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Kurt 
Meder 
GmbH
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4 von 21 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 25%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Anfangs ein guter Arbeitgeber. Spätere Veränderungen und fehlende Perspektiven führten zu meiner Kündigung.

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv habe ich die abwechslungsreichen und interessanten Aufgaben wahrgenommen. Die Tätigkeit bot regelmäßig neue Herausforderungen und die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen. Auch die technische Ausstattung und die ergonomischen Arbeitsplätze waren aus meiner Sicht auf einem guten Niveau.

Darüber hinaus gab es sowohl unter den Kolleginnen und Kollegen als auch auf Führungsebene viele engagierte und hilfsbereite Personen, mit denen die Zusammenarbeit sehr angenehm war. Diese Aspekte haben meine Zeit im Unternehmen positiv geprägt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die fehlenden Entwicklungsperspektiven trotz gezeigtem Interesse an zusätzlicher Verantwortung. Zudem waren Zuständigkeiten und Entscheidungswege nicht immer klar, was die Zusammenarbeit teilweise erschwerte. Auch die häufigen Veränderungen in Strukturen und Verantwortlichkeiten empfand ich als herausfordernd.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht sollte stärker auf die berufliche Weiterentwicklung von Mitarbeitenden eingegangen werden. Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven könnten transparenter aufgezeigt und bei entsprechendem Interesse konsequenter verfolgt werden. Mitarbeitende, die sich langfristig weiterentwickeln und zusätzliche Verantwortung übernehmen möchten, sollten hierbei gezielter unterstützt werden. Dies würde nicht nur die Motivation fördern, sondern auch dazu beitragen, qualifizierte Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen zu binden.

Darüber hinaus halte ich die Auswahl und Entwicklung von Führungskräften für einen wichtigen Erfolgsfaktor. Aus meiner Sicht könnte bei der Besetzung von Führungspositionen noch stärker auf Führungsqualitäten, Kommunikation und Mitarbeiterentwicklung geachtet werden. Fachliche Kompetenz ist zweifellos wichtig, ersetzt jedoch nicht die Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche und mitarbeiterorientierte Führung erforderlich sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung. Die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen war respektvoll und professionell. Gleichzeitig war die Aufgabenverteilung nicht immer klar geregelt. Da ich in einer Schnittstellenfunktion tätig war, kam es häufiger vor, dass Zuständigkeiten unklar waren und Aufgaben mit dem Hinweis „Das ist nicht mein Bereich“ weitergegeben wurden. Dies erschwerte teilweise die Zusammenarbeit und führte zu Verzögerungen in Abläufen. Insgesamt gab es sowohl positive als auch verbesserungswürdige Aspekte.

Image

Das Image des Unternehmens habe ich in der Vergangenheit deutlich positiver wahrgenommen als zuletzt. Aus meiner Sicht hat sich das Bild in den vergangenen Jahren verändert, insbesondere durch organisatorische Veränderungen und eine stärkere Einbindung anderer Standorte beziehungsweise Unternehmenseinheiten. Gleichzeitig wurden auf Geschäfts- und Führungsebene Strukturen und Zuständigkeiten mehrfach angepasst. Viele Mitarbeitende empfanden das Tempo dieser Veränderungen als hoch, wodurch es nicht immer einfach war, sich auf neue Abläufe und Anforderungen einzustellen. Insgesamt hat dies aus meiner Sicht zu einer sinkenden Identifikation mit dem Unternehmen beigetragen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht unzureichend. Auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden wurde meiner Meinung nach zu wenig eingegangen, und es gab nur begrenzten Spielraum für flexible Arbeitsgestaltung. Insbesondere hätte ich mir mehr Vertrauen und Eigenverantwortung bei der Arbeitszeitgestaltung gewünscht. Auch die festen Arbeitszeiten empfand ich teilweise als nicht mehr zeitgemäß, beispielsweise die regelmäßige Arbeitszeit bis 15:30 Uhr am Freitag. Insgesamt sehe ich hier deutliches Verbesserungspotenzial.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung im klassischen Sinne spielte für mich eine untergeordnete Rolle, da ich bereits über einen hohen Qualifikationsabschluss verfügte. Wichtig war mir vielmehr die berufliche Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens. Hierzu habe ich mehrfach aktiv das Gespräch gesucht und Interesse an zusätzlichen Aufgaben sowie Entwicklungsmöglichkeiten signalisiert. Zwar wurden entsprechende Gespräche geführt und mögliche Perspektiven angesprochen, konkrete Schritte oder Veränderungen blieben jedoch über einen längeren Zeitraum aus. Dadurch entstand bei mir zunehmend der Eindruck, auf der Stelle zu treten. Letztlich war die fehlende berufliche Perspektive einer der wesentlichen Gründe für meinen Entschluss, das Unternehmen zu verlassen.

