1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
- Die Kollegialität unter den wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen war überwiegend sehr angenehm und unterstützend.
- Die Bandbreite der juristischen Themen war groß und bot die Möglichkeit, unterschiedliche Rechtsgebiete kennenzulernen.
- Es gab Anwälte, Anwältinnen und Partner, die konstruktiv, freundlich und professionell kommuniziert haben.
Einzelne Rückmeldungen und Gespräche wirkten respektlos oder mindestens wenig sensibel.
Die Zusammenarbeit unter den wissenschaftlichen Mitarbeitenden war überwiegend sehr angenehm und unterstützend. Zu den Anwältinnen und Anwälten war die Atmosphäre gemischt: einzelne waren freundlich und konstruktiv, andere wirkten auf mich distanziert oder wenig zugänglich.
Die Arbeitszeiten waren flexibel.
Der Zusammenhalt unter den wissenschaftlichen Mitarbeitenden war grundsätzlich gut, mit einzelnen Ausnahmen. In einem Fall wurde eine von mir erstellte Arbeit ohne Rücksprache und Kenntnis des konkreten Falles vollständig überarbeitet und an die Mandantin versendet, obwohl lediglich zwei Jahreszahlen anzupassen waren.
Von anwaltlicher Seite gab es gelegentlich unangebrachte Kommentare, etwa die Bezeichnung meines Konzeptpapiers als „BuIIshit-Bingo“ oder die Bemerkung einer Anwältin gegenüber einer Kollegin, sie müsse „erst mal Frustessen“, nachdem sie einen Fehler in meiner Arbeit gefunden hat.
Auch wurde ein Wertgutachten gegenüber dem Partner, der diese Aufgabe an eine Anwältin abgegeben hat, ihm gegenüber als „erstes eigenes Gutachten“ dargestellt, obwohl die Erstellung nicht von der Anwältin, sondern vollständig von mir übernommen wurde.
Feedback, ein „Danke“ oder nur eine Kenntnisnahme der Bearbeitung waren nicht bei jedem Anwalt oder jeder Anwältin selbstverständlich.
Das Verhalten eines Großteils der Partner war für mich belastend. Rückmeldungen kamen teilweise überraschend und ohne vorherige Gespräche über Erwartungen oder Entwicklungsbedarf. Beispiele:
- Die Aussage, man müsse „schauen, wie wir das hier beenden“, ohne vorherige Hinweise auf Unzufriedenheit.
- Später auf Nachfrage die Information von einem anderen Partner, man wolle Stellen von Mitarbeitenden mit erstem Examen reduzieren, um mehr Personen mit dem zweiten Examen einzustellen, obwohl kurz darauf mehrere Personen mit dem erstem Examen eingestellt wurden.
- Die Aussage eines weiteren Partners, man habe „keine Zeit, Feedback zu den Aufgaben zu geben“.
- Dieser Partner äußerte auch, dass es „duмм“ sei, mich bis zum Referendariat weiter zu beschäftigen, und schlug eine Arbeitszeit von nur zwei weiteren Wochen vor, obwohl die vertragliche Kündigungsfrist zwei Monate beträgt.
- Teilweise wurde ich ignoriert, obwohl ich im Büro stand und eine konkrete Frage gestellt habe.
Es gab jedoch auch einzelne Partner, die sehr angenehm im Umgang waren und konstruktives und wertschätzendes Feedback gaben.
Lange Zeit konnten wissenschaftliche Mitarbeiter:innen Aufgaben entsprechend ihrer Interessen oder Kenntnisse auswählen. Später wurden bestimmte Kolleg:innen bevorzugt direkt von Anwältinnen und Anwälten mit Aufgaben versorgt, während andere überwiegend den allgemeinen Aufgabenpool übernehmen mussten. Dadurch entstand teilweise eine unterschiedliche Aufgabendichte und -belastung.
Die interne Kommunikation war teilweise indirekt und lief über mehrere Stationen, was zu Missverständnissen und widersprüchlichen Aussagen führte. So, wenn Aufgabenwege nicht transparent dargestellt wurden, insbesondere wenn Tätigkeiten eigentlich auf Ebene der Partner lagen, aber über Anwältinnen und Anwälte an die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen weitergegeben wurden.
Corporate Benefits waren vorhanden.
Die Aufgaben waren grundsätzlich vielfältig und boten die Möglichkeit, unterschiedliche Rechtsgebiete kennenzulernen.