Ungleichbehandlung und mangelnde Organisation prägen den Arbeitsalltag
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Geld kommt immer pünktlich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vieles
Image
Das Unternehmen hat nach außen ein durchschnittlich solides Image. Von außen wirkt vieles besser organisiert und attraktiver, als es von Mitarbeitern im Arbeitsalltag erlebt wird.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance und Flexibilität
Von den Mitarbeitern wird regelmäßig erwartet, Überstunden zu leisten und sich flexibel an die Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen. Umgekehrt wird den Mitarbeitern jedoch nur selten Flexibilität entgegengebracht. Wenn Beschäftigte aus persönlichen Gründen einmal früher gehen oder kurzfristig eine Ausnahme benötigen, wird dies häufig nicht ermöglicht. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Entgegenkommen überwiegend nur in eine Richtung erwartet wird.
Karriere/Weiterbildung
Beförderungen und Entwicklungsmöglichkeiten wirken teilweise nicht leistungsorientiert. Familienangehörige von Führungskräften erhalten nach meinem Eindruck Vorteile, während engagierte und qualifizierte Mitarbeiter übergangen werden. Zudem werden in verschiedenen Abteilungen Zusagen bezüglich Positionen oder Entwicklungsmöglichkeiten gemacht, die anschließend nicht eingehalten werden.
Gehalt/Benefits
Einrichter übernehmen teilweise anspruchsvolle Tätigkeiten und Verantwortung, werden jedoch häufig nur wie normale Maschinenbediener vergütet. Viele Mitarbeiter leisten Aufgaben, die eine höhere Eingruppierung rechtfertigen würden. Der Eindruck entsteht, dass notwendige Höhergruppierungen bewusst vermieden werden, um Personalkosten einzusparen. Es wird überall gespart, wo es geht.
Kollegenzusammenhalt
Jeder denkt nur an sich selbst und Teamwork und Zusammenhalt gibt es nicht
Vorgesetztenverhalten
Es fehlt an einer klaren Organisation und langfristigen Planung. Arbeitsabläufe wirken häufig ungeplant und Entscheidungen werden kurzfristig getroffen. Dadurch entstehen Unsicherheiten und zusätzliche Belastungen für die Mitarbeiter.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen
An heißen Sommertagen mit Temperaturen von 30 bis 40 Grad sind die Arbeitsbedingungen in der Produktion äußerst belastend. Während in den Büros klimatisierte und angenehme Temperaturen herrschen, müssen die Mitarbeiter in der Fertigung unter großer Hitzebelastung arbeiten. Aus Sicht der Beschäftigten wird zu wenig unternommen, um die Arbeitsbedingungen an solchen Tagen spürbar zu verbessern. Die unterschiedlichen Bedingungen zwischen Produktion und Büro werden von vielen Mitarbeitern als ungerecht empfunden.
Kommunikation
Das allergrößte Problem
Gleichberechtigung
Die Arbeitsbelastung ist innerhalb der Belegschaft sehr ungleich verteilt. Einige Mitarbeiter müssen mit wenig Personal gleichzeitig mehrere Maschinen bedienen, während andere selbst entscheiden können, nur eine Maschine zu betreuen, obwohl weitere eingerichtete Maschinen produktiv laufen könnten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeiter gleich behandelt werden. Auch die tatsächliche Arbeitsbelastung wird nicht ausreichend berücksichtigt. Mitarbeiter mit sehr kurzen Taktzeiten arbeiten dauerhaft unter hoher Belastung, während andere aufgrund deutlich längerer Laufzeiten wesentlich weniger ausgelastet sind. Trotz dieser erheblichen Unterschiede erfolgt keine entsprechende Anerkennung oder Differenzierung.
Interessante Aufgaben
Obwohl offiziell keine Akkordarbeit besteht, entsteht durch die Überwachung der Laufzeiten und die hohe Arbeitsbelastung ein starker Leistungsdruck. Mitarbeiter sind häufig gezwungen, an mehreren Maschinen gleichzeitig dauerhaft Höchstleistungen zu erbringen. Der dadurch entstehende Zeitdruck führt zu Fehlern und Ausschuss, für die anschließend oftmals die Mitarbeiter verantwortlich gemacht werden.

