Gut am Arbeitgeber finde ich
• eigene Kantine mit fairen Preisen
• gute Wirtschaftslage selbst in der Krise
• Abwechslungsreiche Tätigkeiten
• viel im Zusammenhang mit Motorsport und Autos allgemein
• Mitarbeiterrabatt auf alle Produkte der Haupt- und Tochterunternehmen
• die Möglichkeit gratis den Fitnessraum zu nutzen sowie Hebebühnen für Privatgebrauch außerhalb der Arbeitszeiten
• moderner Arbeitsplatz, ergonomisches Sitzen und modernes brauchbares Arbeitsequipment
• angenehme & freundliche Geschäftsleitung
• Mitarbeiterausflüge sowie Sommerfest/Weihnachtsfest
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• unnötige Komplexität was Überstundenausgleich angeht
• die Stunden von Dienstreisen bekommt man häufig erst zwischen 3/4 Wochen später eingetragen, somit verliert man häufig den Überblick, wie viele Überstunden man eigentlich nun hat
• Respektloser Umgang ist keine Seltenheit
• Parksituation ist Katastrophal
• ungewöhnlich keinen Betriebsrat in dieser Firmengröße zu haben
• vereinzelte Führungskräfte benehmen sich unfreundlich
Verbesserungsvorschläge
Hört auf eure Mitarbeiter und nehmt euch die Kritik zu herzen.
Arbeitsatmosphäre
Unter den direkten Kollegen ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld und auch allgemein kommt man mit vielen Personen m Unternehmen sehr gut klar - meist hilft es, dass viele Autos als gleiches Interesse haben und dies auch in ihrer Privatzeit ausleben, somit ist man mit vielen Gleichgesinnten Unterwegs.
Tankgutscheine gibt es für Zeugnisnoten besser als 2.0, gute Leistungen werden also auch anerkannt.
Als Azubi steht man unter einem gewissen Leistungsdruck was die Schullaufbahn angeht. Bei einem 1,9 Notenschnitt des Abschlusszeugnisses erhält man dann noch Feedback, in dem Kritisiert wird, dass bei diesem Notenschnitt auch mal eine 3 im Zeugnis steht.
Es wird immerhin noch angemerkt, dass dies Meckern auf hohem Niveau sei, dies könnte man sich aber auch einfach sparen, da dies offensichtlich nicht von Nöten ist und dies nichts bewirkt, außer das man die Freude eines guten Gesamtergebnisse dämpft.
Sehr schade!
Karrierechancen
Hohe Übernahmechancen bei guter Wirtschaftslage, also meist so gut wie Sicher das man danach übernommen wird, außer man benimmt sich komplett daneben.
Namhaftes Unternehmen in der Automobilbranche, kann einem den Aufstieg in andere Unternehmen erleichtern und man deckt eine breite Bandweite an Fähigkeiten ab, anders als bei anderen Unternehmen der gleichen Berufsgruppe, wo man meist weniger Dinge beherrschen muss.
Auch wer bleiben möchte bekommt hier häufiger mal die Chance sich in eine neue Position einzufinden. Fortbildungsmöglichkeiten sind Ausbaufähig.
Arbeitszeiten
40h/Woche und 30 Tage Urlaubsanspruch sind der Branche angepasst und nichts was man negativ hervorheben müsste. Man kommt mit beidem gut Zurecht. Gleitzeit von 7-9Uhr bis 15.45/17.45 Uhr ist auch angenehm und modern.
Massiven Abzug gibt es für eine veraltete Regelung, auf die sonst auch keins mir bekanntes Unternehmen zurückgreift - Überstunden dürfen nur 1x im Monat durch Zeit Ausgleich abgebaut werden - heißt wenn ich Samstag und Sonntags Arbeite, kann ich mir Montags frei nehmen und bis Monatsende sind die restlichen Überstunden, außer für Spät kommen/ früh gehen für absolut nichts zu gebrauchen. Ergänzend sobald man dann ins Ausgelernten Verhältnis startet, benötigt es mind. 35 Überstunden, um sich einen Tag frei nehmen zu können. Dies demotiviert sehr an Wochenende Events zu unterstützen ,wenn andere Arbeitnehmer, bei anderen Unternehmen, nach zwei Wochenenddiensten ganz entspannt 4/5 Tage Frei nehmen können.
Man hat sich innerhalb der aufgebauten Überstunden für das Unternehmen ebenfalls eingesetzt, also wäre ein fairer Ausgleich das mindeste.
