Nicht zu empfehlen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Freitags um 12:30 Feierabend - das war’s.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles oben beschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Ein grundlegender Wandel in der Führungskultur ist aus meiner Sicht unverzichtbar. Solange sich auf dieser Ebene nichts ändert, werden viele der bestehenden Probleme bestehen bleiben. Darüber hinaus sollte die Verwaltung des Handwerks wieder pragmatischer, moderner und flexibler gestaltet werden.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht häufig eine Atmosphäre der Angst. Vermeintliche Fehler werden scharf, teilweise auch laut, kritisiert, während gute Leistungen kaum Anerkennung erhalten. Aussagen wie „Das ist keine Raketenwissenschaft“ vermitteln den Mitarbeitenden das Gefühl, jederzeit austauschbar zu sein.
Kommunikation
Die Kommunikation ist eines der größten Probleme. An die mangelnde Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden gewöhnt man sich irgendwann – stattdessen funktioniert der Flurfunk deutlich besser. Besonders problematisch ist jedoch, dass Unwahrheiten verbreitet werden. Gerade die Führungsebene trägt hierzu bei. Der bekannte Spruch „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ beschreibt die Situation leider treffend.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist gut. Viele eint jedoch das Gefühl, dass das eigentliche Problem in der Führungsebene liegt.
Work-Life-Balance
Es gibt feste, jedoch wenig flexible Arbeitszeiten. Eine Zeiterfassung existiert nicht. Je nach Abteilung unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten.
Vorgesetztenverhalten
Das größte Problem. Ich selbst bin auf persönlicher Ebene beleidigt und auch unter Druck gesetzt worden. Bei Kollegen habe ich das Verhalten ebenfalls bemerkt. Es wundert mich, dass es nicht mehr Bewertungen hier gibt.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit selbst ist abwechslungsreich und fachlich sehr interessant.
Gleichberechtigung
Wenn eine Kupplung von Fahrzeugen nicht funktioniert, lag es wahrscheinlich dran, dass eine Frau gefahren ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr schwierig. Ich habe Lästereien von Vorgesetzten mitbekommen, wenn es um ältere Kollegen geht.
Arbeitsbedingungen
Altbackene Strukturen. Man wird kleingehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Besonders unangenehm empfand ich sogenannte „persönliche Gespräche“, in denen Mitarbeitende über Kolleginnen und Kollegen ausgefragt wurden. Das schafft Misstrauen statt eines respektvollen Miteinanders.
Gehalt/Benefits
Wenn man drum kämpfst, ist das Gehalt gut.
Image
Nach außen wird großer Wert auf ein positives Erscheinungsbild gelegt. Gleichzeitig nehmen sowohl Handwerksbetriebe als auch ehrenamtlich Engagierte zunehmend wahr, was intern passiert. Außendarstellung scheint wichtiger zu sein als die tatsächlichen Zustände.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nur für ausgewählte Mitarbeitende. Eine systematische Förderung der gesamten Belegschaft findet aus meiner Sicht nicht statt.