Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.7.2026
Das Krankenhaus erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Während die Teamdynamik auf Stationsebene von vielen als positiv beschrieben wird, sehen Bewertende das Klima zwischen den Abteilungen kritischer. Das Vorgesetztenverhalten fällt negativ auf: Mangelnde Unterstützung, fehlende Kommunikation auf Augenhöhe sowie vereinzelte Berichte über unangemessenes Verhalten von Führungskräften prägen das Bild. Letzteres spiegelt sich auch in der Kommunikation wider, die als einseitig und wenig transparent gilt.
Die Work-Life-Balance leidet nach Ansicht vieler Bewertender unter Personalmangel, häufigen Einspringdiensten und Überstunden. Die Arbeitsbedingungen werden ebenfalls kritisch gesehen: veraltete Ausstattung, fehlende Materialien und Unterbesetzung belasten den Alltag. Beim Gehalt zeigt sich ein ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre im Krankenhaus wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Auf Stations- und Abteilungsebene beschreiben einige Kolleg:innen den Teamzusammenhalt als familiär und angenehm, während andere betonen, dass diese positive Stimmung nicht abteilungsübergreifend gilt und die Atmosphäre durch eine Fusion zusätzlich belastet wurde.
Deutlich kritischer fällt das Bild beim Arbeitsklima insgesamt aus. Mehrere Bewertungen schildern fehlende Wertschätzung bei hoher Verantwortung, Druck durch Vorgesetzte sowie eine angespannte Stimmung, in der neue Mitarbeiter:innen kaum Beachtung finden. Auch Personalmangel und mangelnde Zukunftsorientierung werden als Probleme genannt. Einige Stimmen beschreiben den Umgang unter Kolleg:innen als schwierig, mit einer eisigen Atmosphäre und fehlendem offenem Austausch. Trotz der vereinzelt positiven Eindrücke auf Teamebene überwiegt in den schriftlichen Bewertungen ein kritisches Bild der Gesamtatmosphäre.
Das Vorgesetztenverhalten beim Krankenhaus wird von den Nutzer:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zu strukturellen Führungsproblemen: Einige Bewertungen beschreiben Machtmissbrauch durch Bereichsleitungen gegenüber weniger einflussreichen Mitarbeiter:innen, fehlende Vorbildfunktion sowie diskriminierende und unangemessene Kommentare aus dem Management. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen Mikromanagement, mangelndes Vertrauen und das Ausbleiben konstruktiven Feedbacks. Unklare Zuständigkeiten und fehlende Präsenz vor Ort kommen ebenfalls zur Sprache. Wenige Stimmen hingegen beschreiben die Führung im Pflegebereich als gut aufgestellt und loben die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen. Diese positiven Einschätzungen bilden jedoch eine Minderheit. Insbesondere die mangelnde Kommunikation sowie ein als herablassend empfundener Umgangston prägen das Gesamtbild, das die Nutzer:innen vom Führungsverhalten im Krankenhaus zeichnen.
Der Kollegenzusammenhalt im Krankenhaus wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Stationsebene berichten einige Kolleg:innen von einem guten bis sehr guten Miteinander, und der Zusammenhalt innerhalb einzelner Abteilungen wird positiv hervorgehoben. Manche Bewertungen betonen, dass man nur gemeinsam stark sei.
Auf übergeordneter Ebene fällt das Bild jedoch deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen beklagen fehlende Kooperation, mangelnde Transparenz sowie Klatsch und Tratsch im Kollegium. Zudem wird das Zusammengehörigkeitsgefühl als auf kleine Gruppen oder Stammteams beschränkt beschrieben, während Außenstehende sich ausgeschlossen fühlen. Auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gilt als verbesserungswürdig, und einige Bewertungen deuten auf ein ausgeprägtes Einzelkämpferdenken hin. Der Zusammenhalt scheint stark davon abzuhängen, in welchem Bereich des Krankenhauses man tätig ist.
Die Kommunikation im Krankenhaus wird von den Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Der Informationsfluss gilt als zentrales Problem: Informationen werden häufig nicht rechtzeitig weitergegeben, Absprachen nicht eingehalten und direkte Kommunikation findet kaum statt. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Entscheidungen ausschließlich von oben getroffen werden und Mitarbeiter:innen diese trotz vorhandener Informationen schlicht akzeptieren müssen. Zudem empfinden einige die Kommunikation als einseitig und auf Anweisungen beschränkt, während abteilungsübergreifender Austausch besonders zu wünschen übrig lässt.
Auch die Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit von Informationsprozessen wird kritisch gesehen. Einige Nutzer:innen berichten, dass Kommunikation überhaupt nicht stattfindet oder Informationen bewusst zurückgehalten werden. Lediglich wenige Stimmen bewerten die Kommunikation als gut, jedoch ohne dies weiter zu konkretisieren. Der Gesamteindruck bleibt damit klar negativ.
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