Mehr Schein als Sein – schlechte Führung und kein Respekt
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war angespannt, was auch an der schlechten Kommunikation und planlosen Führung lag.
Kommunikation
Entscheidungen wurden scheinbar spontan getroffen, ohne klare Linie oder nachvollziehbare Erklärung.
Kollegenzusammenhalt
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen war der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen größtenteils gut.
Work-Life-Balance
Es wird mit Gleitzeit geworben, tatsächlich ist diese jedoch stark eingeschränkt – morgens zwischen 7 und 9 Uhr, Nachmittags muss man bis mindestens 16 Uhr bleiben.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung wirkte oft planlos und überfordert – Entscheidungen waren nicht nachvollziehbar und wurden schlecht kommuniziert.
Vorallem die kaufmännische Leitung wusste nicht wie man mit Menschen umgeht.
Interessante Aufgaben
Gelegentlich gab es kleinere spannende Aufgaben, aber insgesamt dominierte eine monotone und wenig abwechslungsreiche Tätigkeit.
Gleichberechtigung
Es gab keine nennenswerte Förderung von Gleichberechtigung – es schien wenig Rücksicht auf eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden genommen zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen war freundlich und respektvoll, ohne Benachteiligung oder Vorurteile.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen ließen zu wünschen übrig – die Ausstattung war teils veraltet, und viele grundlegende Ressourcen fehlten. Nur wenige Kollegen erhielten einen höhenverstellbaren Schreibtisch, was in einem modernen Arbeitsumfeld eigentlich Standard sein sollte.
• Man musste regelrecht um ein Headset „kämpfen“, da diese nur begrenzt verfügbar waren und oft nicht für alle Mitarbeitenden zur Verfügung standen.
• Die Klimaanlage durfte nicht angeschaltet werden (wir sollten einfach mehr trinken) und die Heizung war nur bis zur Hälfte an – gerade im Winter eine unangenehme Einschränkung. Wenn man versuchte, das Fenster auf Kipp zu stellen, anstatt zu stoßlüften, hieß es, wir würden ja nicht für die Stadt mitheizen.
• Mitarbeiter im Lager wurde sogar nahegelegt, sich im Winter Mützen anzuziehen, da die Räumlichkeiten dort nicht ausreichend beheizt wurden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab vereinzelt Bemühungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, jedoch war der Fokus eher gering.
Gehalt/Benefits
Zumindestens bei mir war das Gehalt unterdurchschnittlich und entsprach nicht den Erwartungen oder der geleisteten Arbeit. Es gab keine nennenswerten Zusatzleistungen oder Boni.
Image
Das Image des Unternehmens wird nach außen hin als sehr positiv und familienorientiert dargestellt, jedoch entsprach die Realität nicht immer diesem Bild.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen waren sehr begrenzt und es gab kaum Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.