Gehalt/Benefits

Mit der Vergütung war ich insgesamt nicht zufrieden. Das Gehalt entsprach aus meiner Sicht nicht in vollem Umfang den Anforderungen und der Verantwortung der Tätigkeit. Im Vergleich zu anderen Arbeitgebern sehe ich hier deutlichen Verbesserungsbedarf, um qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu gewinnen und zu halten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zu diesem Punkt kann ich nur eine eingeschränkte Bewertung abgeben. Es gab meines Wissens nach Verantwortlichkeiten für Umwelt- und Sozialthemen, konkrete Maßnahmen oder Ergebnisse waren für mich im Arbeitsalltag jedoch kaum sichtbar. Mehr Transparenz und Kommunikation zu diesen Themen wären aus meiner Sicht wünschenswert gewesen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt durchwachsen. Viele Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit, unterstützten bei Fragen und bemühten sich um eine gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig gab es Situationen, in denen Themen aufgrund unklarer Zuständigkeiten mit dem Hinweis „Das ist nicht mein Bereich“ weitergegeben wurden. Dadurch war die gegenseitige Unterstützung nicht immer im gleichen Maß vorhanden. Insgesamt gab es sowohl positive als auch verbesserungswürdige Erfahrungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht überwiegend respektvoll und wertschätzend. Die Erfahrung langjähriger Mitarbeitender wurde im Arbeitsalltag grundsätzlich anerkannt und geschätzt. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass dieses Wissen und die Erfahrung in manchen Situationen noch stärker genutzt und eingebunden werden könnten. Insgesamt habe ich diesen Bereich jedoch positiv wahrgenommen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich sehr unterschiedlich erlebt. Es gab Führungskräfte, die ihre Rolle hervorragend ausgefüllt haben, ansprechbar waren und ihre Mitarbeitenden aktiv unterstützt haben. Gleichzeitig gab es auch Führungskräfte, bei denen ich den Eindruck hatte, dass die Besetzung der Position nicht optimal gewählt war. Dies zeigte sich unter anderem in der Mitarbeiterführung, der Kommunikation und der Organisation von Abläufen. Insgesamt ergibt sich daher ein gemischtes Bild.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt durchschnittlich. Positiv hervorzuheben sind die technische Ausstattung sowie die ergonomischen Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen. Gleichzeitig gab es jedoch einige Faktoren, die das konzentrierte Arbeiten erschwerten. Insbesondere in den Sommermonaten wurden die Temperaturen in den Büroräumen teilweise sehr hoch, was die Konzentration beeinträchtigte. Darüber hinaus war der Geräuschpegel in den Großraumbüros der Verwaltung häufig recht hoch. Für Aufgaben, die ein hohes Maß an Konzentration erforderten, war das Arbeiten im Homeoffice daher oftmals deutlich angenehmer und produktiver.

Kommunikation

Die Kommunikation war insgesamt solide, bot jedoch Verbesserungspotenzial. Informationen wurden grundsätzlich weitergegeben, allerdings nicht immer transparent oder rechtzeitig. Insbesondere bereichsübergreifend kam es gelegentlich zu Missverständnissen oder Unklarheiten hinsichtlich von Zuständigkeiten. In meiner Tätigkeit als Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen hätte ich mir teilweise eine klarere Abstimmung und verbindlichere Kommunikation gewünscht.

