Land Mecklenburg-Vorpommern Logo

Land 
Mecklenburg-Vorpommern
Bewertung

Schule

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Land Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Stabiler Arbeitsplatz, Arbeit mit Schülern

Verbesserungsvorschläge

Mehr Anrechnungsstunden, mehr Teamarbeit, mehr Unterstützung durch zusätzliches pdg Personal, kleinere Klassen, Benefits einführen: Sportkarten, Wellnessgutscheine, etc.

Arbeitsatmosphäre

Starke Hierarchien, angespannte Atmosphäre, veraltete Unterrichtsformen (mehrheitlich), keine oder nur geringe Offenheit anders zu arbeiten

Work-Life-Balance

Lehrkräfte müssen 27 Std. unterrichten, für Zusatzaufgaben gibt es keine Anrechnungsstunden, überfüllte Klassen führen zu mehr Arbeitsaufwand.

Karriere/Weiterbildung

Viele Fortbildungen stehen zur Verfügung, ABER gleichzeitig wird es erwartet, dass Fortbildungen außerhalb der Arbeitszeit oder Unterrichtszeiten durchgeführt werden sollen. Das führt zu einer höheren Belastung. Sowas gibt es bei keinem Unternehmen.

Arbeitsbedingungen

Kaum Anerkennung für Zusatzaufgaben. Es ist nicht vorgesehen Anrechnungsstunden für die Schulentwicklung zur Verfügung zu stellen.

Kommunikation

Kurzfristige umfangreiche Aufträge, häufig nicht durchdacht


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Katharina LindeSachbearbeiterin Zentrales Personalmanagement

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

die Kolleginnen und Kollegen aus dem Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern bedanken sich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu teilen. Sie freuen sich, dass Ihnen die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern Freude bereitet und Sie die Sicherheit des Arbeitsplatzes positiv hervorheben.

Gleichzeitig bedauern sie, dass Sie Aspekte Ihrer Tätigkeit als Lehrkraft kritisch erleben. Die angesprochenen Themen werden ernst genommen. Auf einige soll im Folgenden näher eingegangen werden. Dabei ist dem Bildungsministerium bewusst, dass die Anforderungen an Lehrkräfte hoch sind. Deshalb wird kontinuierlich daran gearbeitet, die Arbeitsbedingungen an den Schulen zu verbessern.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt Anrechnungsstunden im Umfang von 37.500 Lehrkräftewochenstunden für besondere Aufgaben zur Verfügung und hat diese in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. Ausgereicht wurden Anrechnungsstunden beispielsweise für die Übernahme einer DaZ-Klassenleitung, die Stärkung der Leitungsstrukturen bei kleinen Grundschulen sowie Außen- und Nebenstellen und für die beauftragten Lehrkräfte für die Berufliche Orientierung.

Zudem wurde zusätzliches Personal eingestellt, um Schulleitungen und Lehrkräfte im Schulalltag zu entlasten. Am Ende dieser Legislaturperiode sind insgesamt 1.481 Personen mehr an Schulen beschäftigt als zu deren Beginn. Eine Vielzahl an Verwaltungsfachkräften, Alltagshelferinnen und -helfern, unterstützenden pädagogischen Fachkräften, multiprofessionellen Fachkräften und Schulpsychologinnen und -psychologen trägt dazu bei, den Lehrkräften Aufgaben abzunehmen, damit diese sich mehr auf ihre originäre Aufgabe, das Unterrichten, konzentrieren können.

Auch der Wunsch nach kleineren Klassen ist nachvollziehbar. Tatsächlich liegen die durchschnittlichen Klassenstärken in Mecklenburg-Vorpommern unter dem Bundesdurchschnitt, auch wenn es regionale Unterschiede gibt und einzelne Schulen hiervon abweichen können. So sind Klassen in den Städten oft größer als an Schulen auf dem Land.

Der Grund, dass Fortbildungen außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden, liegt in der besonderen Ausgestaltung der Lehrkräftearbeitszeit. Diese hat neben dem Unterricht einen nicht messbaren Teil, in dem neben Elterngesprächen und der Arbeit mit einzelnen Schülerinnen und Schülern, Korrekturen von Klassenarbeiten und Klausuren auch Fortbildungen wahrzunehmen sind. Auf der anderen Seite haben Lehrkräfte außerhalb der festgelegten Unterrichtszeiten einen vergleichsweise hohen Gestaltungsspielraum bei der Einteilung ihrer Arbeitszeit.

Da einige der angesprochenen Punkte die Zusammenarbeit vor Ort und Ihr persönliches Erleben des Arbeitsalltages betreffen, weisen die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bildungsministerium zugleich darauf hin, dass Sie sich bei Fragen oder Belastungen neben der Schulleitung auch an die zuständige Schulaufsicht als Ansprechpartner wenden können. Ein offener Austausch ist ihnen wichtig, denn viele Herausforderungen lassen sich gemeinsam besser lösen.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen
Katharina Linde
Zentrales Personalmanagement

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.