Ausbildungsvergütung
Überdurchschnittlich gut und auch weit über dem Empfohlenen Richtwert der IHK für die Branche. 1 Stern Abzug dafür das KW mit Fichtenberg sich wirklich mitten im Nirgendwo befindet, somit es meist ausgeschlossen ist das man aus der direkten Umgebung kommt und meist mit 200/250€ monatlichen Spritkosten Rechnen kann - der Anschluss an die Öffis existiert durch den Fichtenberger Bahnhof, des wars dann aber auch schon. Zu gebrauchen sind die Öffis nicht wirklich wenn man selbst auch vom Land kommt.
Die Ausbilder
Abteilungsintern sehr Freundlich und Umgänglich, sowie mit genug Fachwissen um stets aushelfen zu können wenn benötigt. Ebenfalls immer als Ansprechpartner für den Azubi zu haben bezüglich Problemen oder sonstigen. Abteilungsintern, 5 Sterne.
Abteilungsübergreifend wünsche man sich von den Ausbildungsverantwortlichen etwas mehr auf Augenhöhe miteinander zu sein. Teilweise fühlt man sich als Azubi im direkten Umgang mit dem Personal etwas hilflos und traut sich teilweise nicht an die Ansprechspartner zu wenden.
In der Azubibewetung werden viele positive Aspekte genannt was gut lief und auch kritisiert, was der Azubi verbessern kann. Teilweise tauchen negative Äußerungen ohne plausible Argumente dazu auf.
Spaßfaktor
Abwechslungsreiche Tätigkeiten und auch Chancen sich auf Events zu integrieren und Einzusetzen. Wer hier ein bisschen ein Herz für Autos hat, kommt hier meist auf seine Kosten.
Abzug dafür dass man als Azubi seiner Ursprungstätigkeit vom Beruf nachgehen möchte, gerade um sich in den Bereichen auch Fortzubilden und Erfahrungen zu sammeln auf Events, man hierfür aber teilweise das Leben schwer gemacht bekommt, weil das Personal einen viel lieber für einen anderen Einsatzzweck woanders einsetzen würde.
Wenn man es nach viel hin und her mit dem Abteilungsleiter seiner Unterstützung dann doch schafft, bei einem Event seinem Beruf nachgehen zu können, Anstatt bei einem anderen Event Berufsunabhängig arbeiten zu müssen, müssen Kollegen einen Bildlich festhalten wie man auch wirklich seiner Tätigkeit nachgeht und es kein reines "Spaßevent" ist. Empfinde ich als sehr Schade und könnte anders gehandhabt werden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie oben genannt Abwechslungsreich und meist im Zusammenhang mit Autos aller Marken, was eine angenehme Abwechslung gegenüber anderen Automobil Branchen in der Gegend ist, welche meist Hersteller sind oder Händler und sich auf eine Marke festlegen.
Variation
Einheitsbrei ist hier selten der Fall, man hat immer wieder mal Tätigkeiten die ähnlich zueinander sind, aber man arbeitet eigentlich nur selten eine Arbeitswoche lang an dauerhaft wiederholenden/gleichen Aufgaben.
Korrekturschleifen treten des häufigeren auf, dadurch hat man häufig für längere Zeit die gleiche Tätigkeit an der Backe - kein Genickbruch aber Ausbaufähig.
Respekt
Die Geschäftsleitung ist absolut Bodenständig und begegnet einem auf Augenhöhe, hier wird keine Macht Spielerei ausgeübt oder ähnliches. Das Duzen im ganzen Unternehmen macht es Firmenintern sehr angenehm zu kommunizieren, da sich hier keiner zu fein für ist.
Respekt ist Abteilungsabhängig - Abteilungsübergreifend dann aber teilweise leider ausbaufähig.
Unter Kollegen ist der Respekt meist vorhanden, besonders aber in den ersten zwei Jahren der Ausbildung muss man sich bei manchen Kollegen erstmal beweisen und wird davor wie Wertlos behandelt, weil man ja eh nichts kann. Wenn man diese Probleme aber mit den Zuständigen kommuniziert, wird hier sich die Zeit genommen dagegen vorzugehen und dies meist mit Erfolg.
Man wünsche sich aber ein Umfeld, besonders als junger Berufseinsteiger, welches Einladend ist von Anfang an und nicht erst, wenn der Azubi die Überwindung findet, sich gegen den Respektlosen Umgang einzusetzen.