Gleichberechtigung

Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus waren die Führungspositionen am Standort fast ausschließlich mit Männern besetzt. Ob dies daran lag, dass sich keine geeigneten Frauen auf diese Stellen beworben haben oder andere Gründe hatte, kann ich nicht beurteilen. Gleichzeitig hatte ich bei einigen Kolleginnen und Kollegen den Eindruck, dass der Wunsch nach Weiterbildung und beruflicher Weiterentwicklung vorhanden war, sich daraus jedoch nicht immer entsprechende Perspektiven ergeben haben. Da ich die Qualifikationen und Bewerbungsverfahren nicht im Detail kenne, kann ich nicht bewerten, ob dies gerechtfertigt war. Deshalb fällt mir eine eindeutige Beurteilung dieses Punktes schwer.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren abwechslungsreich, spannend und boten stets neue Herausforderungen. Durch die Vielfalt der Themen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Bereichen wurde die Tätigkeit nie eintönig. Besonders positiv empfand ich, dass man regelmäßig die Möglichkeit hatte, sich mit neuen Fragestellungen auseinanderzusetzen und fachlich weiterzuentwickeln. Für mich war dies einer der größten Pluspunkte des Arbeitgebers.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina Gärtner, Personalleiterin
Katharina GärtnerPersonalleiterin

Sehr geehrter ehemaliger Mitarbeiter, sehr geehrte ehemalige Mitarbeiterin,

vielen Dank für Ihre ausgesprochen differenzierte Bewertung. Durch Feedback lernen wir immer dazu und wir werden Ihre Anregungen ernst nehmen. Es ist natürlich schade zu hören, dass Sie sich in Ihrer persönlichen Weiterentwicklung eingebremst fühlten. Meist können wir gerade hier punkten, da wir als Unternehmen weltweit aufgestellt sind und es sich immer wieder tolle, neue Möglichketen ergeben, sich weiterzuentwickeln. Dass uns das bei Ihnen nicht gelungen ist bedauere ich. Aber Sie haben einen wichtigen Punkt angesprochen: Aktuell gilt es aufgrund der wirtschaftlichen Lage und den daraus resultieren Kursänderungen mit vielen Veränderungen umzugehen. Viele Prozesse werden gerade optimiert und neu gestaltet. Das kann anstrengend wahrgenommen werden und auch verunsichern.
Wir sind jedoch auf einem guten Weg. Und Sie haben es erwähnt: mit einem tollen Team lässt sich viel bewegen! Dieses gute Miteinander trägt maßgeblich zu unserem Unternehmenserfolg bei.
Ich wünsche Ihnen selbstverständlich alles Gute, viel Erfolg in Ihrer weiteren Tätigkeit und fühlen Sie sich gerne eingeladen, jederzeit nochmals das persönliche Gespräch mit mir bzgl. Ihrer Erfahrungen bei uns zu suchen.

Praktiker werden immer weniger

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

moderner Maschinenpark
angenehme Arbeitsraumumgebung
inzwischen nicht mehr so engmaschige Urlaubsplanung
betr. Altersvorsorge
Betriebsarzt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang der mittleren Führungsschicht mit den MA
junge Wilde übersehen das Wesentliche
keine wirklichen Fachleute / Ingenieur(in) in der mittleren Führungsschicht
definition Ingenieur: Berufsbezeichnung für studierte Fachleute auf technischen Gebieten
Lohngefüge ist ausbaufähig

Verbesserungsvorschläge

Aufenthalts- oder Kantinenraum erstellen
Betriebsrat aktiv ins Boot nehmen
Gehaltsgefüge anpassen, damit Maschinenführer nicht Abwandern
Parkplatzsituation könnte besser sein
manche Vorgesetzte auf Seminare für Mitarbeiterführung schicken, aber keine 8 Std. sondern min. 80 Std. --- IHK und Handwerkskammern bieten solche an...

Arbeitsatmosphäre

allgemeine betr. Unsicherheit, jeder beäugt den Anderen

Image

zehrt noch vom Ansehen der letzten 30 Jahre

Work-Life-Balance

Verbesserungswürdig in manchen Bereichen

Karriere/Weiterbildung

junge MA müssen zur Weiterbildung mehr motiviert werden und nicht mit 2-3 tägigen Kursen abgespeist werden

Gehalt/Benefits

Gehalt liegt im unteren Mittelfeld im Schwarzwald-Baar Kreis, Masterabsolventen echauffieren sich über das Gehaltsgefüge, spez. der
langjährigen Meister und Techniker, weil diese offensichtlich in der
"selben Liga" verdienen (oder vielleicht noch besser)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ausbaufähig, eine neue Deckenbeleuchtung ersetzt noch kein besonderes Umweltbewusstsein....

