tatsächlich in der Unternehmenskultur verankert werden.
Schulungen für Führungskräfte zum Thema Kommunikation, Respekt und Arbeitsrecht wären dringend notwendig.
Ein professioneller Umgang mit kranken oder belasteten Mitarbeitenden muss gewährleistet sein.
Arbeitsatmosphäre
Das Unternehmen wirbt mit Menschlichkeit und Inklusion, doch die Realität weicht davon deutlich ab. Kolleg:innen leisten engagierte Arbeit und tragen viel zum Gelingen bei, aber auf Leitungsebene fehlt oft das Verständnis für faire und respektvolle Zusammenarbeit. Wertschätzung wird nach außen kommuniziert, aber intern nicht gelebt.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als engagierter, sozialer, christlicher Träger. Intern zeigt sich jedoch ein deutlicher Widerspruch zwischen Anspruch und Realität. Auffällig ist zudem, dass auf kununu auffallend positive Bewertungen erscheinen, die offensichtlich aus dem direkten Umfeld der Geschäftsführung stammen – was das Gesamtbild zusätzlich verzerrt.
Work-Life-Balance
Theoretisch individuell planbar, jedoch in der Praxis kaum umsetzbar. Überforderungen, Druck und gesundheitliche Probleme sind häufig die Folge. Unterstützung oder Entlastung werden nicht angeboten.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum erkennbare Entwicklungsperspektiven oder strukturierte Weiterbildungsmöglichkeiten. Eigeninitiative wird nicht bei jedem gefördert.
Kurse des Anbieters D*** sind qualitativ unbrauchbar.
Gehalt/Benefits
Es gibt zwei deutlich unterschiedliche Kategorien von Bezahlung. Mitarbeitende in der Begleitung werden in der Regel nach TVöD orientiert bezahlt, mit individuellen Spielräumen – je nachdem, wie gut man sich selbst „verkauft“. In der Organisation wirken Gehälter dagegen sehr individuell und abhängig von der Einschätzung oder Sympathie der Geschäftsführung. Transparente, einheitliche Regelungen sind nicht erkennbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der soziale Anspruch des Unternehmens wird nach außen stark betont, intern jedoch nicht immer glaubwürdig umgesetzt. Nachhaltigkeit und Mitarbeiterwohl stehen häufig hinter wirtschaftlichen Interessen zurück.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams herrscht häufig gegenseitige Unterstützung – viele Kolleg:innen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und füreinander einzustehen. Oft zum Nachteil Ihrer Gesundheit.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere und langjährige Mitarbeitende erfahren zu wenig Wertschätzung. Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden in Entscheidungsprozesse nicht einbezogen und nicht konsequent als Stärke genutzt. Statt Förderung oder Weiterentwicklung erhalten sie mitunter die direkte Botschaft, sich beruflich neu zu orientieren. Dadurch geht wertvolles Know-how verloren und das Betriebsklima leidet.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten auf Geschäftsführungsebene ist problematisch. Entscheidungen wirken willkürlich, persönliche Befindlichkeiten spielen eine größere Rolle als Sachargumente. Besonders bedenklich ist der Umgang mit Beschäftigten in schwierigen Situationen oder wenn sie eine Meinung vertreten. Respekt oder Fürsorge sind Fremdwörter.
Arbeitsbedingungen
Technische Ausstattung und Organisation sind verbesserungswürdig. Räumlichkeiten nicht den Anforderungen gewachsen.
Kommunikation
Transparente Kommunikation ist kaum vorhanden. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeitende häufig verspätet oder gar nicht. Dafür wünscht sich die Geschäftsführung Beifall für ihre Ideen.
Offene Rückmeldungen sind riskant, weil sie nicht als Beitrag zur Verbesserung, sondern als Kritik verstanden werden.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung ist nicht in allen Bereichen gegeben. Entscheidungen wirken teilweise subjektiv, und faire Chancen für alle Mitarbeitenden sind nicht immer erkennbar.
Interessante Aufgaben
Ja, abwechslungsreich und interessant.