119 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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119 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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119 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich bin allgemein kein großer Fan von solchen Tests, aber für eine Stelle dieser Art halte ich sie dennoch für gerechtfertigt. Positiv fand ich, dass man bei K+S am „Auswahltag“ neben dem Test auch durch eine kleine Schreibaufgabe sowie durch das Gespräch, eingeleitet mit der eigenen Selbstpräsentation bzw. Collage, punkten kann. Gerade bei dem meist doch recht stressigen Bewerbungsgespräch tut es gut, etwas Vertrautes zur Stärkung des Selbstvertrauens dabei zu haben.
Insgesamt habe ich also kaum etwas dagegen einzuwenden. Allerdings hätte ich mir nach der Absage mehr Kontext gewünscht, statt nur einer sehr generischen Mail, besonders wenn man, so wie ich, monatelang auf die Stelle hofft. Auch wenn mir bewusst ist, dass dies bei der hohen Anzahl an Bewerbern einen größeren Aufwand bedeutet.
Nach meiner Bewerbung hat sich der Arbeitgeber erst nach drei Wochen per E-Mail gemeldet und mitgeteilt, dass sich der Bewerbungsprozess auf Anfang des nächsten Jahres verschiebt, da er länger dauern würde. Inzwischen haben wir fast Februar, und bis heute habe ich keine weitere Rückmeldung erhalten. Die Bewerbung wurde bereits letztes Jahr abgeschickt. Dieses Vorgehen zeigt, dass die Zeit der Bewerber offenbar nicht wertgeschätzt wird. Die Kommunikation im Bewerbungsprozess war insgesamt sehr unzuverlässig.
Das Bewerbungsgespräch verlief sehr professionell und reibungslos. Die Gesprächspartner waren auf Augenhöhe und haben transparent dargestellt, was zukünftig erwartet wird. Der Ablauf war insgesamt sehr angenehm.
Leider passten für mich persönlich die angebotenen Rahmenbedingungen nicht zu den Anforderungen der Position. Disziplinarische Verantwortung für 14 Mitarbeiter in Kombination mit einem fachlich anspruchsvollen Job hat seinen Preis, der im Angebot nicht berücksichtigt wurde. Aus diesem Grund kam es für mich persönlich nicht zu einer Zusage.
Ansonsten kann ich den Prozess und die Gesprächsatmosphäre positiv bewerten. Seitens der verantwortlichen Personen aus der Technik wurde sich ausgiebig Zeit genommen, um einen guten vor Ort Überblick zu bekommen.
Struktur im Bewerbungsgespräch und Flexibilität bei der Terminvergabe
Im Bewerbungsprozess wurde mir an der Art und Weise der Kommunikation sehr deutlich, dass es sich um ein recht festgefahrenes Großunternehmen mit scheinbar starren Hierarchien und Ordnungsprotokollen handelt. Beginnend lässt sich das feststellen, da die Stellenausschreibung für den 01.07. zunächst angedacht war und dann aufgrund von monatelangen Fristen auf den 01.08 beschränkt wurde — im Bewerbungsgespräch wurde dann sogar klar, dass man erst zum 15.08. eingestellt werden könnte, aufgrund organisatorischer Abläufe. Man könnte werksärtzliche Untersuchungen ja eventuell vorplanen, sodass man nicht noch 2 Wochen durch sowas verhindert wird.
Der zweite und größte Ratschlag, den ich aber mitgeben möchte ist die Kommunikation mit den Bewerbenden. Ich fühlte mich sehr zurückgesetzt vor 10 Jahren zu meinen Ausbildungsbewerbungen in Großunternehmen. Es fühlte sich an, als ob das Verhältnis in eine Richtung des großen ehrvollen Arbeitgebers -vs- des kleinen ergiebigen Arbeitnehmers gedrängt wird. Dieser Hierarchie entsage ich mittlerweile entschieden. Ich empfehle wärmstens sich bewusst zu machen, dass die Arbeitnehmschaft der eigentliche Körper des Unternehmens ist und der Wunsch einer Einstellung sowie das Interesse an der zukünftigen Arbeitskraft mehr herausgestellt werden sollte. Sie müssen den Bewerbenden auch erstmal vermitteln, dass man gerne bei K+S arbeitet, da man sich dort versteht und zusammen mit einem authentischen Lächeln an die Arbeit geht. Nach unserem Gespräch hatte ich eher das Gegenteil als Eindruck - ich vermutete eher, dass wohl ein Großteil der Arbeitnehmer ihren Job irritierend empfinden und auch zu sich selbst in der Kollegschaft kein gutes Kommunikationsverhältnis besteht.
Natürlich kann es sein, dass bei mir der falsche Eindruck entstanden ist, aber die kühle Gesprächsweise im Vergleich zu anderen Bewerbungsgesprächen in meinem Leben haben für mich Bände gesprochen. Und angesichts der Kommentare auf dieser Plattform von Mitarbeitenden scheint meine Vorahnung nicht ganz falsch gewesen zu sein…
Super gute Kommunikation.
Schnelle Antwort, und Rückmeldung
Der Bewerbungsprozess lief optimal ab. Nach dem Einreichen der Bewerbung über das Portal wurde der Eingang per Mail bestätigt. Kurz nach dem Ende der Bewerbungsfrist wurde ich per Mail über die Einladung zum Vorstellungsgespräch informiert. Das Vorstellungsgespräch empfand ich als sehr angenehmen und informativen Diaglog zwischen der Fach- und Personalabteilung und mir.
Eine Woche nach dem Gespräch wurde mir die Entscheidung von K+S telefonisch mitgeilt.
Aus privaten Gründe musste ich mich jedoch selbst anders entscheiden.
Das Bewerbungsgespräch in einem kleineren Rahmen durchführen. 5 Leute + Bewerber ist zu angespannt schließlich war es keine Bewerbung als CEO. Der HR-Manager hat einem von Anfang als "Subjekt" angesehen und das Gespräch nur durchgeführt weil es sein musste um die Quote für externe Bewerbungen einzuhalten. Beim Betreten des Raumes kam mir der Gedanke das die Stelle schon intern vergeben wurde. Im Gesprächsverlauf hat sich dies auch bestätigt. 3 Teilnehmer saßen nur gelangweilt da - lasst diese Leute doch einfach weg und beschränkt euch auf die Entscheider was die Stimmung dann auch angenehmer macht.
Leider wurden die Bewerbungsunterlagen gar nicht richtig durchgelesen. Wahrscheinlich war die Stelle schon vor der offiziellen Ausschreibung schon vergeben.
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