Kollegenzusammenhalt

relativ gut, solange die mittlere Führungsschicht die Finger weg lässt...

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung gegen Studium, zuviele Hochschulabsolventen die ihr Wissen für das einzig Richtige halten...

Vorgesetztenverhalten

ein Teil der mittleren Führungsschicht sowie manche Bereichsleiter haben keinerlei Führungsqualitäten, Schade das die "Babyboomer" langsam alle in Rente gehen, denn diese wissen / wussten noch wo man anpacken muss(te)

Arbeitsbedingungen

moderner Maschinenpark, aber keine oder nur kleine Sozialräume.
Es fehlt generell ein Kantinenraum,
meist klimatisierte Produktionsräume - Super

Kommunikation

manchmal hängt die Information dem Tagesgeschehen "hinterher"

Interessante Aufgaben

Produktbedingt enge Möglichkeiten


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina Gärtner, Personalleiterin
Katharina GärtnerPersonalleiterin

Sehr geehrter ehemaliger Mitarbeiter, sehr geehrte ehemalige Mitarbeiterin,

vielen Dank für Ihr Feedback und das Teilen Ihrer Erfahrung. Vielleicht haben Sie uns bereits zu der Zeit, als Sie bei uns waren, Ihre Rückmeldung gegeben. Denn sehr Vieles, was Sie beschreiben, ist bereits gelöst, verbessert und in den letzten Jahren in Angriff genommen worden.
Daher vermute ich, dass Ihre Erfahrungen bereits schon eine längere Zeit in der Vergangenheit liegt.

Die Zusammenarbeit mit unserem Betriebsrat empfinden meines Wissens nach alle Beteiligte als sehr konstruktiv und bereichernd für beide Seiten. Wir pflegen eine sehr offene Kommunikation, in der beide Seiten kollegial aber klar - und manchmal auch kontrovers - ihre Standpunkte vertreten. Ich freue mich über jeden Austausch und kann nur alle Mitarbeitende ermutigen, sich konstruktiv an der Verbesserung unseres täglichen Arbeitens zu beteiligen.

Zu unseren Standards für Führungskräfte zählen schon lange mehrwöchige und intensive interne wie externe Schulungsprogramme. Auch hier arbeiten wir weiterhin an Verbesserungen, denn man lernt nie aus und gerade Führungstools geraten im alltäglichen Stress auch immer mal wieder in den Hintergrund. Das ist mehr als menschlich.

Übrigens: die Parkplatzsituation konnten wir vollumfänglich entschärfen - und das trotz unserer besonders zentralen Lage. Und die neu gestalteten Pausenräume werden gerne genutzt. Über beide Verbesserungen freuen sich sicher alle aktiven Mitarbeitenden :-)

Und auch was den Bereich Umwelt und Energie anbelangt, können wir stolz behaupten riesige Schritte in den letzten Jahren gemacht zu haben. Nicht zuletzt durch junge Talente, die sich innerhalb unseres Standorts, aber auch innerhalb der KERN LIEBERS Gruppe, weiterentwickelt haben. Hier gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, die wir ausdrücklich unterstützen.

Sie sehen, es hat sich viel getan und vielleicht hatte auch Ihr Feedback damals einen Anteil daran. Falls Sie Ihre Erfahrungen damals nicht mit uns geteilt haben: Wir nehmen alle Rückmeldung ernst, prüfen, wo wir besser werden können und gehen das auch an. Es lohnt sich also immer Rückmeldungen zu geben, am besten natürlich persönlich.

Lange Zeit im Unternehmen – viel gelernt, aber keine Entwicklung möglich

3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2000 im Bereich Produktion in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen war über viele Jahre ein stabiler und verlässlicher Arbeitsplatz. Gehalt kam immer pünktlich, die Arbeitsbedingungen waren in Ordnung und die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm. Besonders geschätzt habe ich die langfristige Sicherheit und das ruhige Arbeitsumfeld. Auch als Mitarbeiter mit Migrationshintergrund wurde ich respektvoll behandelt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Für mich persönlich war es schwierig, mich im Unternehmen weiterzuentwickeln. Auch wenn es grundsätzlich Möglichkeiten für andere gab, haben sich für mich keine echten Chancen ergeben. Vielleicht hatte ich einfach Pech oder habe zur falschen Zeit am falschen Ort gearbeitet. Besonders von meiner direkten Führungskraft hätte ich mir mehr Unterstützung und Wertschätzung gewünscht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter und mehr echte Entwicklungsmöglichkeiten. Eine offenere Kommunikation durch Vorgesetzte würde helfen.

Arbeitsatmosphäre

Ruhige und meist angenehme Atmosphäre, respektvoller Umgang. Ich habe mich im Team wohlgefühlt.

Image

Das Unternehmen hat einen stabilen Ruf, viele Kollegen waren lange dabei.

Work-Life-Balance

Insgesamt war die Balance zwischen Arbeit und Privatleben okay, aber es gab wenig Spielraum für individuelle Wünsche.

Karriere/Weiterbildung

Leider keine wirklichen Möglichkeiten zur Entwicklung oder Weiterbildung, vor allem für langjährige Mitarbeiter.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war ok und kam immer pünktlich. Die Sozialleistungen waren im üblichen Rahmen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab einige Ansätze, aber dieses Thema hatte keinen großen Fokus.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit mit Kollegen war immer gut. Man konnte sich aufeinander verlassen, der Umgang war freundlich und hilfsbereit.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden grundsätzlich respektvoll behandelt

Vorgesetztenverhalten

Von meiner direkten Führungskraft habe ich zu wenig Wertschätzung erlebt. Es war schwer, sich gesehen oder gefördert zu fühlen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsmittel waren vorhanden, der Arbeitsplatz war sicher und funktional eingerichtet.

Kommunikation

Allgemeine Informationen wurden geteilt, aber der direkte Austausch mit der Führungskraft war oft oberflächlich.

Gleichberechtigung

Ich habe keinen Unterschied in der Behandlung gespürt – Herkunft oder Hintergrund spielten keine Rolle.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren meistens gut strukturiert und klar. Man konnte sich darauf verlassen, was zu tun ist. Neue oder abwechslungsreiche Aufgaben gab es nur selten. Für mich persönlich fehlte manchmal die Herausforderung, um mich weiter zu entwickeln.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina Gärtner, Personalleiterin
Katharina GärtnerPersonalleiterin

Sehr geehrter ehemaliger Mitarbeiter, sehr geehrte ehemalige Mitarbeiterin,

vielen Dank für Ihre Bewertung und dass Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Manchmal erfährt man als Unternehmen erst im Nachgang wo der "Schuh gedrückt" hat.

Es ist schön zu sehen, dass Sie sich grundsätzlich sehr wohl gefühlt haben und gleichzeitig ist es natürlich schade, dass man Ihnen nicht die gewünschten Entwicklungsmöglichkeiten anbieten konnte. Manchmal passen der Mitarbeiterwunsch zur Weiterentwicklung mit den aktuell gegebenen Möglichkeiten nicht zusammen und zu einem anderen Zeitpunkt hätte es vielleicht wieder Alternativen gegeben...

Auf die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden haben wir seit ein paar Jahren einen deutlichen Fokus gelegt. So ist es mittlerweile z.B. möglich als Einrichter auch unsere Werke in anderen Ländern für ein paar Wochen zu unterstützen und durch unsere verstärkte Kommunikation innerhalb KERN LIEBERS können wir auf Weiterentwicklungswünsche auch vielfältiger eingehen. Sie sehen, es tut sich etwas und Ihre Rückmeldung bestärkt uns darin, dass wir uns in die richtige Richtung weiterentwickeln.

Daher nochmals vielen Dank und Ihnen alles Gute!

Vorgesetzte ohne jegliche Führungsqualität und Führungsfähigkeiten großkotzige Masterabsolventen

2,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

moderne Arbeitsplätze
betr. Altersvorsorge
Betriebsarzt
Essenszulage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

inzwischen mehr Häuptlinge wie Indianer
misserable Parkplatzsituation
mehr als 50% der Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund, wissen daher oft nicht, was Sozialpartner sind und das wird ausgenützt
sehr schlechtes Lohngefüge, hat die aktuelle Situation noch nicht begriffen

Verbesserungsvorschläge

mittlere Führungsebene auf Weiterbildung für Mitarbeiterführung schicken, nicht 6-8 Stunden bei einer arbeitgeberfreundlichen Schulung, sondern 250-300 Std., so wie sie jeder Meister während seiner Meisterausbildung

Arbeitsatmosphäre

wenig Wertschätzung
wenig Lob
fast keine geschulten Führungskräfte / Meister

Work-Life-Balance

es wird viel geredet und in Aussicht gestellt....

Karriere/Weiterbildung

ließt man die anderen Bewertungen könnte man meinen das hier die Weiterbildung gefördert wird, die Tatsache sieht aber bedeutend schlechter aus
Vermutlich hat die Personalabteilung die eine oder andere Bewertung ins Netz gestellt

Kollegenzusammenhalt

innerhalb der Abtlg. relativ gut
Administration schießt gegeneinander
Belegschaft muss es ausbaden

Umgang mit älteren Kollegen

Chefetage hat gutes Verhältnis zu älteren Kollegen
die mittl. Führungsebene setzt Arroganz gegen Erfahrung
Erfahrung gegen Studienabgänger ohne jegl. Berufserfahrung

Vorgesetztenverhalten

die "alten" Vorgesetzten haben noch Führungsstil und Führungserfahrung
die "jungen Wilden" Bachelor und Master of Desaster sind Bürokraten ohne jegliche Führungskultur

Kommunikation

teilweise schnelle Informationen

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen zufriedenstellend
Gehalt / Lohn zu gering
Firma hält sich lohntechnisch für den Nabel der Welt, bemerkt aber nicht , das sie schon lange im unteren Mittelfeld mitspielen...
Facharbeiter suchen sich in der näheren Umgebung bedeutend besser entlohnenede Arbeitsplätze

Interessante Aufgaben

der teilweise sehr moderne Maschinenpark fordert und setzt Einsatz voraus
Arbeitsbelastung teilweise sehr groß und wird nicht belohnt


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina Gärtner, Personalleiterin
Katharina GärtnerPersonalleiterin

Sehr geehrter Mitarbeiter, sehr geehrte Mitarbeiterin,

erst einmal möchten wir uns für Ihre Offenheit bedanken. Feedback ist uns wichtig – positiv wie auch negativ, denn daraus können wir lernen, Dinge verbessern und ggf. bestehende Konflikte angehen und im besten Fall auch lösen.

Sie greifen das Thema „fehlende Schulung von Führungskräften“ auf: Es scheint hier einige Unstimmigkeiten in Ihrem konkreten Bereich zu geben, was sich immer lohnt, anzugehen. Ich möchte Sie daher sehr gerne ermutigen, das persönliche Gespräch mit uns zu suchen – gerne direkt mit der Personalabteilung.
Nicht immer läuft alles rund – auch wenn sich sicher alle Beteiligten viel Mühe geben.

Unser Standard bei den Führungskräften ist bislang nicht nur eine Meisterausbildung, in der das Thema Führung behandelt wird, sondern darüber hinaus auch noch eine intensive Schulungsreihe zu Führungsthemen über einen externen Schulungspartner. Aber auch hier bleiben wir nicht stehen, sondern sind aktuell dabei dieses Wissen rundherum aufzufrischen. Wir hoffen, dass auch Sie positive Effekte daraus im kommenden Jahr spüren werden.

Sie sprechen zudem unsere jungen Führungskräfte an. In den kommenden Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Wir sehen das nicht nur als Herausforderung, erworbenes Wissen und jahrzehntelange Erfahrung zu sichern und weiterzugeben, sondern auch als Chance mit jungen und motivierten Menschen unsere Zukunft zu gestalten. Dabei treffen aber auch unterschiedliche Generationen und Vorgehensweisen aufeinander. Hier benötigen wir alle die Möglichkeit Fehler zu machen und daraus zu lernen, um gemeinsam ein gutes Zusammenarbeiten zu ermöglichen. Da ist jeder gefragt: Führungskraft und Mitarbeitende.

In diesem Sinne freuen wir uns, wenn Sie das Gespräch nochmals mit uns persönlich aufnehmen. Dabei lässt sich bestimmt das eine oder andere Thema genauer besprechen und klären.